Handelsanalyse E-Commerce: Weihnachtssaison 2023 endet mit Rekordumsätzen

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 2 min Lesedauer

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Adobe hat jetzt Onlineshopping-Daten für die Weihnachtssaison 2023 veröffentlicht, die den Zeitraum vom 1. November bis zum 31. Dezember 2023 abdecken. Die Analyse bietet einen Einblick in den E-Commerce in den USA.

(Quelle:  Mymemo - Adobe Stock)
(Quelle: Mymemo - Adobe Stock)

Für die Analyse der Handelstransaktionen im E-Commerce wurden mehr als 1 Billion Besuche auf US-Einzelhandels-Websites, 100 Millionen SKUs und 18 Produktkategorien herangezogen. Die Daten von Adobe Analytics zeigen, dass die Online-Ausgaben in der Weihnachtssaison 2023 um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 222,1 Milliarden US-Dollar gestiegen sind. Ein neuer Rekord für den E-Commerce in den USA.

Die Verbraucherausgaben wurden zum Teil durch große Preisnachlässe in Kategorien wie Elektronik, Spielwaren und Bekleidung begünstigt. Außerdem durch die verstärkte Nutzung der flexiblen Zahlungsmethode „Buy Now, Pay Later“. Mobile Shopping hat in dieser Weihnachtssaison einen neuen Höhepunkt erreicht. So hat diese Methode erstmals den Einkauf über Desktop übertroffen und hat 51,1 Prozent des gesamten Online-Umsatzes erreicht.

Rabatte im E-Commerce erreichen Rekordhöhe

In allen wichtigen E-Commerce-Kategorien erreichten die Rabatte in dieser Weihnachtssaison Rekordhöhen. Attraktive Angebote gab es im Bereich Elektronik, wo die Rabatte in der Spitze 31 Prozent des Listenpreises betrugen (gegenüber 25 Prozent im Jahr 2022). Außerdem bei Spielzeug mit 28 Prozent (gegenüber 34 Prozent) und Bekleidung mit 24 Prozent (gegenüber 19 Prozent). Auch in anderen Kategorien gab es hohe Preisnachlässe, darunter Computer mit 24 Prozent (gegenüber 20 Prozent). Weitere Sparten waren Fernsehgeräte mit 23 Prozent (gegenüber 17 Prozent), Haushaltsgeräte mit 18 Prozent (gegenüber 16 Prozent), Sportartikel mit 18 Prozent (gegenüber 10 Prozent) und Möbel mit 21 Prozent (gegenüber 8 Prozent).   

Verstärkte Nutzung von „Buy Now Pay Later“

Die Konsumenten zeigen zwar ein starkes Interesse an Online-Einkäufen, aber viele gönnen sich mehr Flexibilität bei ihren Budgets. In dieser Urlaubssaison erreichte die Nutzung von Buy Now Pay Later (BNPL) ein Allzeithoch und trug zu Online-Ausgaben in Höhe von 16,6 Milliarden US-Dollar bei. Dies entspricht einem Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Ausgaben waren damit 2,1 Milliarden US-Dollar höher als in der letzten Weihnachtssaison.

Der November war der umsatzstärkste Monat für die Zahlungsmethode BNPL (9,2 Milliarden US-Dollar, plus 17,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Der Cyber Monday war der umsatzstärkste Tag (940 Millionen US-Dollar, plus 42,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). BNPL verzeichnete auch in der Vorweihnachtszeit starke Zuwächse. Im bisherigen Jahresverlauf (1. Januar bis 31. Dezember) hat die Zahlungsmethode zu Online-Ausgaben in Höhe von 75 Milliarden Dollar geführt. Dies entspricht einem Anstieg von 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 9,4 Milliarden Dollar mehr als 2022. (sg)

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