Supply Chain Management Lieferketten: Chancen einer nachhaltigen Strategie

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 3 min Lesedauer

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Blue Yonder hat in seinem ersten Nachhaltigkeitsbericht die Chancen und Potenziale nachhaltiger Lieferketten untersucht. Hierbei fördert der Anbieter die Entwicklung neuer Nachhaltigkeitslösungen und setzt Ziele für Netto-Null-Emissionen.

(Bild:  Pakin/Adobe Stock)
(Bild: Pakin/Adobe Stock)

Blue Yonder, Anbieter für die digitale Transformation von Lieferketten, hat jetzt erstmals den Bericht „Supply Chain Executive Survey 2024“ veröffentlicht. Der Bericht beschreibt, welche End-to-End-Lösungen und Funktionalitäten die Unternehmen dabei unterstützen, CO2-Emissionen und Verschwendung zu reduzieren und zeigt Trends nachhaltiger Lieferketten in verschiedenen Branchen auf. Laut der Umfrage haben 44 Prozent der Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsinitiativen im vergangenen Jahr verstärkt. Bei Investitionen in die Lieferkette war Nachhaltigkeit mit 48 Prozent der wichtigste Investitionsbereich.

Lieferketten: vier zentrale Nachhaltigkeitsziele

Als Anbieter von Softwarelösungen für die Lieferkette mit weltweit mehr als 3.000 Kunden sieht sich Blue Yonder in der Pflicht, mit modernster Technologie die Nachhaltigkeitsziele in den Lieferketten zu fördern. Das Unternehmen plant, vier Kernziele der United Nations Sustainable Development Goals (SDGS) umzusetzen und wird außerdem neue Lösungen entwickeln, die sich an folgenden Zielen orientieren:

  • Ziel 2: Kein Hunger: Blue Yonders Supply-Chain-Lösungen ermöglichen Unternehmen eine bessere Bestandsverwaltung, Verschwendung zu reduzieren und die Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte und Rohstoffe zu verbessern. Dies unterstützt die Bemühungen zur Beseitigung von Hunger und die Gewährleistung des Zugangs zu Lebensmitteln für alle Menschen.

  • Ziel 3: Gesundheit und Wohlbefinden: Blue Yonders Lösungen optimieren die Lieferkette. Unternehmen können damit wichtige medizinische Güter, Medikamente und Geräte schneller und sicherer bereitstellen und damit Heilungsaussichten und Gesundheit verbessern, was zum Wohlbefinden von Gemeinschaften weltweit beiträgt. 

  • Ziel 12: Verantwortungsbewusster Konsum und Produktion: Mit seinen Lieferkettenlösungen fördert Blue Yonder die Kreislaufwirtschaft. Durch ein verbessertes Bestandsmanagement können Unternehmen Verschwendung vermeiden, ihre Produktion effizienter planen sowie das CO2- und Abfallaufkommen verringern.

  • Ziel 13: Klimapolitik: Mit Blue Yonders Lieferkettenlösungen können Unternehmen ihre CO2-Emissionen und Umweltauswirkungen in den Bereichen Planung, Transport, Lagerung und Rücksendung messen, überwachen und verringern.

Das Unternehmen hat sich zudem zwei weitere Nachhaltigkeitsziele gesetzt und plant, bis 2030 folgende Maßnahmen umzusetzen:Erreichen von Netto-Null-Emissionen nach Scope 1 und 2:  In Übereinstimmung mit dem Pariser Abkommen sollen die Scope-1- und Scope-2-Emissionen auf null reduziert und die Scope-3-Emissionen gesenkt werden.Einsatz von 100 Prozent erneuerbarer Energie im gesamten Geschäftsbetrieb: Umstellung auf erneuerbare Energiequellen, Versorgung der Blue Yonder-Büros mit Wind- und Solarenergie sowie anderen erneuerbaren Energien durch eine Kombination aus vor Ort erzeugter erneuerbarer Energie, Direktbezug über den Energieversorger und dem Erwerb von Zertifikaten für erneuerbare Energien (RECs).

Lieferkette auf einer End-to-End-Cloud-Plattform abbilden

Lieferketten
Duncan Angove ist CEO von Blue Yonder.
(Bild: Blue Yonder)

Duncan Angove, CEO von Blue Yonder, kommentiert: „Die heutigen modernen Lieferketten sind schneller als je zuvor und haben zudem das Potenzial, eine entscheidende Rolle im Bereich der Nachhaltigkeit zu übernehmen. Viele Lieferketten sind jedoch ineffizient, verbrauchen exorbitant viel Energie und produzieren schädliche Verschwendung. Blue Yonder möchte die Chance nutzen, alle Aspekte der Lieferkette auf der einzigen, komplett durchgängigen End-to-End-Cloud-Plattform der Branche zusammenzuführen und diese effizienter, robuster und nachhaltiger zu machen. Durch die Entwicklung neuer Funktionen, die sich auf Kohlenstoffreduzierung, Rückverfolgbarkeit und Abfallreduzierung konzentrieren, verpflichten wir uns, die Nachhaltigkeitsziele unserer Kunden zu unterstützen.“

Lieferketten
Saskia van Gendt ist Chief Sustainability Officer bei Blue Yonder.
(Bild: Blue Yonder)

Saskia van Gendt, Chief Sustainability Officer bei Blue Yonder, ergänzt: „Beim Erreichen von Nachhaltigkeitszielen spielen Lieferketten eine zentrale Rolle. Bei Blue Yonder ist Nachhaltigkeit mehr als eine Verpflichtung gegenüber dem Planeten. Nachhaltigkeit ist ein Versprechen an unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter, dass wir Technologien nutzen werden, um die Zukunft nachhaltiger Lieferketten voranzutreiben. Wir freuen uns auf alles, was wir gemeinsam mit unseren Kunden erreichen können.“

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