Agentic Commerce Kaufverhalten: Zwei Drittel der Verbraucher sind offen für KI

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 2 min Lesedauer

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Ein neuer Report von Stripe beleuchtet das Bezahl- und Kaufverhalten weltweit und zeigt die wachsende Akzeptanz von Agentic Commerce. Damit verwandelt sich der Bezahlprozess hin zu einem zentralen Dreh- und Angelpunkt für Conversion, Vertrauen und Kundenbindung.

(Bild:  © Journey Studio7/stock.adobe.com)
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Darum Geht's

KI-unterstütztes Einkaufen: Laut dem Report „Future of Checkouts“  von Stripe verändern künstliche Intelligenz, mobile Payments und Wallets die  Checkout-Vorgänge von Verbrauchern.
Bezahlprozess: Selbst bei Beträgen über 1.000 US-Dollar wechseln Käufer beim Bezahlvorgang häufig nicht mehr vom Handy zur Desktop-Version.
Grenzüberschreitende Einkäufe: 45 Prozent der Befragten geben an, im vergangenen Jahr mindestens einen Kauf bei einem internationalen Onlineshop getätigt zu haben.

Das Zahlungs- und Kaufverhalten steht weltweit vor einem grundlegenden Wandel: Laut dem neuen Report "Future of Checkouts" des Finanzdienstes Stripe entwickelt sich der Bezahlprozess vom reinen Abschluss einer Transaktion hin zu einem zentralen Dreh- und Angelpunkt für Conversion, Vertrauen und Kundenbindung. Für die Studie wurden über Stripe abgewickelte Bezahlvorgänge und Zahlungsaktivitäten von über 20.000 B2C-Anbietern untersucht. Diese Erkenntnisse wurden mit Umfragen kombiniert, um den Kontext aus Sicht der Kunden und Unternehmen gleichermaßen zu beleuchten.

Kaufverhalten: Steigende Akzeptanz von mobilen Bezahlvorgängen

In zehn Märkten dominiert den Checkout eine lokale Bezahlmethode.(Bild:  Stripe)
In zehn Märkten dominiert den Checkout eine lokale Bezahlmethode.
(Bild: Stripe)

Die Studie von Stripe zeigt: Käufer tätigen inzwischen auch hochpreisige Einkäufe zunehmend über das Smartphone. Da der mobile Bezahlvorgang immer schneller und sicherer wird, haben Konsumenten immer weniger Gründe, das Gerät zu wechseln, um einen Kauf abzuschließen. Selbst bei Beträgen über 1.000 US-Dollar bleibt mehr als die Hälfte der europäischen Konsumenten am Handy.Gleichzeitig gewinnen digitale Wallets weiter an Bedeutung: Digitale Geldbörsen machen mittlerweile etwa 30 Prozent des weltweiten Umsatzes im digitalen Handel aus. Sie halbieren die Checkout-Zeit im Durchschnitt auf 42 Sekunden und steigern nachweislich Conversion-Raten und Umsätze von Händlern.

Einfluß von künstlicher Intelligenz auf das Kaufverhalten

72 Prozent der befragten Verbraucher in Deutschland sind offen für KI-unterstützte Einkäufe.(Bild:  Stripe)
72 Prozent der befragten Verbraucher in Deutschland sind offen für KI-unterstützte Einkäufe.
(Bild: Stripe)

Internationaler Handel nimmt weiter zu: 45 Prozent der befragten Verbraucher kaufen grenzüberschreitend ein, erwarten dabei jedoch lokal angepasste Bezahlmethoden und Preise. Laut Daten von Stripe führt beispielsweise das Angebot der lokalen Zahlungsmethode Blik für Kunden in Polen zu einem durchschnittlichen Anstieg der Checkout-Conversion um 46 Prozent.Die Akzeptanz für künstliche Intelligenz im Handel ist inzwischen hoch: Eine Mehrheit der Konsumenten ist offen dafür, Einkäufe von KI-Agenten unterstützen oder sogar durchführen zu lassen. In Deutschland sind es sogar 72 Prozent. Damit wächst die Bedeutung des Checkouts als zentraler Ort für Identitätsprüfung, Autorisierung und Vertrauen.

Zur Methodik der Studie: Für den Report „Future of Checkouts“ analysierte Stripe Zahlungsdaten von über 20.000 B2C-Unternehmen zwischen August 2023 und Februar 2026 und kombinierte diese mit internationalen Verbraucherumfragen. 
Stripe entwickelt programmierbare Finanzdienste für Unternehmen. Die Lösungen unterstützen Unternehmen dabei, Zahlungen zu akzeptieren und zu verwalten, wiederkehrende Umsätze zu erzielen, Finanzdienstleistungen zu integrieren und Geldbeträge automatisiert zu bewegen.

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