Auswirkungen auf Effektivität von Werbeanzeigen Meta Sensitive Ads Update 2025: Alles, was Advertiser wissen müssen

Ein Gastbeitrag von Mathis Limmeroth 5 min Lesedauer

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Große Veränderungen für Werbetreibende – vor allem im Bereich Health und Wellness: Das Meta Sensitive Ads Update 2025 bringt erhebliche Einschränkungen beim Tracking und der Optimierung von Kampagnen.

(Bild:  AlexPhotoStock / Adobe Stock)
(Bild: AlexPhotoStock / Adobe Stock)

Das neue Jahr startet mit tiefgreifenden Veränderungen für Werbetreibende im E-Commerce – insbesondere für Marken im Bereich Health & Wellness. Mit dem neuen Sensitive Ads Update führt Meta erhebliche Einschränkungen beim Tracking und der Optimierung von Kampagnen ein. Während Advertiser bislang auf detaillierte Nutzerdaten für zielgerichtetes Marketing setzen konnten, könnte dieses Update weitreichende Auswirkungen auf die Effektivität von Werbeanzeigen haben.

Doch was genau steckt hinter diesen Änderungen? Welche Marken sind betroffen? Und vor allem: Welche Anpassungen sind notwendig, um auch in Zukunft erfolgreich zu werben?

Das Meta Sensitive Ads Update 2025 könnte das Performance-Marketing im Bereich Health & Wellness grundlegend verändern. Werbetreibende müssen jetzt handeln, um ihre Kampagnenstrategie anzupassen und sich auf die neuen Einschränkungen einzustellen.

Mathis Limmeroth, COO von Globalist

Was ist das Meta Sensitive Ads Update 2025?

Meta hat bereits in den vergangenen Jahren immer wieder Maßnahmen zur stärkeren Regulierung von Nutzerdaten ergriffen – zuletzt durch Einschränkungen in Folge des iOS-14-Updates. Doch das Sensitive Ads Update 2025 geht einen Schritt weiter:

  • Einschränkungen für Conversion-Tracking: Bestimmte Events, die im Mid- und Lower-Funnel angesiedelt sind – etwa Add to Cart, Purchase oder auch App-Events – werden künftig blockiert.

  • Kein Zugriff auf Pixel- oder CAPI-Daten: Marken aus dem Bereich Health und Wellness verlieren wichtige Optimierungsmöglichkeiten, da Meta-Pixel und Conversion API (CAPI) für diese Kategorien stark eingeschränkt oder deaktiviert werden.

  • Kategorisierung sensibler Themen: Meta klassifiziert Websites und Apps strenger, insbesondere wenn diese mit Gesundheit, medizinischen Themen oder persönlichen Nutzerdaten in Verbindung stehen.

Diese Maßnahmen betreffen primär Advertiser in den USA, der EU und Großbritannien. Während die genauen Auswirkungen noch nicht vollständig absehbar sind, ist bereits klar: Werbetreibende, die stark auf Performance Advertising angewiesen sind, stehen vor neuen Herausforderungen.

Warum passiert das?

Meta sieht sich seit einiger Zeit mit rechtlichen Problemen aufgrund irreführender Werbeversprechen konfrontiert. Die Plattform steht unter starkem Druck, mehr Transparenz in der Werbung zu schaffen und irreführende Aussagen zu reduzieren. Die Einführung des neuen Kategorisierungssystems fällt zeitlich mit einem Anstieg von Sammelklagen gegen CPG-Marken (Consumer Packaged Goods) im letzten Jahr zusammen.

Meta versucht mit diesen Maßnahmen, sich vor Marken zu schützen, die ihre Plattform nutzen, um zu kühne Werbeversprechen zu machen. Berichte in der Branche deuten darauf hin, dass Meta sich auf diese Weise proaktiv gegen potenzielle rechtliche Konsequenzen absichert. Dies erklärt, warum besonders der Bereich Health & Wellness betroffen ist, da hier oft Produkte mit gesundheitsbezogenen Versprechen beworben werden.

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