Deutsche Online-Dienstleister sind sich der Herausforderungen der Covid-19-Pandemie bewusst und setzen im internationalen Vergleich am schnellsten Maßnahmen gegen Betrugsversuche um. Daher integriert ein Großteil der Händler sichere Bezahlmethoden wie das eCash-Verfahren.
(Quelle: Denys Prykhodov/Shutterstock)
Covid-19 aus der Perspektive von verschiedenen Branchen betrachtet: Viele deutsche Händler und Anbieter von Online-Dienstleistungen bemerken eine deutliche Veränderung im Einkaufs- und Bezahlverhalten der Kunden – und haben darauf besonders schnell reagiert. Besonders hohe Priorität hat für sie dabei die Integration neuer Bezahlmethoden wie etwa eCash. Gleichzeitig sind aber auch Probleme wie Online-Betrug in Deutschland im internationalen Vergleich am stärksten ausgeprägt.
Das geht aus der aktuellen Studie „Lost in Transaction“ von Paysafe, in der 1.124 Online-Dienstleister in Deutschland, Österreich, den USA, Kanada, Großbritannien, Italien und Bulgarien zu den konkreten Auswirkungen von Covid-19 auf ihr Geschäft und auf die Beziehungen zu ihren Kunden befragt wurden. Die Befragten gehören verschiedenen Branchen an wie etwa Handel, Versicherung, Finance, Medien, Glückspiel und Freizeitangebote.
Bezahlmethoden: Zunahme von betrügerischen Transaktionen
Covid-19 hat in Deutschland besondere Herausforderungen für Online-Handel und -Services mit sich gebracht – mehr als in allen anderen Ländern. Zum Beispiel beim Thema Betrug: Für 66 Prozent der deutschen Online-Dienstleister ist in der aktuellen Situation mit der Covid-19-Pandemie die größte Sorge die Zunahme von betrügerischen Transaktionen. In den anderen Ländern liegen die Zahlen niedriger.
Die gleiche Entwicklung ist bei Kaufabbrüchen zu beobachten, die bereits vor Covid-19 eine Herausforderung für viele Onlinehändler darstellte. In der aktuellen Studie geben 56 Prozent der deutschen Online-Dienstleister an, dass Kaufabbrüche ein Problem für sie darstellen – auch hier liegt Deutschland an der Spitze im internationalen Vergleich.
Kunden erwarten Auswahl bei Bezahlmethoden
Ebenso haben sich die Bedürfnisse und Wünsche der Verbraucher während der Covid-19-Pandemie gewandelt. Und zwar dahingehend, dass sich Kunden verstärkt alternativen Bezahlmethoden zuwenden: Die Mehrzahl der deutschen Online-Dienstleister (61 Prozent) geben an, dass sich die Bezahlvorlieben ihrer Kunden seit Covid-19 verändert haben. Kunden nutzen nun verstärkt eine größere Bandbreite an Bezahloptionen – und dazu gehört auch eCash: Deutsche Online-Dienstleister haben bei einigen Bezahllösungen eine Zunahme in ihren prozentualen Verkaufszahlen bemerkt, und zwar besonders bei Digital Wallets (36 Prozent), Kreditkarten (35 Prozent), Bezahlung bei Lieferung (33 Prozent) und eCash (32 Prozent).
Die Auswirkungen und Herausforderungen von Covid-19 auf die deutsche Online-Branche sind also generell immens – und deutsche Online-Dienstleister haben darauf auch besonders schnell reagiert: Acht von zehn der deutschen Online-Dienstleister (85 Prozent) geben an, dass sie aufgrund von Covid-19 ihre Geschäftsprozesse verändert haben. Damit liegen sie im internationalen Vergleich auch hier an der Spitze.
eCash als sichere Bezahllösung besonders nachgefragt
Bei diesen Veränderungen hat, entsprechend der aktuellen Wünschen von Kunden, die Integration von neuen Bezahlmethoden wie eCash eine besonders hohe Priorität für Online-Dienstleister: 71 Prozent der deutschen Online-Dienstleister planen, mehr Zahlungsmöglichkeiten in ihr Angebot an Bezahlmethoden zu integrieren – und viele haben dies auch bereits getan: 50 Prozent der deutschen Online-Dienstleister haben während Covid-19 mindestens eine neue Bezahllösung integriert – dies sind im internationalen Vergleich die meisten.
Um diese neuen Bezahlmethoden handelt es sich beispielsweise konkret: Während 37 Prozent der deutschen Online-Dienstleister bereits eCash-Lösungen anbieten, planen weitere 20 Prozent, diese Lösung innerhalb der nächsten 2 Jahren anzubieten. Auch bei Digital Wallets gibt es einen weiteren Sprung nach vorne: 55 Prozent der deutschen Online-Dienstleister bieten diese Option bereits an, weitere 19 Prozent planen dies.
(Udo Müller ist CEO von paysafecard. (Bild: Felix Hohagen))
„Covid-19 bringt auch für Online-Dienstleister große Herausforderungen mit sich – und den Druck, sich an die neuen Umstände schnell anzupassen. Dazu gehören veränderte Kundenwünsche bei der Bezahlung, aber auch Probleme wie Betrug und hohe Kaufabbrüche, die besonders in Deutschland ausgeprägt sind, wie unsere neue Studie zeigt“, erklärt Udo Müller, CEO von paysafecard.
„Deutsche Online-Dienstleister haben sich im internationalen Vergleich besonders schnell an die neue Situation angepasst, und bieten etwa verstärkt neue Bezahloptionen wie eCash an. Die sicheren eCash-Lösungen werden aktuell auch besonders stark nachgefragt. Mit eCash-Lösungen können Kunden bezahlen, ohne ihre Bank- oder Kartendetails preisgeben zu müssen. Gerade in der aktuellen schwierigen Situation sind Online-Dienstleister gut beraten, besonders auf die Wünsche und Bedenken ihrer Kunden zu hören und diese schnell umzusetzen. Dazu gehört auch das Angebot vielfältiger und sicherer Bezahlmethoden“, so Müller weiter.
Stand: 16.12.2025
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Zur Methodik der Studie: Die neue Studie „Lost in Transaction” hat den Fokus auf kleine und mittlere Online-Firmen und Online-Dienstleister und wurde von Paysafe und Sapio Research im September 2020 durchgeführt. Es wurden insgesamt 1.124 Online-Dienstleister aus verschiedenen Branchen in Deutschland, Österreich, den USA, Kanada, Großbritannien, Italien und Bulgarien zu den konkreten Auswirkungen von Covid-19 auf ihr Geschäft und die Beziehungen zu ihren Kunden befragt. Die Studie „Lost in Transaction“ mit Geschäftsfokus folgt einer internationalen Studie von Paysafe von April 2020, in der Verbraucher nach den Auswirkungen von Covid-19 befragt wurden.
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