Steigende Kosten für Händler Immer mehr Online-Lieferungen kommen beschädigt an

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Vier von fünf Online-Shopper haben in diesem Jahr schon eine beschädigte Lieferung erhalten. Das ist nicht nur ärgerlich für den Kunden – dem Händler kosten solche Lieferungen Zeit und Geld.

(Bild:  gradt / Adobe Stock)
(Bild: gradt / Adobe Stock)

Die Vorliebe zum Online-Kauf ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Doch vor allem an den Lieferungen hapert es immer wieder: Die Zahl der Online-Shopper, die beschädigte Pakete erhalten haben, ist im letzten Jahr um 22 Prozentpunkte gestiegen. Dies zeigt eine Umfrage von DS Smith. Vier von fünf (80 Prozent) der Befragten gaben in diesem Jahr an, dass sie ein oder mehrere Pakete erhalten haben, bei denen die Verpackung beschädigt war. Im Vorjahr waren es nur 58 Prozent.

„Heutzutage bestellen wir alles online – von Unterhaltungselektronik über den Wocheneinkauf bis hin zu Blumentöpfen“, so Uwe Väth, Managing Director DS Smith Packaging Deutschland und Schweiz. Aber auf dem Weg zum Kunden würden die Produkte häufig fallen gelassen, gequetscht, geschüttelt und zerdrückt.

Defekte Ware: Vor allem Kleidung und Schuhe betroffen

Ein beschädigtes Paket ist in vielen Fällen meist nicht weiter schlimm. Doch fast Dreiviertel (73 Prozent) der Befragten haben im letzten Jahr auch beschädigte Ware erhalten, die sie zuvor online bestellt haben. 

Am häufigsten kamen bei den Kunden Kleidung (40 Prozent), Schuhe (31 Schuhe) sowie Schmuck und Uhren (24 Prozent) mit einem Defekt an. Aber auch Unterhaltungselektronik kommt mit 19 Prozent immer wieder kaputt bei den Empfängern an.

In 2023 erhielten lediglich 61 Prozent der Befragten beschädigte Ware. Diese Steigerung um 12 Prozentpunkte über alle Produktkategorien hinweg sorgt nicht nur für einen Kostenanstieg um 49 Prozent für die defekten Pakete auf Seiten der Händler, es sorgt auch für mehr Rücksendungen und somit für zusätzliche negative Auswirkungen im Hinblick auf Nachhaltigkeit. DS Smith erwartet, dass allein rund um den Black Friday und Cyber Monday 69 Millionen Pakete von deutschen Verbrauchern zurückgesendet werden. Ein nicht unbedeutender Teil davon dürfte wegen eines Defekts der Ware zurückgehen.

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