Austausch des Shopsystems 5 Gründe, warum Composable Commerce die Zukunft des E-Commerce ist

Ein Gastbeitrag von Michael Lukaszczyk 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Monolithische Shopsysteme stellen den wohl größten Klotz am Bein von Händlern dar. Sie bremsen die eigentlich innovationsfreudigen Shopbetreiber aus, weil sie nicht in der Lage sind, mit den sich ständig ändernden Ansprüchen und neuen Anforderungen der Kunden agil Schritt zu halten. Der Composable-Commerce Ansatz verspricht hier Abhilfe.

(Bild: freepik)
(Bild: freepik)

Verbraucher und Verbraucherinnen erwarten heute, dass sie über eine Vielzahl von Berührungspunkten ein nahtloses, möglichst individualisiertes Omnichannel-Erlebnis geboten bekommen. Schon 2021 hat McKinsey in einer Studie herausgefunden, dass für 71 Prozent der Kunden Personalisierung dabei nicht mehr nur ein willkommenes Extra ist, sondern ein Muss.

Zukunft des eCommerce – Composable Commerce

Composable Commerce ermöglicht es ­Unternehmen, die für ihre Bedürfnisse am besten geeigneten Komponenten aus­zuwählen – weg von einem starren System wie oben beschrieben, hin zu einem hochflexiblen und maßgeschneiderten E-Commerce-Technologie-Stack.

Composable Commerce: die fünf größten Stärken im Detail

  • 1. Weg von der Anbieterbindung
    Mit einer Composable-Commerce-­Architektur sind Shopbetreiber nicht an monolithische Systeme und die Release-Zyklen eines Anbieters gebunden. Stattdessen können sie die für sich idealen Module auswählen und Funktionen flexibel hinzufügen, ändern oder entfernen.

  • 2. Schnellere Bereitstellung
    Die modulare Architektur ermöglicht es, Komponenten einzelner Channels schnell zu kombinieren und neu zu denken, um selbstgesteuert auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Dazu sind die Einhaltung des CI und ein reibungsloser Übergang stets sichergestellt, weil Änderungen am Backend vor­genommen werden können, ohne ins Frontend eingreifen zu müssen.

  • 3. Flexibel skalieren
    Eine Composable-Architektur lässt sich automatisch skalieren, ohne die Performance des Shops zu beeinträchtigen. Teams können durch die gesteigerte Flexibilität experimentieren und innovieren – ganz ohne Ausfallzeiten.

  • 4. Kosten optimieren, Budgets sinnvoll einsetzen
    Bei den meisten Altsystemen zahlen Shopbetreiber für Features, die nicht ihren Bedürfnissen entsprechen oder gar nicht genutzt werden. Stattdessen können Händler nun genau die Komponenten einsetzen oder selbst ent­wickeln, die sie be­nötigen, um das gewünschte Kundenerlebnis zu schaffen. Die Zusammenstellung eines idealen Stacks aus einzelnen Bausteinen senkt die Kosten und sorgt für den effizienten Einsatz der Budgets.

  • 5. Modulare Strukturen für ganzheitlichen Erfolg
    Einige Einzelhändler und Konsumgüterhersteller nutzen Composable Commerce bereits erfolgreich. So konnte beispielsweise das Unternehmen Dr. Oetker durch die Einführung einer agilen, vernetzten Architektur das Kundenerlebnis rasch global verbessern. Durch den Einsatz von Composability zur Implementierung relevanter Microservices und Touchpoints hat Dr. Oetker maßgeschneiderte digitale Erlebnisse für die Nutzenden geschaffen und die Verweildauer der User um 57 Prozent gesteigert.

Sofort einsatzbereit, wenn die Händler es sind

Wir erwarten, dass sich Composable Commerce als Defacto-­Standard durchsetzen wird. Auch wenn der konzeptionelle Aufwand nicht zu unterschätzen ist, sprechen deutliche Argumente dafür, Best-of-Breed-Technologien einzusetzen, die das digitale Erlebnis für Kunden verbessern und die IT-Kosten senken. Die Technologie und die Tools sind reif. Jetzt liegt es an den Shopbetreibern, diese Möglichkeiten zu nutzen und davon zu profitieren.

Composable CommerceMichael Lukaszczyk
ist CEO und Co-Founder von Hygraph.

Bildquelle: Michael Lukaszczyk

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung