Umwelt- und klimafreundliche Produkte vermitteln den Käufern ein gutes Gefühl – auch im B2B-Business. Doch umweltfreundliche Produkte brauchen eine engagierte Unternehmenskultur. Ralf Gladis, Geschäftsführer von Computop und sein Team haben sich auf den Weg zu transparenter Nachhaltigkeit gemacht und erklärt, welche Hürden dabei zu bewältigen sind.
(Quelle: lassedesignen-Adobe Stock)
„Um unsere Klimabilanz zu verbessern, haben wir bei Computop von Beginn an auf Zusammenarbeit gesetzt – nicht nur intern, sondern auch mit anderen Unternehmen. Daher haben wir uns 2020 dazu entschlossen, Mitglied bei den Leaders for Climate Action (LFCA) zu werden", erzählt Geschäftsführer Ralf Gladis. Für die Mitgliedschaft mussten einige Auflagen erfüllt werden – ein Kriterium, wieso das Team sich genau für diese Organisation entschieden hat. „Wir wollen tatsächlich aktiv werden und uns nicht nur mit einem grünen Label schmücken."
1. Der erste Schritt für ein klimaneutrales Unternehmen – unsere CO2-Bilanz
Effektiv CO2 einzusparen gelingt nur, wenn man weiß, wo man überhaupt wie viel davon ausstößt. Dafür erstellt Computop jährlich seit 2020 eine umfangreiche CO2-Bilanz, zusammen mit dem Unternehmen Climate Partner. Der tägliche Weg zur Arbeit, die Reisen zu den Kunden und der Energieverbrauch der Büros werden dabei genauso ausgewertet wie der CO2-Fußabdruck des Kaffees, der übers Jahr in den Tassen der Payment People landet.
Beim Kaffee ist das nicht schwer, doch bei den Flugreisen, den Pendelstrecken und dem Stromverbrauch im Homeoffice wird es schon eine kniffligere Angelegenheit. Ob die Mitarbeiter den Weg zur Arbeit mit der Bahn, dem Fahrrad oder dem Auto zurücklegen, unterliegt dem Datenschutz. Unter den Tisch fallen sollten die Werte dennoch nicht. Daher verlässt sich das Unternehmen in diesem Fall auf die Experten von Climate Partner und nähern sich mit deren Zahlen an den Verbrauch an. „Zugegeben nicht perfekt, aber immer noch besser, Stromverbrauch und Kaffeekonsum zu messen", so Gladis.
Die Klimabilanz hilft Computop jedoch nicht nur zu ermitteln, wie viele Tonnen CO2 sie mit ihren Klimaschutzprojekten kompensieren, es ist zugleich ein Ansporn, besser zu werden. Dass das gelingt, belegt die Bilanz von 2021. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Payment People mehr als die Hälfte CO2 einsparen. Dabei darf die Corona-Pandemie mitsamt der Homeoffice-Pflicht nicht außer Acht gelassen werden. Schließlich verbraucht der Weg vom Schlafzimmer ins hauseigene Büro weniger CO2 als die Fahrt mit dem Auto oder der Bahn. Um den positiven Effekt auf das Klima über die Pandemie hinweg zu erhalten, bietet der Payment Service Provider seinen Mitarbeitern daher auch in Zukunft die Möglichkeit, den kürzesten Arbeitsweg der Welt zu wählen.
2. Mitarbeiter mitnehmen – die Green Payment People
Damit der Wandel zum grünen Unternehmen gelingen kann, darf er nicht nur Wunsch und Ziel der Geschäftsführung sein. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen dahinterstehen. Dass Computop dafür wenig Überzeugungsarbeit leisten musste, zeigte die 2021 stattgefundene Time for Climate Action Week. Zum ersten Mal von den Leaders for Climate Action organisiert, ging es in der Projektwoche darum, die eigenen Kunden, Partner und Beschäftigten für Umwelt- und Klimaschutz zu begeistern. Und so haben sich die „Green Payment People“ gegründet. In kürzester Zeit wuchs sie auf über 30 Mitglieder an. Das bedeutet, dass jeder Fünfte bei Computop aktiv zum Klimaschutz am Arbeitsplatz beitragen möchte.
In dieser Gruppe tauschen sich die Mitglieder zum Klima- und Umweltschutz aus. Insbesondere überlegen sie gemeinsam, was sie als klimaneutrales Unternehmen neben den laufenden Projekten noch für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt tun können. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, als Geschäftsführung der Gruppe nicht beizutreten. Wenn Gesprächsbedarf besteht oder die Green Payment People Ergebnisse vorstellen möchten, wird ein gemeinsames Meeting vereinbart."
3. Klimaneutrales Unternehmen: Ideenschmiede und Stimmungsbarometer
Einige der Ideen wurden bereits umgesetzt. Mit dem Jobfahrrad können die Mitarbeiter entspannt zur Arbeit radeln oder mit ihrer Familie am Wochenende eine Fahrradtour machen. Und bei der vierteiligen Schulung von Zero Waste Your Life bekam das Unternehmen viele Tipps und Tricks mit auf den Weg, wie sie in Büro und Alltag Müll vermeiden, Energie sparen und nachhaltiger Leben.
Auch die Green Payment People sind sich nicht immer in jedem Punkt einig: Braucht es wirklich alle Merchandise-Artikel? Welche grünen Alternativen kann man nutzen? Sollte der Fuhrpark nur aus E-Autos bestehen oder sind Hybridmodelle ebenfalls eine Möglichkeit? „Die Antworten hierauf helfen uns als klimaneutrales Unternehmen, besser zu verstehen, was sich die Mitarbeiter von uns wünschen. So haben wir entschieden, in unseren Fuhrpark keine Hybridautos aufzunehmen, sondern nur Elektrofahrzeuge, die möglichst mit Ökostrom geladen werden."
4. Eine grüne Zukunft – klimaneutral Bezahlen mit Computop
Besser geht immer. Das ist klar. Daher will Computop als Zahlungsdienstleister 2022 seinen CO2-Fußabdruck weiter reduzieren. Hierfür werden sie wieder ein paar tolle Ideen der Green Payment People umsetzen. Das Abfallkonzept soll weiter verbessert werden, indem sie die Mülltrennung ausbauen und ausschließlich recycelte Plastiktüten verwenden. Außerdem wird das Mittagessen der Payment People künftig in nachhaltigen, wiederverwendbaren Verpackungen geliefert. „Sich als Unternehmen für den Klima- und Umweltschutz zu engagieren bedeutet mehr als nur eine positive Außenwirkung. Es bedeutet, Ideen zu teilen, Hürden zu überwinden, einen gemeinsamen Weg zu finden und letztlich zusammen mit seinen Mitarbeitern und anderen Unternehmen aktiv zu werden. All das steckt bei uns hinter 'klimaneutral Bezahlen mit Computop' – und das steht auch auf dem Siegel, das unsere Kunden für ihren Onlineshop herunterladen können", erklärt Ralf Gladis.
Stand: 16.12.2025
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