Die Konsumkraft der Verbraucher ist geschwächt. Trotz der Folgen der aktuellen Rezession blicken KMUs positiv in die Zukunft. Durch vergangene Krisen sind sie auf Veränderungen ihres Geschäfts vorbereitet. Wie KMU unter anderem durch eine moderne Zahlungsabwicklung ihren Online-Umsatz steigern können.
(Quelle: Paypal)
Inflation, hohe Energiepreise und Lieferkettenengpässe dämpfen die Kaufkraft privater Haushalte. So schrumpfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Januar bis März schon zum zweiten Mal in Folge, wie das Statistische Bundesamt feststellte. Umso überraschender scheint es, dass der deutsche Mittelstand trotz der eingetrübten Konsumstimmung zuversichtlich ist. Dies zeigt die „SMB and Consumer Survey 2023“ von PayPal, für die im März 2023 500 deutsche KMUs und 1.000 deutsche Verbraucher im Auftrag von PayPal zu den aktuellen Herausforderungen und Chancen des vergangenen Jahres befragt. 89 Prozent der befragten Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft. Von jenen mit eigenem Onlineshop sind es sogar 91 Prozent. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei der Zahlungsabwicklung zu.
Drei bewährte Strategien der KMU
So manche KMU wurden von der eingetrübten Wirtschaftslage zwar in ihrem Geschäft beeinflusst. Doch die meisten sehen sich selbst als anpassungsfähig. So geben neun von zehn KMU an, dass sie sich bereits an negative wirtschaftliche Rahmenbedingungen anpassen mussten. Und sechs von zehn sehen diese Notwendigkeit auch mit Blick auf das restliche Jahr 2023. Doch sie treten den aktuellen Herausforderungen selbstbewusst entgegen. Schließlich konnten sie in der jüngsten Vergangenheit ähnliche Krisen bereits erfolgreich hinter sich lassen. Folgende Strategien der KMU haben sich laut der Umfrage als effektiv herausgestellt:
Um effizienter zu werden, haben KMUs vermeidbare Kosten eingespart (71 Prozent), ihre Zahlungsabwicklung aktualisiert (56 Prozent) und Vertriebskanäle bevorzugt, mit denen sie ihre Zielkunden besser erreichen (56 Prozent).
In neue Technologien und Prozesse zu investieren, kann sich lohnen: Die Umfrage zeigt, dass kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland ihren Fokus auf die Optimierung von Prozessen legen. Mit 47 Prozent sieht fast die Hälfte der befragten kleinen und mittleren Unternehmen den Bereich Prozessoptimierung als höchste Priorität an. Dieser wird also deutlich dem Vertrieb (31 Prozent) und der Produktentwicklung (22 Prozent) vorangestellt. KMUs haben zur Prozessoptimierung neue Tools zur Verwaltung von Abläufen eingesetzt (55 Prozent). Außerdem neue Lieferanten für die Beschaffung von Materialien gefunden (53 Prozent) und Geschäftsausgaben besser kontrolliert (51 Prozent).
Maßnahmen für die Erweiterung des Kundenstamms
Den Kundenstamm zu erweitern gelingt KMU durch Stärkung der Auslandsverkäufe (67 Prozent), indem sie Kundenfeedback sammelten (60 Prozent) und das Marketing optimierten (54 Prozent) und die Vertriebskanäle auf soziale Medien und das Web(51 Prozent) ausweiteten. Weitere Maßnahmen waren die Verbesserung der Websites (53 Prozent) und mehr Möglichkeiten bei der Zahlungsabwicklung anzubieten (43 Prozent). 65 Prozent analysierten die Trends und Präferenzen ihrer Kundschaft. Rund die Hälfte investierte in Tools, mit denen sie die Nachfrage der Kunden genauer vorhersagen können. Fast zwei Drittel (68 Prozent) der befragten KMU gaben an, dass es schwierig sei, die passenden Marktplätze und Vertriebskanäle für ihre Zielgruppe zu wählen. Und 65 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen fanden es schwierig, effektive Marketingstrategien zur Neukundengewinnung zu identifizieren.
Effiziente Zahlungsabwicklung steigert den Online-Umsatz
Auch smarte Bezahllösungen tragen zum Erfolg von KMUs bei. 66 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen, die ihren Online-Umsatz im vergangenen Jahr steigern konnten, haben PayPal als Bezahlmethode implementiert. Auch bei den Zahlungsoptionen ist es wichtig, die Kundenbedürfnisse zu kennen und Kunden eine Wahl an Zahlungslösungen zur Verfügung zu stellen. So können sie individuell entscheiden, wann sie wie zahlen möchten. Komplettlösungen für die Zahlungsabwicklung können dabei gerade kleinen und mittleren Händlern die Arbeit – wie zum Beispiel die Buchhaltung - erleichtern.
Auch wenn die aktuelle Wirtschaftslage die Kundschaft zurückhaltender einkaufen lässt, sprechen doch zwei Argumente für KMUs und unterstreichen deren positiven Blick in die Zukunft. Die Produkt- und Servicequalität (51 Prozent) sowie die Qualität des Kundendienstes (44 Prozent) werden von Verbrauchern als Hauptgründe genannt, statt bei Konzernen eher bei kleinen und mittleren Unternehmen in ihrer Region einzukaufen. KMUs können also auch in diesen herausfordernden Zeiten ihre Bestandskunden halten, neue Kunden gewinnen und ihren Umsatz stärken. Indem sie sich den Wünschen der Kundschaft anpassen und sie sich in einem volatilen Marktumfeld stets neu auszurichten.
Stand: 16.12.2025
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(Till Egelhof ist Senior Partner Growth Manager bei PayPal DACH. (Bild: PayPal))
Über den Autor: Till Egelhof ist Senior Partner Growth Manager DACH bei PayPal. (sg)