Online-Shop Fulfillment: 5 Tipps für schnell wachsende E-Commerce-Unternehmen

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 2 min Lesedauer

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Kunden beim Online-Shopping rundum zufriedenzustellen ist eine große Aufgabe. Dies aber zu schaffen, während das Unternehmen stark wächst, kann eine echte Herausforderung sein. Reibungsloses Fulfillment spielt für den Erfolg eine entscheidende Rolle.

(Quelle:  max.ku/shutterstock)
(Quelle: max.ku/shutterstock)

Der Online-Handel in Deutschland wächst und wächst. Laut Branchenverband bevh verzeichnete der E-Commerce 2021 einen Umsatz von knapp 100 Milliarden Euro. Viele junge D2C-Marken konnten bereits vom anhaltenden Boom profitieren. Sie verzeichnen ein beeindruckendes Wachstum – müssen aber auch einige Herausforderungen beim Online-Shop Fulfillment meistern.

Online-Shopper haben hohe Ansprüche

Wie im stationären Einzelhandel ist die Konkurrenz auch online sehr groß. Umso wichtiger ist es für E-Commerce-Marken, die eigenen Kunden mit einer einwandfreien Bestellabwicklung zu überzeugen. Ein reibungslos funktionierendes Fulfillment-Setup ist dabei eine wesentliche Stellschraube. Denn an die Logistik haben die Kunden besonders hohe An­sprüche: kurze Versandzeiten, schnelle Lie­ferung oder auch zügig abgewickelte Retouren. Egal, ob ein Shop 100 oder 10.000 Sendungen im Monat verschickt, damit das Online-Shop Fulfillment klappt, gibt es fünf wichtige Punkte, die E-Commerce-Händler beachten sollten:

1. Kapazitäten überprüfen

Am Anfang steht die Bestandsaufnahme. Hier sollten Händler mit schonungsloser Ehrlichkeit vorgehen. Können die Kapa­zitäten langfristig mit dem Wachstum Schritt halten? Kann das Fulfillment Auftragsspitzen aushalten? Wenn nicht, besteht Handlungsbedarf.

2. Die wichtigsten KPIs stets im Blick behalten

Auch im Tagesgeschäft sollten Shops die wichtigsten Fulfillment-KPIs im Blick ­haben und klare Benchmarks bestimmen, etwa Versandzeiten unter 48h (besser: 24h), eine Fehlerquote bei der Kommissionierung unter 0,5 Prozent und eine schnelle Abwicklung von Retouren. Wenn sich die Performance verschlechtert, sollten Händler sofort nachjustieren.

3. Über einen externen Dienstleister beim Online-Shop Fulfillment nachdenken

Gerade am Anfang haben Startups gerne die Kontrolle über ihr Fulfillment. Doch das kann teuer werden. Wer schnell wächst, übersteigt bald die eigenen Kapazitäten und muss investieren. Schon ab 100 Sendungen pro Woche kann ein Dienstleister deutlich kosteneffizienter sein. Im Idealfall kann ein Logistiker das Wachstum langfristig unterstützen.

4. Aktionslogistik auslagern

Ob Schlussverkauf oder eine Influencer-gestützte Social Media-Kampagne für kuratierte Produkte – Auftragsspitzen können die Logistik ziemlich durcheinanderbringen. Um das Tagesgeschäft nicht zu stören, sollten Händler das Fulfillment solcher Aktionen vom normalen Fulfillment trennen.

5. Kunden Transparenz beim Online-Shop Fulfillment bieten

Händler müssen ihren Kunden transparent zeigen, auf welche Lieferzeiten sich der Käufer einstellen muss und wie Retouren ablaufen. 68 Prozent der Deutschen brechen laut de, Lieferkompass von Sendcloud den Bestellvorgang ab, wenn sie keine Angaben zum Retourenprozess finden. 44 Prozent lassen sich vom Kauf abhalten, wenn die Logistik keinen zügigen Versand ermöglicht.

Fazit: Gerade bei schnellem Wachstum müssen Unternehmen besonders auf skalierbares, effizientes und flexibles Online-Shop Fulfillment achten. So stellen sie sicher, dass ihre Expansion nachhaltig ist und zum Erfolg beiträgt.

(Bild: Warehousing1)
(Bild: Warehousing1)

Der Autor Fabian Sedlmayr ist Gründer und Managing Director des LogTech-Startups Warehousing1.

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