Instagram-Follower: 9 Kennzahlen, die jeder Marketer kennen muss

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 3 min Lesedauer

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Bei weltweit mehr als 200 Millionen Instagram-Business-Accounts gibt es vermutlich nur noch wenige Brands, die auf den Einsatz dieser Social-Media-Plattform für das eigene Marketing verzichten. Doch wie lässt sich die Performance einzelner Posts auf Instagram optimieren oder der Erfolg einer Kampagne messen?

(Quelle:  ink drop - Adobe Stock)
(Quelle: ink drop - Adobe Stock)

Gastautor Achim Rosprich von Bazaarvoice erklärt die neun wichtigsten Kennzahlen, um die Anzahl der Instagram-Follower zu erhöhen, die jeder Marketer kennen sollte.

1. Reichweite ist nicht gleich Reichweite

Die Reichweite (oder Reach Rate) ist der Prozentsatz der Instagram-Follower, die einen Post oder eine Story sehen. Die Faustformel lautet: je mehr Follower eine Brand hat, desto geringer sind wiederum die Reichweitenzahlen. Für Marken mit mehr als 500.000 Followern gilt folgende Zielvorgabe: Mit einem Post sollte eine durchschnittliche Reichweite von acht Prozent und mit einer Story rund ein Prozent erreicht (oder im besten Falle übertroffen) werden. Brands mit maximal 10.000 Followern können mit einem Feed-Post allerdings bis zu 34 Prozent und mit einer Story acht Prozent ihrer Instagram-Follower erreichen.

2. Je weniger Instagram-Follower, desto mehr konvertieren

Je größer die Reichweite einer Marke auf Instagram ist, desto höher ist die Konversionsrate. Während der Wert für Brands mit über eine Million Instagram-Follower bei lediglich 0,7 Prozent liegt, erreichen kleinere Marken mit unter 10.000 Followern eine Konversionsrate von bis zu 1,3 Prozent.

3. Story oder Feed-Post, was ist besser?

Da Story-Inhalte immer nur 24 Stunden verfügbar sind, ist die Reichweite dieses Content-Formats deutlich geringer als bei Feed-Posts. Dennoch geben 62 Prozent der Instagram-User an, dass sie größeres Interesse an einer Marke haben, wenn Sie deren Produkte in einer Story gesehen haben. Brands, die ihre Reichweite auf Instagram erhöhen wollen, sollten also vermehrt Story-Content posten.

4. Instagram-Follower: Engagement Rate pro Post messen

Je mehr Interaktion, das heißt das Kommentieren, Teilen oder Speichern von Content, desto höher ist bekanntlich die Engagement Rate. Allerdings gilt auch hier: Marken mit weniger als 10.000 Followern erzielen mit bis zu 10 Prozent deutlich höhere Engagement Rates als große Brands mit über einer Million Followern, die lediglich auf Werte von 6,6 Prozent kommen. Marken, die zwischen 10.000 und 100.000 Instagram-Follower haben, sollten eine Engagement Rate von acht Prozent anstreben.

5. Was besser performt: Foto- versus Video-Content

Auch wenn Instagram als rein visuelle Social-Plattform gestartet ist und statische Bilder und Fotos insgesamt immer noch eine höhere Engagement Rate aufweisen (8,2 Prozent), werden Bewegtbildformate mit sechs Prozent immer beliebter. Schon heute konsumieren über 90 Prozent der Instagram-User wöchentlich Videos über die Plattform.

6. Die richtige Uhrzeit auf Instagram

Marken sollten ihren Content entweder nachmittags gegen 15 Uhr oder abends ab 20 Uhr posten. Diese Uhrzeiten versprechen mit 11,4 Prozent beziehungsweise 12,3 Prozent die höchsten Engagement Rates.

7. Instagram-Follower:Speichern nicht vergessen

Die Speicherfunktion wird häufig vernachlässigt – obwohl sie einen zentralen Faktor für den Ranking-Algorithmus darstellt. Denn tatsächlich verrät die Zahl der gespeicherten Feed-Posts, welche Art von Content Follower interessant und wertvoll finden. Und hier gilt: Je höher die Anzahl der Follower, desto mehr Beiträge werden gespeichert.

8. Welche Instagram-Follower schauen bis zum Ende?

Die Story Completion Rate zeigt an, wie viele Instagram-Follower eine Story von Anfang bis Ende komplett anschauen. Unabhängig von der Community-Größe liegt die Completion Rate bei durchschnittlich 82 Prozent. Auf Basis dieser Kennzahl kann eine möglichst performante Content-Strategie erstellt werden, mit Inhalten, die die Zielgruppe ansprechen und von denen Follower entsprechend mehr sehen wollen.

9. Vorspringen ist erstmal gut

Die Tap Forward Rate verrät, wie viele Follower nach vorne tippen, um das nächste Foto oder Video in einer Instagram-Story zu sehen. Eine hohe Tap Forward Rate ist erstmal ein gutes Zeichen. Sie verrät, dass Instagram-Follower Storys einer Marke sehen wollen, anstatt zur nächsten Story eines anderen Accounts zu wechseln. Die Benchmark für eine gute Tap Forward Rate liegt bei 75 Prozent. (sg)

Über den Autor: Achim Rosprich ist Head of Sales Central Europe bei Bazaarvoice, einem Anbieter von Softwarelösungen für Produktbewertungen und User-generated-Content.

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