Antalis Verpackungen Membranverpackungen: Polstern und Fixieren ohne Füllen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Händler stehen beim Versand vor der Herausforderung, Nachhaltigkeit und Transportschutz zu vereinbaren. Eine Lösung sind Membranverpackungen.

(Bild:  Antalis)
(Bild: Antalis)

Der E-Commerce boomt – vor allem im Bereich B2C schnellt die Zahl der verschickten Pakete in die Höhe, deren Anteil im nationalen Paketmarkt über zwei Drittel (72 Prozent) beträgt. Da ist das Thema Nachhaltigkeit eine Herausforderung für Händler. Doch die EU-Verpackungsverordnung verpflichtet sie, das Gewicht und Volumen von Verpackungen auf das für die Funktionalität notwendige Minimum zu reduzieren. Sogenannte Membranverpackungen können hier für viele Waren eine Alternative sein.

Laut der EU-Verpackungsverordnung  (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR) muss spätestens ab Januar 2030 der Leerraum in Paketen weniger als 50 Prozent der gesamten Verpackungsgröße betragen. Das führt aber nicht zwangsläufig dazu, dass weniger Verpackungsmaterial eingesetzt wird. Denn unregelmäßig geformte Versandgüter wie Bälle und Gegenstände wie Eimer oder Aktenordner, die selbst bereits einen solchen Leerraum aufweisen, müssten künftig in einer eigenen Produktverpackung ausgeliefert werden. Bei zerbrechlichen Produkten oder empfindlicher Technik wiederum könnte das Unterschreiten einer bestimmten Füllmaterialmenge bedeuten, dass die erforderliche Pufferwirkung und somit der Produktschutz nicht mehr gewährleistet ist.

Membranverpackungen: Schutz ohne Füllmaterial

Eine wirtschaftliche Alternative zur Reduktion des Verpackungsmaterials, ohne die Schutzfunktion für die Waren zu beeinträchtigen, können sogenannte Membranverpackungen darstellen. Das Besondere daran: Sie kommen vollkommen ohne Füllmaterial aus.

Anstelle von Verpackungschips, Luftpolsterfolie oder Schaumstoffverpackungen, welche die etwa bei Stürzen auftretende Energie absorbieren, werden die Kräfte mittels einer flexiblen Membran abgebaut.

Je nach Beschaffenheit der Ware können Anwender zwischen einer freischwingenden und einer fixierenden Variante wählen. Bei der auch als Korrvu oder Varioswing bekannten Membranpolster-Verpackung wird das Produkt zwischen zwei auf einem Wellpapp-Rahmen angebrachten hochelastischen PE- oder PU-Folienfenstern schwebend aufgehängt, die anschließend in einem passgenauen Umkarton platziert werden. Externe Erschütterungen werden von diesem „Trampolin“ in eine harmlose Schwingamplitude umgewandelt, die Transportschäden vermeidet.

Nachhaltige Verpackung

Laut dem Unternehmen Antalis Verpackungen überzeugt das Membranprinzip auch bei der Nachhaltigkeit. Wenigstens 95 Prozent der Verpackungen bestehen aus Wellpappe – und gelten somit als Monomaterial. Diese können daher, ohne die Folie zu entfernen, in den Recyclingkreislauf gegeben werden.

Für Produkte bis zu einem Gewicht von einem Kilogramm findet sich im Korrvu-Sortiment mit den „Digital Lasercut“-Verpackungen sogar eine zu 100 Prozent papierbasierte Variante. Anstelle der Kunststoff-Folien sorgt hier eine Netzstruktur im Karton für die nötige Flexibilität.

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