Warenfluss: Wie 3D-Visualisierung Logistikprozesse optimiert

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 2 min Lesedauer

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Im Lager muss es schnell gehen. Wie eine 3D-Visualisierung und selbsterklärende Benutzeroberflächen helfen, den Überblick zu behalten, Tätigkeiten zu vereinfachen und Prozesse zu beschleunigen.

(Quelle:  Connect world/Adobe Stock)
(Quelle: Connect world/Adobe Stock)

Warenfluss und Lagerstrukturen realitätsgleich zu visualisieren, bietet Vorteile. Das Swan-3D-Logistics-Cockpit hilft dem SAP-Leitstand komplexe Prozesse vereinfacht abzuwickeln.

Digitale Twin-Lösung

Die 3D-Ansicht, der „digitale Zwilling“, schafft ein visuelles und intuitiv zu bedienendes Lagerabbild. Diese Ansicht senkt den Schulungsaufwand für neue Mitarbeitende enorm. Sie können Prozesse ohne spezifisches SAP-Fachwissen umsetzen. Das System lässt sich nicht nur intuitiv bedienen, indem es das Lager visualisiert und die Bereiche wiedererkennbar macht. Auch die Optik selbst erleichtert das Handling. Das 3D-Logistics-Cockpit operiert im gewohnten SAP- „Look & Feel“. Die Visualisierung bietet eine integrierte Suchfunktion mit farblich hervorgehobenen und gruppierten Bestandsdaten, Bewegungsinformationen und Lagerplätzen. Mitarbeitende können diese dadurch schneller auffinden und auswerten. Außerdem behalten sie Belegungszustände leichter im Blick und können fehlerbehaftete Bestandsdaten rasch korrigieren. Zudem handelt es sich um ein transparentes und skalierbares Lizenzmodell, sofern das Unternehmen bereits auf SAP-Systeme setzt.

Warenfluss und 3D-Visualisierung des Lagers: weitere Vorteile

Als Fiori-Anwendung ist sie in jedes SAP-EWM-System (Extended Warehouse Management) integrierbar und kann über die lückenlose Verwendung des SAP-Standards in bestehenden Installationen nachgerüstet werden. Das UI5-Framework ist responsiv und für Mobile-, sowie Desktop-Anwendungen geeignet. Die Apps passen sich automatisch an die verfügbare Bildschirmgröße an und ändern die Anordnung und Funktionsweise von Bedienelementen, wie Touch-Eingaben. Die Integration der SAPEWM-Datenbasis erzeugt einen „digitalen Zwilling“ des Lagers. Mit Hilfe einer Emulationssoftware entsteht eine digitale Kopie der realen Fertigungsanlage. Mittels Standard-SAP-Daten positioniert die Software weitere 3D-Elemente, wie Gabelstapler, Lagerplätze, Tore, Transporteinheiten, Handling Units oder Bestände. Durch eine Verknüpfung dieser in SAP vorhandenen Daten füllt sich die digitale Abbildung der echten Anlage mit Leben.

Alle relevanten Informationen für die Lagerarbeit bleiben so immer aktuell. Positions- und Bewegungsdaten werden mittels Kamera-, Laser-, UWB- (Ultrabreitband) oder GPS-Ortung erfasst. Die Daten werden automatisiert einbezogen und direkt an das SAP EWM übermittelt. Das System kann sämtliche Ladungsträger zentimetergenau lokalisieren und bewegen – ohne manuellen Scanaufwand im SAP-System. Dadurch wird es überflüssig, die Palette, Quelle oder den Zielplatz zusätzlich zu identifizieren. Infolgedessen ist auch keine weitere Middleware nötig, um ein Staplerortungs- und Leitsystem anzubinden.

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Der Autor Calvin Stauber ist Teamlead Senior SAPUI5 und FIORI Entwickler bei der Swan GmbH. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der Kundenberatung, der Projektumsetzung sowie der Produktentwicklung und -konzeption.

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