Umfrage zum OMR Festival Marketer-Alltag unter der Lupe: KI, Kreativität und Strategie

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Was denken Marketer über Themen wie generative KI, Personalisierung und Automation? Und wie sieht ihr Alltag aus? Adobe holte im Vorfeld des OMR Festivals ein Stimmungsbild ein.

(Bild:  © cacaroot/stock.adobe.com)
(Bild: © cacaroot/stock.adobe.com)

Derzeit findet in Hamburg das OMR Festival statt – der Szene-Treff für Online-Marketing-Macher. Im Vorfeld der Veranstaltung befragte Adobe über 200 Marketingverantwortliche in Deutschland und der Schweiz aus den verschiedensten Branchen zu ihrem Arbeitsalltag. Wie arbeiten sie und was denken sie über generative KI, Personalisierung und Automation?

Marketing ist ein Kreativberuf. Das zeigt sich auch in der Arbeitsverteilung: Rund die Hälfte der Befragten (51 Prozent) verbringt mehr als ein Viertel ihrer Arbeitszeit mit kreativen Aufgaben. Und rund 22 Prozent widmen sogar mehr als die Hälfte ihrer Zeit kreativer Arbeit.

Doch im Marketing ist es wie in vielen Berufen: Häufig fehlt genug Zeit. Was würden Marketer mit täglich eine Arbeitsstunde zusätzlich anfangen? Am liebsten mehr Zeit in kreative Arbeit investieren, sagen 36 Prozent. Rund ein Viertel (24 Prozent) möchte mehr Zeit in Strategie investieren. Weitere 23 Prozent würden mehr Zeit in Weiterbildung stecken, lediglich 16 Prozent würden die zusätzliche Stunde für den Austausch im Team nutzen. 

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Marketing bedeutet Multitasking

Der Blick in den Alltag der Branche zeigt auch: Marketing bedeutet Multitasking. Zwischen Strategieplänen, Content-Produktionen, Reportings und endlosen Abstimmungsrunden jonglieren Marketingverantwortliche im Alltag mit einer Vielzahl an Aufgaben. Allein die Bereiche Strategie & Planung (zum Beispiel Strategieentwicklung, Budgetierung, Briefings) mit 24 Prozent, Content-Erstellung (19 Prozent), Analyse & Reporting (16 Prozent) sowie Meetings & Abstimmungen (15 Prozent) machen mehr als 70 Prozent ihres Tagesgeschäfts aus.  

Automatisierung mit künstlicher Intelligenz

Auch im Marketing ist die künstliche Intelligenz längst kein Zukunftsthema mehr. Die Umfrage zeigt, dass Marketer verstanden haben, dass KI ihre Arbeit erleichtern und verbessern kann.

So zeichnet die Befragung auch ein eindeutiges Stimmungsbild: Die Offenheit für den Einsatz von KI ist groß – und das über alle Tätigkeitsbereiche hinweg. Gefragt, welche Tätigkeit Marketer am liebsten mithilfe von KI automatisieren würden, zeigen sich die Befragten offen für KI-Unterstützung in allen Aufgabenfeldern: Besonders häufig genannt werden Reportings und Performance-Analysen (20 Prozent), Social-Media-Planung und -Postings (19 Prozent) sowie Content-Erstellung (16 Prozent). Aber auch klassische Felder wie E-Mail-Marketing (14 Prozent), Lead-Generierung und Kundenkommunikation (je 10 Prozent) sowie Mediaplanung (9 Prozent) gelten als geeignete Kandidaten für die Automatisierung. 

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