Vom Wettbewerb abheben Modehandel: Differenzierung ist ein entscheidender Faktor für Erfolg

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 3 min Lesedauer

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Viele Verbraucher fühlen sich von der Masse an Modehändlern überfordert. Differenzierung ist für den Modehandel zu einem entscheidenden Faktor geworden, um sich langfristiges Wachstum zu sichern.

(Bild:  Borin / Adobe Stock)
(Bild: Borin / Adobe Stock)

Der deutsche Modehandel steht vor großen Herausforderungen: Nach der Pandemie hat sich die Online-Nachfrage zwar stabilisiert – gleichzeitig sind Verbraucher preissensibler und anspruchsvoller geworden. Darüber hinaus sind neue Fast-Fashion-Player wie Shein und Temu in den Markt eingestiegen. Wie können also Modehändler in diesem dynamischen Umfeld erfolgreich sein?

Die Studie „Standing out in the Sea of Sameness“ von Google und Kantar hat über 250 Brands und Fashion-Retailer in neun EMEA-Märkten analysiert und allein in Deutschland mehr als 1.000 Konsumenten befragt. Die zentrale Aussage der Studie: Differenzierung ist für Händler zu einem entscheidenden Faktor geworden, um sich von ihren Wettbewerbern abzuheben und langfristiges Wachstum zu sichern. Das Problem: Viele Verbraucher fühlen sich von der Masse an Modehändlern überfordert. Obwohl deutsche Fashion-Shopper durchschnittlich 25 Händler kennen, kaufen sie nur bei etwa sieben regelmäßig ein. Händler müssen daher ein klares Profil entwickeln, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Modehandel: Differenzierung führt zu Loyalität

„Händler müssen ihre eigenen Stärken und die Bedürfnisse ihrer Kunden kennen, um erfolgreich zu sein“, so Claudia Denzel, Direktorin Retail bei Google Deutschland. Dies bedeute konkret: Händler müssten eine klare Differenzierungsstrategie entwickeln, um im wettbewerbsintensiven Online-Modehandel zu bestehen.

Ein klares Alleinstellungsmerkmal steigert nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern auch die Loyalität und das Vertrauen der Kunden. Differenzierte Händler können sogar höhere Preise durchsetzen und so ihre Margen verbessern.

„Im internationalen Vergleich fällt es deutschen Modehändlern schwerer, ihren USP zu kommunizieren. Hier zeigt die Differenzierungs-Studie eindeutig Handlungsbedarf auf, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Wichtig ist auch zu betonen, dass differenzierte Händler bessere Chancen haben, langfristig zu wachsen“, erklärt Gabriele Herrmann-Scharnberg, Direktorin bei Kantar.

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