Mehr Resilienz und Compliance KI und Cloud: So sieht das Supply Chain Management im Jahr 2025 aus

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 3 min Lesedauer

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Die Herausforderungen im Supply Chain Management bleiben anspruchsvoll. Unternehmen müssen jetzt handeln, um sich zukunftssicher aufzustellen. Das sind die wichtigsten Supply-Chain-Trends für 2025.

(Bild:  Golden Sikorka / Adobe Stock)
(Bild: Golden Sikorka / Adobe Stock)

Eine zunehmende Volatilität der Märkte, unsichere Lieferketten und wachsende Nachhaltigkeitsverpflichtungen erhöhen kontinuierlich die Herausforderungen im Supply Chain Management (SCM). Um ihre Prozesse und Lieferketten auch für die Zukunft sicher aufzustellen, müssen die Unternehmen jetzt handeln und innovative Technologien einsetzen.

Die Logistik-Experten von Remira haben die vier wichtigsten Trends für das Supply Chain Management im Jahr 2025 zusammengestellt:

1. Resiliente Lieferketten durch aktives Risikomanagement

Die Bedeutung resilienter Supply Chains ist nicht neu – schließlich haben die Ereignisse der vergangenen Jahre die Auswirkungen unerwarteter Störungen entlang der Lieferketten aufgezeigt. Doch trotz dieses Bewusstseins ist die Umsetzung eines effektiven Risikomanagements in den meisten – insbesondere kleinen und mittelständischen – Unternehmen noch immer nicht weit genug fortgeschritten.

Das bestätigt auch die Logistikstudie 2024 des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME): Mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen haben das Thema Supply Chain Risk Management bisher nicht strukturell verankert, und nur 31 Prozent sind mit dessen Wirksamkeit zufrieden. Vor allem produzierenden Unternehmen drohen drastische Konsequenzen bei ausbleibenden Materiallieferungen, bis hin zu unvermeidbaren Produktionsunterbrechungen.

Neben einer Diversifizierung der Lieferantenbasis oder Multiple- statt Single-Sourcing, können Software-Lösungen unterstützen. Durch Zugriff auf Daten in Echtzeit, die automatische Erstellung von KI-basierten Prognosen und präzise Analysen schaffen sie Transparenz. Mithilfe einer synchronisierten Supply-Chain-Planung und Szenario-Simulation können potenzielle Risiken besser antizipiert werden.

2. Lieferketten-Optimierung mit Künstlicher Intelligenz

Auch im Supply Chain Management nimmt das Thema Künstliche Intelligenz eine immer wichtigere Rolle ein. Diese Entwicklung wird sich auch im Jahr 2025 fortsetzen. Es ist wichtig, sich mit den vielfältigen Potenzialen von maschinellem Lernen und generativer KI für das eigene Unternehmen auseinanderzusetzen und derartige Technologien aktiv auszuprobieren. In kleinen Schritten können agile Projekte implementiert und die Ergebnisse regelmäßig überprüft sowie angepasst werden.

Die Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz erstrecken sich über viele Bereiche, einschließlich Disposition, Lieferantensuche, Kollaboration, Vergabeentscheidungen, Routenoptimierung und Inventur. Neben maschinellem Lernen bieten Large Language Modelle – ein Teilbereich von generativer KI – neue Möglichkeiten zur Interaktion mit Kunden und Lieferanten über Agenten, aber auch zur weiteren Automatisierung der Prozesse über Unternehmensgrenzen hinweg. Um diese Potenziale von KI auszuschöpfen, ist die nahtlose Integration solcher Tools in bestehende Abläufe und Systeme erforderlich. Mit dem richtigen Software-Partner und modernen Cloud-Plattformen lässt sich dies problemlos realisieren.

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