Optimizely hat jetzt in einer neuen Studie die digitale Markenpflege untersucht. Demnach liegen deutsche Unternehmen trotz hoher Experimentierfreudigkeit fünf Prozent unter dem internationalen Durchschnitt.
(Quelle: Egor - Adobe Stock)
Laut einer neuen Studie von Optimizely sind 75 Prozent der deutschen Verbraucher überzeugt, dass sich Unternehmen viel besser an ihre aktuellen Bedürfnisse anpassen müssen.
Nur 48 Prozent der deutschen Führungskräfte sind der Meinung, dass ihr Unternehmen bereits jetzt digital anpassungsfähig ist.
94 Prozent der Führungskräfte sind der Meinung, dass Unternehmen ihre Markenpflege noch schneller und in größerem Umfang anpassen müssen, um die hohen Kundenerwartungen zu erfüllen.
Unternehmen mit digitaler Markenpflege sehen sich weltweit auch in Zukunft mit hohen Erwartungen der Verbraucher konfrontiert. Entscheidend ist dabei die Frage, inwieweit Unternehmen in der Lage sind, Kunden und Interessenten auf deren Customer Journey hochwertige, digitale (Marken-)Erlebnisse zu bieten. Auch in Deutschland sehen 94 Prozent der Führungskräfte hier einen akuten Nachholbedarf in der Anpassung an die Kundenerwartungen.
Zu diesem Ergebnis kam der Digital-Experience-Spezialist Optimizely in seiner jüngsten Studie. Befragt wurden weit über 1.000 Führungskräfte aus den Bereichen E-Commerce, Marketing und IT. Außerdem wurden rund 5.000 Verbraucher in den USA, Großbritannien, Deutschland, Australien und Schweden befragt. Ziel der Studie war es, herauszufinden, wo digitale Unternehmen heute aus Unternehmer- als auch aus Verbrauchersicht stehen.
Markenpflege: Deutsche Unternehmen sind experimentierfreudig
91 Prozent der Führungskräfte aus Deutschland sind der Ansicht, dass ihre Unternehmen im vergangenen Jahr das Kundenerlebnis verbessert haben. Dieses Ergebnis bestätigt sich im weltweiten Vergleich. Minimale Unterschiede zeigen sich jedoch beim „Testen und Experimentieren". 79 Prozent der deutschen Führungskräfte gaben hier an, dass Unternehmen während der Pandemie mit neuen Strategien und Lösungen experimentieren. Das attestiert den deutschen Unternehmen zwar immer noch eine sehr gute Experimentierfreudigkeit. Trotzdem liegt sie damit um fünf Prozentpunkte unter dem internationalen Durchschnitt (84 Prozent)
Digitale Markenpflege zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Bemerkenswert: Gerade bei der Anpassungsfähigkeit digitaler Marken könnte der Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit nicht größer sein. Denn obwohl neun von zehn Befragten der Meinung sind, dass Unternehmen in der Lage sein müssen, sich schnell und in großem Umfang anzupassen, um einen Mehrwert für ihre Kunden zu schaffen, gaben im weltweiten Durchschnitt lediglich 46 Prozent an, dass sie das heute tatsächlich sind. Deutschlands Führungskräfte weichen hier mit 48 Prozent nur unwesentlich vom globalen Trend ab. Eine noch klarere Sprache sprechen in diesem Punkt aber die bundesdeutschen Verbraucher. Eine deutliche Mehrheit von 75 Prozent ist der Meinung, dass sich Unternehmen viel besser an ihre aktuellen Bedürfnisse anpassen müssen. Weltweit liegt der Anteil bei 78 Prozent.
Diskrepanz, gute Absichten und Herausforderungen
Um diese Diskrepanz aufzulösen, wünschen sich 73 Prozent des deutschen Managements eine möglichst schnelle Optimierung der digitale Markenpflege als auch der Digitale Experience, um den Marktanforderungen besser zu entsprechen. Beinahe ebenso viele (Deutschland: 66 Prozent, global: 72 Prozent) berichten jedoch, dass sie Schwierigkeiten haben, ihre Bemühungen zu skalieren, um den globalen Anforderungen gerecht zu werden. Den guten Absichten steht insofern eine Reihe von Herausforderungen gegenüber, die Unternehmen und deren Management bei der Umsetzung ihrer Strategien und der Erreichung ihrer Ziele zu bewältigen haben.
„Verbraucher haben Entscheidung längst getroffen"
Das bestätigt auch Alex Atzberger, CEO bei Optimizely: „Kunden, Verbraucher und User haben es längst entschieden: Marken müssen sich an digitale Anforderungen anpassen, um langfristig zu wachsen. Wirklich anpassungsfähige Unternehmen arbeiten minutiös daran, ihre Kunden, deren Wünsche und Bedürfnisse ganzheitlich zu verstehen. Das gelingt zum Beispiel über das Testen und Experimenten mit Strategien und Lösungen, die in der Lage sind, ein digitales Abbild des Kunden zu erfassen. Auf diese Weise nähern sich digitale Marken mehr und mehr den digitalen Kunden-Bedürfnissen an. Je näher sie diesen kommen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde diese Bemühungen honoriert, die schließlich auf Unternehmensseite überdurchschnittliche Ergebnisse und Markenloyalität sichern."
(Alex Atzberger ist CEO bei Optimizely. (Bild: Optimizely))
Zur Methodik der Studie: Die Studie „Anpassungsfähig und ergebnisorientiert – die neuen Anforderungen an Unternehmen“ basiert auf einer Umfrage. Diese hat Optimizely in Zusammenarbeit mit Regina Corso Consulting durchgeführt. Befragt wurden mehr als 5.000 Verbraucher und 1.177 Führungskräfte aus den Bereichen E-Commerce, Marketing und IT in den USA, Großbritannien, Deutschland, Australien und Schweden. Die Umfrage wurde zwischen dem 20. und 29. August 2021 online durchgeführt. Die Studie untersucht, wie Unternehmen und Verbraucher digitale Erlebnisse wahrnehmen und identifiziert Prioritäten und Herausforderungen. Optimizely unterstützt Unternehmen dabei, ihr digitales Potenzial auszuschöpfen. Mit der Digital-Experience-Plattform setzt der E-Commerce-Lösungsanbieter neue Maßstäbe in der Entwicklung hyper-personalisierter und datengestützter Erlebnisse. (sg)
Stand: 16.12.2025
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