Abwicklung des Kaufprozesses über mobile Endgeräte Mobile Commerce: Die Zukunft des Einkaufens ist mobil

Von Konstantin Pfliegl 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mobile Commerce wandelt das Einkaufserlebnis grundlegend. Händler sind gefordert, ihre Angebote anzupassen, um den Anforderungen mobiler Verbraucher gerecht zu werden.

(Bild:  © Stanisic Vladimir/stock.adobe.com)
(Bild: © Stanisic Vladimir/stock.adobe.com)

DARUM GEHT'S

Mobile-Commerce: Verbraucher nutzen zunehmend mobile Endgeräte fürs Einkaufen. Händler müssen auf eine Mobile-First-Strategie umstellen.

Smartphone-Boom: Bereits 38 Prozent der Deutschen kaufen am liebsten vom Smartphone aus – bei den 30- bis 39-Jährigen sind es sogar 60 Prozent.

Vorteile von Mobile First: Erhöhte Erreichbarkeit, verbesserte Nutzererfahrung und optimierte Conversion-Rates.

Technologien: Progressive Web Apps (PWAs), Augmented Reality (AR) und künstliche Intelligenz (KI).

In der heutigen digitalisierten Welt hat sich das Einkaufsverhalten der Verbraucher drastisch verändert. Mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie sind nicht nur Kommunikationsmittel, sondern auch Einkaufszentren oder Bankfilialen. Für Händler bedeutet dieser Wandel eine grundlegende Neuausrichtung ihrer Strategien hin zu einer Mobile-First-Denkweise. Am sogenannten Mobile Commerce, auch als M-Commerce oder Mobile E-Commerce bezeichnet, führt heutzutage kein Weg mehr vorbei.

Mobile Commerce ist eine spezielle Form des E-Commerce. Es beschreibt die gesamte Abwicklung des Kaufprozesses über mobile Endgeräte – vom Durchstöbern von Produktkatalogen über die Bestellung bis zum Bezahlen (Mobile Payment).

Am liebsten wird mit dem Smarthone eingekauft: E-Commerce-Händler sollten daher unbedingt auf Mobile Commerce setzen.(Bild:  Mastercard)
Am liebsten wird mit dem Smarthone eingekauft: E-Commerce-Händler sollten daher unbedingt auf Mobile Commerce setzen.
(Bild: Mastercard)

Darum ist Mobile Commerce für Händler wichtig

Laut der Studie „Bezahlen als Teil des Einkaufserlebnisses 2024“ des Zahlungsdienstleisters Mastercard kauften im Herbst vergangenes Jahr bereits fast vier von zehn Deutschen (38 Prozent) am liebsten von ihrem Mobiltelefon aus ein. Bei den 30- bis 39-Jährigen waren es sogar 60 Prozent. 10 Prozent der Befragten bevorzugen ein Tablet für den Online-Einkauf. Der klassische Desktop Computer (26 Prozent) und das Notebook (25 Prozent) sind inzwischen nahezu gleichauf.

Verbraucher erwarten heute, dass sie jederzeit und überall einkaufen können. Mobile Commerce bietet genau das: eine nahtlose und personalisierte Kauferfahrung direkt von der Handfläche aus. Für Händler bedeutet dies, dass sie ihre digitalen Angebote anpassen müssen, um den wachsenden Erwartungen der Kunden gerecht zu werden.

Eine Mobile First-Strategie richtet sich in erster Linie darauf aus, das Benutzererlebnis auf mobilen Geräten zu optimieren. Dies hat verschiedene Vorteile:

  • Erhöhte Erreichbarkeit: Händler können ihre Zielgruppen jederzeit und überall erreichen. Mit personalisierten Push-Benachrichtigungen und mobile-optimierten Inhalten können sie die Kundenbindung stärken.
  • Verbesserte Nutzererfahrung: Eine mobile-optimierte Website oder App bietet eine intuitive und schnelle Benutzerführung, was die Wahrscheinlichkeit eines Kaufabschlusses erhöht.
  • Höhere Conversion-Rates: Durch mobile Zahlungsmethoden, wie Mobile Payment, wird der Checkout-Prozess vereinfacht und erleichtert, was zu höheren Konversionsraten führen kann.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung