Auswirkungen auf Effektivität von Werbeanzeigen

Meta Sensitive Ads Update 2025: Alles, was Advertiser wissen müssen

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Welche Anpassungen sind jetzt notwendig?

Da sich das Update direkt auf das Conversion-Tracking auswirkt, müssen betroffene Marken schnell reagieren. Die folgenden Maßnahmen helfen dabei, die Auswirkungen abzufedern – ersetzen aber keine langfristige Strategie. Die richtigen Alternativen werden sich erst in den kommenden Monaten herauskristallisieren, sobald erste Analysen und Tests Klarheit bringen.

  • Setze auf nicht eingeschränkte Events: Nutze Landing Page Views, ViewContent oder App Installs als Optimierungsziele. Diese oberen Funnel-Events bleiben verfügbar und können helfen, Traffic und Engagement weiterzuführen.

  • Optimiere dein Messaging: Vermeide medizinische Begriffe und symptombezogene Aussagen. Statt „Behandelt Entzündungen“ lieber „Unterstützt die Gelenkgesundheit“ verwenden.

  • Nutze Third-Party-Analytics: Tools wie Triple Whale oder Northbeam liefern wertvolle Daten, die Meta nicht mehr bereitstellt, und helfen dabei, Performance zu bewerten.

  • Baue First-Party-Daten auf: E-Mail-Marketing, Umfragen und Quizze ermöglichen es, Nutzerinformationen direkt zu sammeln und so unabhängiger von Plattform-Tracking zu werden.

  • Diversifiziere deine Werbekanäle: Setze neben Meta verstärkt auf Google Ads, TikTok oder Pinterest, um dein Performance-Marketing breiter aufzustellen.

Diese Maßnahmen helfen, kurzfristig mit den Einschränkungen umzugehen, ersetzen aber nicht die bisherigen Performance-Strategien. Welche Lösungen sich langfristig bewähren, wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen.

Fazit

Das Meta-Update könnte das Performance-Marketing im Bereich Health & Wellness grundlegend verändern. Werbetreibende müssen jetzt handeln, um ihre Kampagnenstrategie anzupassen und sich auf die neuen Einschränkungen einzustellen.

Ob durch alternative Optimierungsziele, angepasstes Messaging oder den verstärkten Einsatz von First-Party-Daten – nur wer proaktiv reagiert, bleibt auch in Zukunft wettbewerbsfähig.

Ich glaube nicht, dass diese Einschränkungen dauerhaft in dieser Form bestehen bleiben werden. Für Meta bedeutet dieser Schritt einen enormen Umsatzverlust, da der Health & Wellness-Sektor ein wichtiger Werbekunde ist. Es ist daher wahrscheinlich, dass Meta in den kommenden Monaten aktiv an Lösungen arbeitet, um Alternativen zu schaffen. Wie genau diese aussehen werden, ist jedoch derzeit noch unklar. Es bleibt abzuwarten, ob Meta neue Tracking- und Optimierungsmöglichkeiten entwickelt oder ob Werbetreibende dauerhaft auf alternative Strategien ausweichen müssen.

Meta Sensitive Ads Update 2025Mathis Limmeroth
ist COO der Performance-Marketing-Agentur Globalist und Experte für Paid Social, datengetriebenes Advertising und Conversion-Optimierung.

Bildquelle: Globalist

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