New Com 2025

Klassentreffen mit Tiefgang: New Com als Plattform für Ecom-Macher

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Vernetzung, digitale Inhalte und Partnerschaften

Gab es Formate, die besonders hervorgestochen sind oder stark nachgefragt wurden?

Michael Kibele: Sehr gut angekommen ist ein Format zum Gründungs‑Mindset: Wie viel Mut braucht es, eine Marke aufzubauen? Gäste – unter anderem von Lush sowie eine Münchner Beauty‑Brand – haben offen über Wege, Hürden und Entscheidungen gesprochen. Komprimiert, konkret, ehrlich. Solche Einblicke sind wertvoll, weil sie Praxiswissen in kurzer Zeit zugänglich machen und Perspektiven nebeneinanderlegen.

Wie fördert ihr gezielt Vernetzung über klassische Panels hinaus?

Tobias Tins: Wir setzen neben der Main Stage auf Formate, die Verbindungen schaffen. Das Female Networking Breakfast war erneut eines der gefragtesten Angebote. Mit dem „Brands‑Only Speed Networking“ haben wir unser Café für eine halbe Stunde exklusiv geöffnet und Raum für fokussierte Gespräche geschaffen. Auf den Topic Stages achten wir auf Dialog statt Frontalbeschallung, planen Zeit für Fragen ein und bringen Gruppen bewusst kleiner zusammen. So bleiben Inhalte besser hängen, und Kontakte entstehen natürlicher.

Unser Ziel ist es, Wissen zu bündeln, Erfahrungen aus der Praxis sichtbar zu machen und Verbindungen zu schaffen, die im Alltag tragen – über Retail, Handel, Konsumgüter, Travel und Logistics hinweg.

Tobias Tins, Mitgründer der New Com

Ihr bietet Inhalte auch digital – wie verlängert ihr das Event ins Jahr hinein?

Michael Kibele: Wir verfolgen drei Stränge. Erstens Roadshows: kleinere, kuratierte Veranstaltungen mit 50 bis 100 Teilnehmenden, die wir gemeinsam mit Partnern in Deutschland ausrollen. Zweitens die Academy: strukturierte Weiterbildung mit Expertinnen und Experten aus führenden Agenturen und Unternehmen. Wir behaupten nicht, alles selbst zu lehren, sondern kuratieren Wissen, das in Deutschland erprobt ist – kompakt, interaktiv, mit Community‑Austausch innerhalb der Kurse. Drittens der Podcast, der kontinuierlich Stimmen aus der Praxis liefert. Alles zahlt auf den Summit ein, wo wir Erkenntnisse bündeln und Kontakte vertiefen.

Wie stellt ihr bei Content und Storytelling Qualität und Glaubwürdigkeit sicher?

Tobias Tins: Wir sind inzwischen selbst eine Marke. Sichtbarkeit entsteht für uns aus Transparenz und Authentizität: Wir zeigen, wofür wir stehen, welche Partner an Bord sind und was unsere Inhalte leisten – ohne Übertreibung. Wir erzählen unsere Geschichte ehrlich, zeigen die Menschen dahinter und sprechen auch über Grenzen. Gleichzeitig priorisieren wir Inhalte, die konkret weiterhelfen. So entsteht Vertrauen – und das trägt auch digital, über Newsletter, Social Posts, Kurse und Podcasts hinweg.

Welche Rolle spielen Partnerschaften mit Medien, Netzwerken oder Plattformen für eure Weiterentwicklung?

Tobias Tins: Eine große. Wir arbeiten dort zusammen, wo Partner echte Mehrwerte liefern: Reichweite, besondere Zielgruppen oder tiefes Spezialwissen. Gerade bei den Roadshows und in der Academy setzen wir auf führende Köpfe aus der Praxis. Unser Anspruch ist kuratieren statt alles selbst zu machen. So sichern wir Qualität, vermeiden Doppelungen und machen Wissen besser zugänglich.

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