Lieferketten-Management

Zehn wichtige Trends im Supply Chain Management 2025

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Globale Lieferketten, Fachkräftemangel und Fourth Party Logistics

4. Regionale und globale Ketten werden neu zusammengestellt

Unternehmen nutzen eine Mischung aus globalen und regionalen Wertschöpfungsketten. Nach Krisen identifizieren sie oft Bereiche, in denen eine regionale Fertigung sinnvoll ist. Trotzdem profitiert die Wirtschaft von der Globalisierung. Experten betonen: Firmen müssen, abhängig von der Branche, individuelle Wege im Einkauf gehen, um resilienter zu werden. Nach der Corona-Pandemie begannen erfolgreiche Unternehmen damit, zu analysieren, in welchen Bereichen eine regionale Fertigung Sinn macht.

Hohe Energiekosten und Steuern sind Argumente, die bei vielen Industrien gegen einen Auf- oder weiteren Ausbau von Near- oder Reshoring sprechen. Außerdem gilt: Wenn es um den Gewinn einer Firma geht, bekommen Beschaffung, Einkauf und Supply Chain Management immer mehr Bedeutung. Denn die Möglichkeiten, im unteren und mittleren Warensegment höhere Preise durchzusetzen, sind selten geworden.

5. Fachkräftemangel erfordert neue Maßnahmen

Insbesondere in hochentwickelten Industrienationen bringt der Fachkräftemangel langfristig Firmen in schwierige Situationen, obwohl momentan wieder mehr Personen in den westlichen Ländern arbeitssuchend sind. Der demographische Wandel in Ländern wie  Deutschland bringt zusätzlich Druck aufs Management. Analysen in der Logistik haben gezeigt, dass zwischen Hamburg und München rund 100.000 Lkw-Fahrer fehlen. 

Wer etwas für sein Unternehmen tun will, bietet den vorhandenen und künftigen Mitarbeitern attraktive Rahmenbedingungen. Führende Firmen intensivieren zudem ihr Engagement in der beruflichen Orientierung und gehen auf die Lebenseinstellung der Generation Z ein.

6. Fourth Party Logistics gewinnt im Supply Chain Management an Bedeutung

Bereits seit Jahren wird Software as a Service (SaaS) als Dienstleistung von Unternehmen in Anspruch genommen. Doch immer mehr Firmen gehen dazu über, einen ganzen Teil ihrer Lieferkette auszulagern – beispielsweise Fertigung, Distribution, Beschaffung, Logistik oder Transportmanagement. Die digitale Lieferkette der Zukunft wird die Notwendigkeit des Outsourcings für Unternehmen verstärken, also die Nutzung von Supply Chain as a Service (SCaaS) beziehungsweise Dienstleistungen von Anbietern für Fourth Party Logistics (4PL) zur Orchestrierung aller logistischen Tätigkeiten von Industrie und Handel.

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