Künstliche Intelligenz DeepSeek und die Auswirkungen auf die Datensicherheit

Ein Gastkommentar von Volker Sommer 3 min Lesedauer

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DeepSeek sorgte bei seiner Veröffentlichung für ordentlich Aufregung. Was bedeutet die Nutzung der Künstlichen Intelligenz in Bezug auf die Datensicherheit in Unternehmen?

(Bild:   Julien Eichinger / Adobe Stock)
(Bild: Julien Eichinger / Adobe Stock)

War die Aufregung bei der Veröffentlichung von ChatGPT schon enorm, so wurde sie noch deutlich bei der Vorstellung von DeepSeek übertroffen. Dies spiegelt sich auch in den Download-Zahlen der ersten Tage wider. Die niedrigen Kosten, die fortschrittlichen Funktionen und der Open-Source-Ansatz machen DeepSeek zwar attraktiv, Unternehmen müssen sich aber über die Auswirkungen der Nutzung von DeepSeek auf die Datensicherheit im Klaren sein.

Unternehmen müssen sich über die Auswirkungen der Nutzung von DeepSeek auf die Datensicherheit im Klaren sein.

Volker Sommer, Regional Sales Director DACH & EE von Varonis Systems

Die Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz sind sehr rasant. Viele der Punkte, die heute noch aktuell sind, können morgen schon obsolet sein. So stellten Sicherheitsforscher der University of Pennsylvania fest, dass DeepSeek 100 Prozent der Prompt-Engineering-Versuche zuließ. Zudem können gefährliche Inhalte, wie etwa der Bau von Bomben oder die Erstellung von Malware, abgefragt werden –  während gleichzeitig einige politische Inhalte zensiert sin). Darüber hinaus war eine Datenbank mit sensitiven Informationen im Internet offen zugänglich.

All diese „Kinderkrankheiten“ lassen sich prinzipiell heilen. Ähnliches gilt für die berechtigten Bedenken bezüglich der Datenverarbeitung in China. Schon jetzt besteht die Möglichkeit, lokale DeepSeek-Instanzen etwa auf europäischen Servern zu hosten, was bereits von einigen Anbietern angeboten wird. Gleichwohl gibt es einige grundsätzliche Herausforderungen im Bereich KI, die adressiert werden müssen und nicht nur, aber derzeit besonders für DeepSeek gelten.

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