Neben den Mietpreisen für Neubau-Logistikimmobilien hat Realogis – das mit 70 Experten führende Immobilienberatungsunternehmen für Industrie- und Logistikimmobilien und Gewerbeparks in Deutschland – auch die tatsächlichen, tagesaktuellen Angebotsmietpreise bei Bestandsobjekten in 32 Märkten unter die Lupe genommen.
(Quelle: Triff/shutterstock)
Teuerster Logistikstandort für Bestandsobjekte* im ersten Halbjahr 2021 ist Berlin mit 7,50 €/m², gefolgt von Hamburg (6,90 €/m²), Stuttgart (6,50 €/m²) und München (6,50 €/m²). Die weiteren Top-Logistikstandorte geordnet nach Spitzenmietpreis für Bestandsobjekte sind in den Rängen 8 (Frankfurt mit 5,70 €/m²), 12 (Düsseldorf mit 5,10 €/m²), 19 (Köln mit 4,70 €/m²) und 27 (Ruhrgebiet mit 4,10 €/m²) verortet.
Regionale Märkte wie Nürnberg (mit 6,00 €/m²) und Ingolstadt sowie Dresden (beide 6,00 €/m²) liegen im oberen Drittel sowie Hannover (5,35 €/m²) und Wolfsburg mit (5,20 €/m²).
Günstigste Logistikstandorte in Deutschland bezogen auf die Spitzenmietpreise für Bestandsobjekte sind Göttingen mit 3,50 €/m² (Rang 31) und Halle mit 3,30 €/m² (Rang 32).
Die größten Preissteigerungen innerhalb der vergangenen 12 Monate
Augsburg: +25 % auf 5,00 €/m² kommend von 4,00 €/m²
Berlin: + 15,4 % auf 7,50 €/m² kommend von 6,50 €/m²
Mannheim: +11,1 % auf 5,00 €/m² kommend von 4,50 €/m²
Mainz/Wiesbaden: +8,3 % auf 5,20 €/m² kommend von 4,80 €/m²
Top-Logistikstandorte in Deutschland: Diese Spitzenpreise im Bestand sind moderat gestiegen
Hamburg (+6,2 % auf 6,90 €/m² kommend von 6,50 €/m²)
Ruhrgebiet (+3,8 % auf 4,10 €/m² kommend von 3,95 €/m²)
Frankfurt (+3,6 % auf 5,70 €/m² kommend von 5,50 €/m²)
Stuttgart (+3,2 % auf 6,50 €/m² kommend von 6,30 €/m²)
Düsseldorf (3,0 % auf 5,10 €/m² kommend von 4,95 €/m²)
München und Köln blieben hier unverändert bei 6,50 €/m² bzw. 4,70 €/m²
Die höchsten Zuwächse im Osten weisen Zwickau (+7,1 % auf 4,50 €/m² kommend von 4,20 €/m²) und Halle (+6,5 % auf 3,30 €/m² kommend von 3,10 €/m²) auf. Den höchsten Zuwachs im Norden verzeichnet Wolfsburg (+4 % auf 5,20 €/m² kommend von 5,00 €/m²).
Der einzige Rückgang in der Spitzenmiete von Bestandsobjekten ist in Bremen zu beobachten: dort geht die Spitzenmiete für Bestandsobjekte (oberer Wert der Spanne) um 6,3 % zurück auf 4,50 €/m² kommend von 4,80 €/m².
Einstiegsmieten für Bestandsobjekte (Mindestmietpreis)
Die teuersten Logistikstandorte in Deutschland für Bestandsobjekte nach Mindestmietpreis (unteres Ende der Spanne) sind im Wesentlichen 6 der 8 deutschen Top Standorte:
Hamburg (5,70 €/m²)
München (5,50 €/m²)
Frankfurt (4,50 €/m²)
Stuttgart (ebenfalls 4,50 €/m²)
Düsseldorf (4,40 €/m²)
Köln (4,20 €/m²)
Berlin folgt auf Rang 13 mit 3,90 €/m² und das Ruhrgebiet (Rang 25) mit 3,40 €/m².
Teuerster Standort abseits der Top-8 ist Mainz/ Wiesbaden mit 4,20 €/m² auf Rang 7, gefolgt von Mannheim (mit 4,00 €/m², Rang 8) und Wolfsburg (mit ebenfalls 4,00 €/m²). Teuerster Standort aus Ostdeutschland ist Dresden mit ebenfalls 4,00 €/m² auf Rang 12.
Logistikstandorte in Deutschland: Die Schlusslichter
Schlusslichter bilden Göttingen (3,00 €/m²) und Halle (2,50 €/m²).
Die deutlichste Verteuerung des unteren Mietpreises für Bestandsobjekte weist Berlin auf, hier ist der Mindestwert, der für Logistikmieten entrichtet werden muss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,9 % auf 3,90 €/m² gestiegen, kommend von 3,55 €/m². Es folgen Zwickau, wo der Mindestmietpreis für Bestandsobjekte um 9,4 % auf 3,50 €/m² gestiegen ist (kommend von 3,20 €/m²) und Mainz/Wiesbaden mit 7,7 % (auf 4,20 €/m² kommend von 3,90 €/m²).
In den Top-8 (ausgenommen Berlin) hat sich der Mindestmietpreis für Bestandsobjekte dahingegen kaum verschoben. Lediglich in Hamburg stieg dieser um leichte 3,6 % an auf 5,70 €/m² kommend von 5,50 €/m². Keine Veränderung gegenüber dem Vorjahresvergleichsraum zeigten hingegen München, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Köln und das Ruhrgebiet. Den einzigen Preisrückgang verzeichnete Hannover mit -7,9 % auf 3,50 €/m²kommend von 3,80 €/m².
Die höchste Spannbreite zwischen Mindestmietpreis und Spitzenmiete bei Bestandsobjekten weist Berlin mit 3,60 €/m² auf, gefolgt von Stuttgart, Nürnberg und Ingolstadt (alle je 2,00 €/m²). Am engstem liegen die Mindestmiete und Spitzenmiete in Köln (beide bei 50 Cent) und Göttingen beieinander.
Stand: 16.12.2025
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Die wichtigsten Entwicklungen auf einen Blick
Teuerster Logistikstandort für Bestandsobjekte in H1 2021 ist Berlin
Regionale Märkte: Nürnberg, Ingolstadt, Dresden, Hannover und Wolfsburg im oberen Drittel
Höchste Mietpreissteigerungen in Augsburg, Berlin, Mannheim sowie Mainz/Wiesbaden
Höchste Spannbreite zwischen Mindestmietpreis und Spitzenmiete bei Bestandsobjekten: Auf Berlin folgen Stuttgart, Nürnberg und Ingolstadt
(Bild: Realogis)
* Funktionale Bestandsimmobilien definieren sich über mindestens 7,50 Meter Hallenhöhe, Rampen und/oder ebenerdige Andienung. Der Quadratmeterpreis bezieht sich hier ausschließlich auf Lager- bzw. Logistikfläche (bzw. nicht auf anteilige Büro-, Mezzanine- oder andere Nutzungsformen).