Auf der Google Marketing Live am 21. Mai 2024 wurden neue Tools für Einzelhändler vorgestellt. Dazu gehören das neue Profil für E-Commerce-Marken, generative KI-Funktionen für bessere Produktbilder sowie neue immersive Werbeformate. Mit Google Anzeigen erhalten Onlinehändler mehr Anzeigenleistung und bessere Suchergebnisse durch Gemini.
(Bild: Google)
Neues Profil für E-Commerce-Marken: Mehr als 40 Prozent der Suchanfragen im Bereich Shopping erwähnen eine Marke oder einen Händler. Das deutet darauf hin, dass potenzielle Käufer vorerst mehr über eine Marke erfahren möchten, bevor sie sich schlussendlich zum Kauf entscheiden. Daher hat Google ein neues visuelles Markenprofil direkt in der Google Suche vorgestellt, das bei solchen Suchanfragen umfangreichere Ergebnisse liefert. In dem neuen Markenprofil werden Informationen hervorgehoben, die über das Google Merchant Center bereitgestellt werden, sowie Informationen aus dem Google Shopping Graph.
Inspiriert durch Unternehmensprofile von Google, die für lokale Unternehmen in der Suche und auf Google Maps kostenlos sind, wird das Profil ansprechende Produkt- und Markenbilder, Videos und Kundenbewertungen hervorheben. Außerdem werden aktuelle Angebote, Aktionen und Versandbedingungen in den Vordergrund gestellt. Diese Funktion wird in den kommenden Monaten schrittweise eingeführt.
One-Stop-Shop für E-Commerce-Anbieter
Product Studio wurde um Funktionen erweitert, die die Leistungsfähigkeit von Google AI für E-Commerce nutzbar zu machen.
(Bild: Google)
Erweiterung Product Studio: Im vergangenen Jahr wurde Product Studio eingeführt – ein One-Stop-Shop für Händler zur KI-gestützten Erstellung von Inhalten. Nun wird Product Studio um einige Funktionen erweitert, die die Leistungsfähigkeit von Google AI für Händler nutzbar machen. Besonders wichtig: KI-generierte Bilder sollten mit bestehenden Kampagnen und Inhalten optimal übereinstimmen. Deshalb ermöglicht Google den Werbetreibenden, neue Produktbilder zu generieren, die einem bestimmten Markenstil entsprechen. Dazu laden Händler einfach ein Bild hoch, das die Ästhetik einer Brand repräsentiert, fügen eine Beschreibung der gewünschten Szene hinzu, und innerhalb weniger Augenblicke werden kampagnentaugliche Inhalte generiert – alles im Markenstil des Werbetreibenden. Das spart Kosten und Zeit.
Product Studio wird Werbetreibenden auch die Möglichkeit geben, Videos aus einem Foto zu generieren. Mit einem Mausklick können Marketer Komponenten von Standbildern animieren, um kurze Videos oder Produkt-GIFs für Social Media zu erstellen. Product Studio ist jetzt in Kanada, Großbritannien und den USA im Merchant Center Next und der Google & YouTube App auf Shopify verfügbar und wird in den nächsten Wochen in Indien und Japan eingeführt.
Bessere Performance von Anzeigen im E-Commerce
Google bietet drei neue Anzeigenformate.
(Bild: Google)
Drei neue Anzeigenformate: Zudem wird Googles generative KI künftig verstärkt eingesetzt, damit Anzeigen noch besser performen. So wird es künftig möglich, Kurzform-Produktvideos von Marken – oder Videos von Creators, mit denen Marketer zusammenarbeiten – mit Anzeigen zu verknüpfen. Diese Funktion wird zunächst als geschlossene Beta-Version für Händler im Laufe dieses Jahres eingeführt. So können Käufer in der Google Suche mit einem Klick die kurzen Videos ansehen und verwandte oder ergänzende Produkte von Marken entdecken.
Zudem werden KI-Zusammenfassungen unter den Video-Highlights angezeigt, damit Käufer die wichtigsten Details über ein Produkt sehen können, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Seit die Virtual-Try-On-Technologie im letzten Jahr in die Google Suche integriert wurde, haben Nutzer häufiger die Websites von Einzelhändlern besucht, wenn sie sich Produkte mit aktivierter virtueller Anprobe angesehen haben. Marken haben festgestellt, dass ihre virtuellen Anprobebilder 60 Prozent qualitativ hochwertigere Aufrufe erhalten als Bilder ohne diese Funktion. Um die Leistungsfähigkeit von VTO noch besser zu nutzen, führt Google Virtual-Try-On direkt in Apparel-Anzeigen für Herren- und Damenoberteile ein. So können Käufer*innen sehen, wie die Produkte eines Händlers an verschiedenen Körpertypen aussehen.
Erstellung von 3D-Ansichten in Onlineshops
Einsatz von 3D-Technologie: Der Einsatz von 3D-Technologien soll künftig automatisch die Erstellung von 3D-Ansichten aus einer Reihe von Bildern übernehmen sowie die Erstellung von Assets für Händler erleichtern. Google wird diese Technologie künftig auch in Ads einbringen. Ab sofort haben Verbraucher die Möglichkeit, 3D-Ansichten direkt von einer Google-Shopping-Anzeige aus anzuschauen. Händler müssen lediglich hochwertige Bilder in verschiedenen Winkeln zur Verfügung zu stellen, woraus die KI-Technologie eine 360-Grad-Ansicht erstellen kann.
Mehr Anzeigenleistung und bessere Suchergebnisse durch Gemini
Mit generativer KI in Performance Max ist es für Werbetreibende einfacher geworden, noch kreativere Anzeigen zu erstellen. Und das zahlt sich aus: Werbetreibende, die ihre Performance Max-Anzeigenstärke zu „Exzellent“ verbessern, erzielen im Durchschnitt sechs Prozent mehr Conversions. Doch die Leistung ist nicht die einzige Überlegung bei kreativen Assets: Sie müssen auch den Markenstandards entsprechen. Bald können Werbetreibende daher Schriftarten- und Farbrichtlinien in Performance Max teilen und hilfreiche Bildreferenzpunkte bereitstellen, um neue Asset-Varianten zu generieren.
Stand: 16.12.2025
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Bessere Bildbearbeitung in Performance Max: Zudem wird eine neue Bildbearbeitungsfunktionen eingeführt, sodass Werbetreibende neue Objekte hinzufügen, Hintergründe erweitern und Bilder zuschneiden können, um sie an jedes Format, jede Größe und Ausrichtung anzupassen. Darüber hinaus können Einzelhändler ihre Produkte aus ihren Google Merchant Center-Feeds hervorheben und die Bearbeitungsfunktionen nutzen. Zudem kann die künstliche Intelligenz von Google mehr Empfehlungen generieren, um Produkte in unterschiedlichen Kontexten und Szenarien zu zeigen. Werbetreibende können die Assets auswählen, die ihnen gefallen, und sie in allen ihren Marketingkanälen verwenden.
Neue Effekte wie virtuelle Anprobe und 3D-Drehanzeigen
Virtuelle Anproben und 3D-Ansichten: Zudem können Werbetreibende ihre Shopping-Anzeigen bald mit immersiven visuellen Effekten wie virtueller Anprobe und generierten 3D-Drehanzeigen verbessern. Darüber hinaus wird eine Funktion eingeführt, mit der potenzielle Käufer tiefer in Anzeigen eintauchen können und beispielsweise Produktvideos, Zusammenfassungen und ähnliche Produkte des Werbetreibenden anzusehen.Zudem wird derzeit eine neue Anzeigenfunktion in der Suche getestet, um Nutzer*innen bei komplexen Kaufentscheidungen zu unterstützen. Wird dabei auf eine Anzeige geklickt, können dynamische Erfahrungen mit einer Leistung angezeigt werden, bei der KI hilft, herauszufinden, was Nutzer konkret brauchen. So kann eine künstliche Intelligenz von Google Aspekte empfehlen und einen Link zum Kauf auf der Website bereitstellen.
Erweiterung von Google Demand Gen: Über Anzeigen hinaus gibt es zudem Möglichkeiten, mit Verbraucher auf weiteren Kanälen wie YouTube, Discover und Gmail in Kontakt zu treten. Google hat Demand Gen im vergangenen Jahr eingeführt, um Werbetreibenden zu helfen, die über 3 Milliarden monatlichen Benutzer dieser Oberflächen zu erreichen. In Kürze wird Demand Gen noch mehr Werbetreibenden auf Display & Video 360 und Search Ads 360 zugänglich gemacht.
Neue Formate und Funktionen bei YouTube Shorts
YouTube Shorts hat jeden Monat über zwei Milliarden angemeldete Benutzer, die durch Kurzvideos neue Favoriten entdecken. Google führt nun neue Formate und Funktionen ein, um Unternehmen dabei zu helfen, die Zuschauer von YouTube Shorts gezielt anzusprechen. Dazu gehören neue vertikale Anzeigenformate, Werbesticker zur Handlungsausübung und neue animierte Bildanzeigen, die automatisch aus Bildern in den Konten der Werbetreibenden und den Demand Gen-Produkt-Feeds erstellt werden.
Anzeige von KI-Übersichten in Suchergebnissen von Google.
(Bild: Google)
Zudem steht ab sofort AI Overviews in Search in den USA allen Nutzer zur Verfügung und wird in Kürze in weiteren Ländern verfügbar sein. KI-Übersichten werden in Suchergebnissen angezeigt, wenn sie über das aktuelle Suchangebot hinaus besonders hilfreich sind. Mithilfe von AI Overviews besuchen Benutzer eine größere Vielfalt von Websites, um Hilfe zu komplexeren Fragen zu erhalten. Zudem wird festgestellt, dass die in AI Overviews enthaltenen Links mehr Klicks erhalten, als wenn die Seite für diese Abfrage als herkömmliches Webverzeichnis angezeigt worden wäre. Tatsächlich haben wir festgestellt, dass Personen, die AI Overviews verwenden, die Suche tatsächlich häufiger nutzen und mit ihren Ergebnissen zufriedener sind.
Google Ads Data Manager: Viele Unternehmen verfügen über Daten aus unterschiedlichen Quellen, von Konvertierungsdaten bis hin zu E-Mail-Listen und Umfragen. Bisher war es insbesondere für kleine Unternehmen sehr komplex, sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen. Aber mit dem Google Ads Data Manager, der jetzt weltweit verfügbar ist, macht Google es Werbetreibenden einfacher. Auf diese Weise können Werbetreibende Quellen für Erstanbieter-Daten an einem Ort zusammenführen, um sie zu verwenden, zu analysieren und zu aktivieren.
Accelerate with Google: Zudem führt Google mit „Accelerate with Google“ eine zentrale Plattform ein, die Marketing-Experten maßgeschneiderte Inhalte und Ressourcen bietet, um ihre Geschäftsziele zu erreichen und sich weiterzuentwickeln. Auf Basis der AI Essentials für Google Ads soll ein Selbstdiagnose-Tool Werbetreibenden helfen, relevante Marketinginhalte zu identifizieren und bei der Optimierung von Kampagnen zu unterstützen, mit passenden Inhalten der Marketing Expert Journey oder in den Ads Tutorials. „Accelerate with Google“ startet zunächst in den USA, Indien und Deutschland.