Der Preis ist der bei weitem wichtigste Faktor, der das Kaufverhalten in dieser Weihnachtssaison beeinflusst. Nach einem Jahr mit historisch hoher Inflation sind die Verbraucher müde, zeigt eine aktuelle Umfrage von Applause.
(Quelle: izzzy71 - Adobe Stock)
Eine neue Umfrage von Applause zeigt: Für 44 Prozent der Befragten ist der Preis ausschlaggebend, 2022 lag der Anteil noch bei 32 Prozent.
Fast Dreiviertel der Befragten planen, das Beste aus Sonderangeboten und Rabatten zu machen.
59 Prozent der Befragten erklären, dass sie an Tagen mit Sonderangeboten wie dem Black Friday und dem Cyber Monday einkaufen wollen.
Applause, Anbieter für digitale Qualitätssicherung, hat jetzt die Ergebnisse der vierten jährlichen globalen Umfrage zu den Trends beim Weihnachtseinkauf bekanntgegeben. Die Umfrage ergab, dass die Verbraucher nach einem Jahr mit einer historisch hohen Inflation erschöpft sind. Egal, ob sie online oder im Geschäft einkaufen, der Preis ist bei weitem der wichtigste Faktor, der die Einkäufe in dieser Weihnachtssaison beeinflusst. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
Für 44 Prozent der Befragten ist der Preis ausschlaggebend. Ein Anstieg im Vergleich zu 2022, damals waren es lediglich 32 Prozent.
72 Prozent der Befragten planen, das Beste aus Sales-Angeboten und Rabatten zu machen.
59 Prozent der Befragten geben an, dass sie an Tagen mit Sonderangeboten wie Black Friday und Cyber Monday einkaufen wollen.
Die meisten Befragten streben einen Rabatt von mindestens 30 Prozent an.
Weihnachtssaison: Markentreue verliert durch Preisdruck
„Das Verbraucherverhalten ändert sich aufgrund der Inflation und der unsicheren finanziellen Lage. Die Käufer suchen nach Angeboten, recherchieren mehr und ziehen andere, bequemere Optionen in Betracht, um den Wert jedes ausgegebenen Euros zu maximieren“, erklärt Luke Damian, Chief Growth Officer bei Applause. „Die Verbraucher suchen nach kostengünstigeren Kanälen und Alternativen. Die Markentreue wird durch den Preisdruck ausgehöhlt. Wie Einzelhändler darauf reagieren und nahtlose Einkaufserlebnisse bieten, wird in dieser Weihnachtssaison über Gewinner und Verlierer entscheiden.“
Wie stark ist der Preisdruck auf die Einzelhändler in der Weihnachtssaison 2023? Laut den befragten Konsumenten wünschen sich die meisten einen Preisnachlass von mindestens 30 Prozent.
57 Prozent sind bereit, bei günstigeren Marken einzukaufen.
33 Prozent planen, weniger für Geschenke auszugeben.
24 Prozent planen, weniger für sich selbst oder ihre Familie auszugeben.
19 Prozent werden mehr Produkte aus zweiter Hand kaufen.
Über 80 Prozent der Befragten werden nicht bei Luxus-Marken einkaufen.
Trends beim Online- und Omnichannel-Einkauf
Was die bevorzugten digitalen Einkaufsmethoden angeht, so gaben 68 Prozent an, dass sie am liebsten über ein mobiles Endgerät einkaufen, gegenüber 61 Prozent im letzten Jahr. Nur 30 Prozent bevorzugen den Online-Einkauf über Desktop oder Laptop. Das digitale Erlebnis ist für den Online-Einkauf entscheidend, und die Verbraucher haben deutlich gemacht, dass sie wenig Geduld für schlechte Erfahrungen haben. 27 Prozent der Befragten geben an, dass sie ein Einkaufserlebnis jederzeit abbrechen würden, wenn sie auf einen technischen Fehler stoßen. Weitere 25 Prozent würden den Einkauf abbrechen, wenn der technische Fehler im Kassiervorgang auftritt.
Die Geduld der Verbraucher mit Omnichannel ist ähnlich. 60 Prozent geben an, dass sie wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich eine Option wie Abholung am Straßenrand, Click and Collect oder Online-Kauf mit Abholung im Geschäft nutzen würden. Ein schlechtes Omnichannel-Erlebnis ist für 44 Prozent ein Grund, bei einer Marke nicht mehr einzukaufen. Lediglich 34 Prozent würden auch trotz schlechter Omnichannel-Erlebnisse bei der Marke bleiben.
KI-gesteuerte Chatbots werden beliebter
Die Einstellung gegenüber KI-gesteuerten Chatbots ist positiver: 40 Prozent glauben, dass sie einen echten Mehrwert für das Einkaufserlebnis bieten, während nur 24 Prozent sie für eine Spielerei halten. Allerdings sind sich 36 Prozent nicht sicher, was sie von Chatbots halten. Was die bevorzugte Zahlungsmethode betrifft, ist zum ersten Mal seit der ersten Umfrage im Jahr 2020 die Debitkarte (29 Prozent) auf Platz eins gelandet. Gefolgt von der Kreditkarte (27 Prozent), der mobilen Geldbörse (16 Prozent), Bargeld (14 Prozent) und digitalen Zahlungsdiensten wie Venmo, PayPal oder Zelle (zwölf Prozent).
Stand: 16.12.2025
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