Ohne Informationen läuft heute nichts mehr – natürlich auch nicht im Fulfillment. In unserer digitalen Welt liefert jeder Sensor, jede Maschine, jeder Mensch riesige Mengen an Daten. Was man damit tun kann? Diese drei Beispiele verdeutlichen wie KI im E-Com-Fulfillment funktioniert.
(Quelle: lazyllama/shutterstock)
Es ist rund 25 Jahre her, da setzte ein intelligenter Algorithmus den Schachweltmeister Garry Kasparow Schachmatt. Seitdem haben künstliche Intelligenzen (KI) zunehmend an Bedeutung gewonnen – auch die KI in der Logistik und im E-Com-Fulfillment. Das sogenannte Machine Learning ist beispielsweise nützlich, wenn es darum geht, die beste Strategie für die Betriebsoptimierung einer Logistik-Anlage zu finden.
Auf solche schlauen Algorithmen setzt die modulare Software Redpilot Operational Excellence Solution. Sie hilft Logistikbetreibern dabei, ihre Systeme zu jeder Betriebsstunde optimal zu betreiben. Dazu analysiert die Software vorhandene Daten, wie etwa Durchsätze, und nutzt Machine Learning, um ineffiziente Abläufe zu erkennen. Daraus ermittelt die Software verschiedene Szenarien zur Optimierung und schlägt diese einer verantwortlichen Person vor, zum Beispiel einem Schichtleiter. Die Redpilot-Software funktioniert also wie ein Navi für den Anlagenbetrieb und berechnet die effizienteste Route zum Ziel. Von der zeitlich exakt getakteten Instandhaltung über automatisierte Mitarbeitereinsatzplanung bis hin zur dynamischen Erkennung von Engpässen.
KI in der Logistik – Kommissionier-Roboter haben alles gut im Griff
Schon in der Kindheit lernen wir, wie wir verschiedene Gegenstände handhaben müssen. Wir wissen, ein Stofftier kann man werfen, ohne dass es Schaden nimmt, ein Parfumflakon hingegen zerbricht. Was uns Menschen leicht von der Hand geht, ist für einen Roboter sehr schwierig. Damit er zum Beispiel Onlinebestellungen effizient bearbeiten kann, braucht er Köpfchen – also KI. Über so eine ausgeklügelte künstliche Intelligenz verfügt der Kommissionier-Roboter Pick-it-Easy Robot vom Technologieunternehmen Knapp. In Zusammenarbeit mit dem Silicon Valley Startup Covariant.ai wurde eine spezielle KI entwickelt. Gerade im Onlinehandel ist dies sehr wichtig, denn so kann der Roboter mit dem vielseitigen, umfassenden und ständig wechselnden Sortiment umgehen.
(KI in der Logistik: Damit ein Roboter Onlinebestellungen effizient bearbeiten kann, braucht er Köpfchen. Bild: Knapp)
Digitalisiertes Kauferlebnis zum Anfassen
Sogar bei Waren mit spiegelnden Oberflächen weiß der Kommissionier-Roboter, wie er sie punktgenau greifen muss, um sie sicher und gezielt im Versandkarton zu platzieren. Wie funktioniert das? Tatsächlich lernt die KI ähnlich wie wir Menschen durch Ausprobieren und Erfahrung: Mithilfe von speziellen KI-Trainingsmethoden, dem Reinforcement Learning, versteht die KI mit unterschiedlichen Aufgaben umzugehen und selbst Lösungen zu entwickeln.
Die künstliche Roboter-Intelligenz merkt sich erfolgreiche Handlungen – etwa, dass sich ein Paar Socken am besten am Etikett greifen lässt – aber auch jene, die nicht erfolgreich waren. Daraus entsteht Stück für Stück ein datenbasierter Erfahrungsschatz, der den Kommissionier-Roboter mit jedem Pick schlauer und effizienter für den Lagerbetrieb macht – und das 24/7. Für den Onlinehandel gewinnen physikalische Touchpoints immer mehr an Bedeutung. Pick-up Points, Locker für Click & Collect-Aufträge, in denen Kunden ihre Onlinebestellung gleich anprobieren können, Showrooms oder Pop-up Stores: Die Möglichkeiten durch KI in der Logistik, neue Kundenerlebnisse zu kreieren und die Wirtschaftlichkeit zu steigern, sind umfassend.
Vorteile des Onlinehandels mittels intelligenter Software nutzen
Auch hier ist intelligente Software ein wichtiges Element und schafft die Klammer zwischen dem digitalen und dem physikalischen Shop – beispielsweise indem sie Warenbestände an verschiedenen Orten in Echtzeit abgleicht. Den Onlineshop zum Reingehen ermöglicht die Technologie Project RetailCX. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes In-Store-System, das aus einem automatisierten Mini-Lager mit Robotern und vollintegrierter Digitalisierungslösung besteht. Die Waren lagern diebstahlsicher im Inneren des automatischen Miniatur-Lagers. Eine Scaneinheit übersetzt mithilfe von Machine Learning sogar nicht maschinenlesbare Informationen wie Imprints mit Chargennummern in Klarschrift:
So ist sichergestellt, dass alle Waren möglichst platzsparend gelagert sind und immer voller Überblick über das Sortiment besteht. Ausgestattet mit schicken Touchdisplays für Digital Signage, Information und Cross Selling, 24/7-Kasse sowie Ausgabefächern ist Project RetailCX vielseitig einsetzbar: als Hingucker zur Produktinszenierung, als Pop-up Store auf einem Parkplatz oder auch als Dark Store für Nano Fulfillment. So nutzen Kunden die Vorteile des Onlineshoppings – wie schnelle Bezahlprozesse – und erweitern sie um physikalische Touchpoints: Sie können in Ruhe stöbern, sich beraten lassen, die Waren ausprobieren und sofort mitnehmen. In jedem gelungenen Einkaufserlebnis steckt also auch eine Prise KI.
Was ist eigentlich...?
KI – steht für Künstliche Intelligenz und bezeichnet Computersysteme, die in der Lage sind wie Menschen zu lernen und zu denken.
Stand: 16.12.2025
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Machine Learning – ist ein Teilgebiet von KI. Algorithmen lernen datenbasiert und treffen Vorhersagen und Entscheidungen ohne spezielle Programmierung.
Reinforcement Learning – ist eine beliebte Methode, um künstliche Intelligenzen zu trainieren. Dabei werden Aufgabenstellungen, Handlungen, mögliche Lösungen durchgespielt. Ist die KI erfolgreich gibt es eine Belohnung.