Künstliche Intelligenz Digitale Shopping Assistants: Rund-um-die-Uhr-Beratung für B2B-Kunden

Ein Gastbeitrag von Christin Hellwig 3 min Lesedauer

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Auch B2B-Kunden erwarten schnelle, persönliche Erlebnisse wie im privaten Onlineshopping. Digitale Shopping Assistants bieten Beratung und Produktempfehlungen – rund um die Uhr, individuell und effizient.

(Bild:  © Chidori_B/stock.adobe.com)
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Die Grenzen zwischen beruflichem und privatem Nutzerverhalten verschwimmen – B2B-Kunden erwarten Erlebnisse wie im B2C. Wer abends mit einem Klick die perfekte Sneaker-Größe findet, möchte tagsüber auch schnell die passende Spezialverpackung oder das ideale Ersatzteil bestellen. Laut B2BEST Barometer von ECC KÖLN und Creditreform betrachten 73 Prozent der Großhändler und Hersteller eine herausragende Customer Experience als entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Digitale Shopping Assistants leisten dabei einen zentralen Beitrag.

Der Wandel im B2B ist längst in vollem Gange. Wer jetzt die richtigen digitalen Helfer an seine Seite holt, sichert sich die besten Chancen – und bleibt auch in Zukunft ganz vorne im Geschäft.

Christin Hellwig, Senior Business Development Manager bei Novomind

Beratung auf Abruf: 24/7, persönlich und effizient

Produkte mit komplexen Spezifikationen und individuelle Lösungen brauchen Beratung – oft sofort. Virtuelle Shopping Assistants ermöglichen genau das: Sie beantworten Fragen, navigieren Kunden durch Sortimentstiefen und schlagen passende Alternativen vor – jederzeit, unabhängig von Öffnungszeiten. 

Dabei sind sie keine simplen FAQ-Tools, sondern echte Dialogpartner: KI-gestützt erkennen sie Absichten, Bedürfnisse und emotionale Signale – und reagieren darauf mit intelligenten Vorschlägen.

Spannend: Der Gartner B2B Buying Report zeigt, dass 75 Prozent der B2B-Käufer ein Einkaufserlebnis bevorzugen, das möglichst wenig direkte Verkäuferinteraktion erfordert. Digitale Beratung wird also nicht nur erwartet – sie wird bevorzugt.

Aus der Praxis: Shopping Assistants, die Kunden begeistern

Shopping Assistants müssen im B2B-Commerce vielfältige Aufgaben chatbasiert bewältigen können. Diese gehen oft über einfache Abfragen zum Retouren-Status, die Informationen zu Öffnungszeiten oder die Weiterleitung an Filialen hinaus, wie diese Beispiel-Szenarien zeigen:

  • Szenario 1: Ein Hersteller aus Übersee sucht dringend Verpackungen für Sondergrößen. Trotz Zeitverschiebung ist sofort ein digitaler Ansprechpartner zur Stelle. Der virtuelle Assistant klärt Anforderungen, empfiehlt passende Lösungen und schlägt ergänzende Produkte wie Füllmaterial oder Etiketten vor. Ergebnis: Steigende Conversion, wachsender Warenkorbwert.
  • Szenario 2: Ein Kunde benötigt medizinische Geräte. Der digitale Assistent fragt gezielt nach der Händigkeit – Rechts- oder Linkshänder? – und hilft so, Fehlbestellungen und teure Retouren zu vermeiden.
  • Szenario 3: Für seine Fachgeschäfte will das Mitglied einer Verbundgruppe oder Einkaufsgemeinschaft Saisonware ordern. Der virtuelle Einkaufsassistent zeigt verfügbare Mengen, informiert zur Ware und gibt auf Basis der Bestellhistorie personalisierte Empfehlungen – schnell, passend, datenbasiert.

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