Getreu dem Motto "Balancing demand and supply" hat sich Walbusch dazu entschieden, für die Planung die Sales & Operations Planning-Lösung Remira TIA A3 einzuführen. Mit der neuen Software will der Modehändler künftig die Prozesse für die zentrale Beschaffung aller Marken optimieren.
(Quelle: Walbusch)
Für das wachsende Multi-Channel-Unternehmen soll die Sales & Operations Planning-Software TIA A3 die Basis für eine höhere Planungsgenauigkeit und einen verbesserten Beschaffungsprozess sein. Die Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG sieht sich sowohl im E-Commerce als auch im stationären Handel neuen Herausforderungen gegenüber. So wurde bislang ein großer Teil der Planungsfunktionalitäten über Excel und intern programmierte Softwarelösungen abgedeckt. Diese waren aber in Teilen zu stark an Katalogprozessen ausgerichtet und passten nicht mehr zu den aktuellen Multi-Channel-Anforderungen.
Franca Sperling, Head of Procurement und Supply Chain Management bei der Walbusch-Gruppe, beschreibt die Ausgangslage: „Wir wollten eine insgesamt in die Jahre gekommene, eigenprogrammierte Softwarelandschaft ersetzen, die unseren Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Mit den Jahren sind darüber hinaus diverse Workarounds in Excel entstanden, die zum einen wenig untereinander vernetzt und zum anderen teilweise mit hohem Arbeitsaufwand verbunden waren. Hinzu kamen eine entsprechende Fehleranfälligkeit und Intransparenz.“
Sales & Operations Planning bei Multi-Channel-Anbietern
Walbusch wurde 1934 als Versandhandel in Solingen gegründet und hat sich seit den 1960er Jahren einen Namen für hochwertige Hemden gemacht. Heute bietet die Marke Walbusch ein Vollsortiment qualitativ hochwertiger Männer- und Damenmode. Ausgehend vom Katalogangebot bietet Walbusch den kompletten Service eines Multi-Channel-Anbieters: Der Kunde kann telefonisch oder im Onlineshops bestellen oder sich in einem der über 40 Walbusch-Fachgeschäfte beraten lassen. Mittlerweile gehören zur Walbusch-Gruppe weitere Modemarken mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Zielgruppen wie Avena oder Mey & Edlich. In der Walbusch-Gruppe sind über 1.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Als Ersatz für das bislang genutzte Warenwirtschaftssystem entschied sich Walbusch im Rahmen eines einjährigen Evaluierungsprozesses dafür, nicht ein neues ERP-System zu suchen, sondern einen „Best-of-Breed“-Ansatz zu verfolgen. Dafür sollten Komponenten, die spezifische Prozesse wie Sales & Operations Planning bei Walbusch unterstützen, intern neu programmiert werden. Grundsätzlich setzt das Unternehmen jedoch auf fertige und standardisierte Branchenlösungen und passt sich diesen prozessual an.
(Die Walbusch Walter Busch GmbH setzt in der Planung auf die Sales & Operations Planning-Lösung TIA A3. (Bild: Walbusch))
Zu den externen Systemen gehören unter anderem ein bereits implementiertes Supply-Chain-Management-Tool, ein zukünftiges Product-Lifecycle-Management sowie ein Planungs- und Beschaffungssystem. Bei der Auswahl des Planungssystems für die Beschaffung war es der Walbusch-Gruppe wichtig, dass es sich um einen Anbieter mit Erfahrungen im Print-orientierten Versandhandel handelt und es bereits eine existierende durchgängige Komplettlösung von Saisonplanung bis zum Bestellvorschlag gibt. „Die Möglichkeiten der Konfiguration und Anpassungen für Walbusch – mit einer gewährleisteten Release-Fähigkeit der Software – waren uns sehr wichtig“, erklärt Christian Kuth von der Walbusch-Gruppe.
Ganzheitliche Planung mit mit S&OP-Software
Fündig wurden die Verantwortlichen bei Remira, dessen Sales & Operations Planning-Software Unternehmen in allen Phasen des Produktmanagements mit präziser Absatzplanung und Prognostik unterstützt und als Basis für eine belastbare und ganzheitliche Planung dient. Die Walbusch-Gruppe wollte die Software TIA A3 für die gesamte Prozesskette – von der Absatz- und Bedarfsplanung bis zu Bestellvorschlägen – einsetzen. Dabei überzeugte vor allem die hohe Funktionalität in der Absatz- und Beschaffungsplanung. Bei den Modulen Budget- und Aktionsplanung sind – im Rahmen des Projektes – auch gemeinsame Funktionserweiterungen geplant. Die Walbusch-Gruppe setzt ein TIA-System ein, bei dem alle Nachfrage-Quellen (aus stationärem und Online-Handel) geplant und ermittelt werden. Ziel ist es, diese Nachfrage mit idealen Bestellvorschlägen zu erfüllen.
(Die Sales & Operations Planning-Lösung soll eine höhere Planungsgenauigkeit und einen verbesserten Beschaffungsprozess ermöglichen. (Bild: Walbusch))
Das Projekt wurde, bis auf einen gemeinsamen Workshop in Solingen, remote durchgeführt. Aktuell hat Walbusch die Standardsoftware in einer Test-Konfiguration installiert und wird weitere Module sukzessive implementieren – bei gleichzeitiger Neu-Organisation der Soll-Prozesse. Ziel ist es, Prozesse und Systemmöglichkeiten ideal aufeinander abzustimmen. Im Laufe des Jahres werden alle relevanten Prozesse und Modulanpassungen und -konfigurationen definiert sein. Die Walbusch-Gruppe erwartet dadurch weniger manuelle Tätigkeiten, weniger Systembrüche und mehr Transparenz im Gesamtprozess. (sg)
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