Das Berliner Fintech Finiata ist auf Wachstumskurs in Deutschland – und holt mit Marko Wenthin nun einen anerkannten Experten für die Bereiche Banking, Fintech und E-Commerce als neuen Beiratsvorsitzenden an Bord.
(Quelle: metamorworks/shutterstock)
Seit der Rückkehr auf den deutschen Markt bietet das Fintech Unternehmen in Deutschland, etwa Onlinehändlern Embedded-Finance-Dienstleistungen an. Diese können die digitalen Finanzdienstleistungen von Finiata direkt in ihr eigenes Angebotsportfolio integrieren und somit ihren Kunden auch ohne eigene Finanzexpertise Finanzprodukte anbieten.
Finiata setzt auf Expertise und Erfahrung von Marko Wenthin
Mit Hilfe der Erfahrung und Expertise von Marko Wenthin hinsichtlich digitaler Finanzdienstleistungen sowie zu den Strukturen und Prozessen im Onlinehandel – sowie mit Hilfe seines weitreichenden Netzwerkes in den Bereichen e-Commerce, Venture Capital und Banking – will Finiata diesen Wachstumskurs in Deutschland weiter beschleunigen. Der neue Beiratsvorsitzende eignete sich dieses Wissen als Gründer und in jahrelangen Führungspositionen in der Bank- und Fintech-Welt an. Unter anderem war er Vorstand und COO der Deutschen Bank in Polen, gründete die Sofort Bank als Schwester der Sofortüberweisung, die dann an Klarna verkauft wurde, war Gründer und Vorstand der Solarisbank, CEO des Fintech Penta und ist derzeit CEO des auf Kreditkarten und Zahlungen spezialisierten Unternehmens Crosscard.
(Das Team von Finiata. (Bild: Raimar von Wienskowski))
„Der Finanz-Markt ist im Umbruch: Digitale, KI-gestützte Finanzdienstleistungen rütteln gerade am althergebrachten Monopol der Banken. Denn plötzlich sind nicht nur Digital-Banken direkte neue Konkurrenten für die alteingesessenen Finanzdienstleister. Plötzlich können auch Nicht-Banken, gerade Onlinehändler, Finanzdienstleistungen in das eigene Angebot integrieren. Und die Nachfrage nach diesen Angeboten ist immens, Unternehmen wollen verstärkt Finanzdienstleistungen anbieten, in ihre Customer Journey einbinden,ihren Kunden den Weg zur Bank ersparen und somit eine angenehmere Kundenerfahrung bieten”, erklärt Marko Wenthin.
„Finiata ist in der Pole Position, um dieses wachsende Bedürfnis am Markt zu befriedigen. Denn Finiatas intelligenter Algorithmus zur Kreditvergabe sorgt dafür, dass Unternehmen selbst ohne große eigene Finanzexpertise schnell und einfach digitale Finanzdienstleistungen anbieten können. Mit meiner Erfahrung möchte ich Finiata dabei helfen, das volle Potential dieses Angebots und dieser Technologie auf dem deutschen Markt zu entfalten.”
Automatisierter Algorithmus für Überprüfung der Bonität von potentiellen Kreditnehmern
Konkret bietet Finiata den intelligenten Algorithmus „Copernicus”. Dieser überprüft automatisiert und in sekundenschnelle die Bonität von potenziellen Kreditnehmern und trifft eigenständig Entscheidungen zum nachfolgenden möglichen Kreditangebot (Zusage/Absage, Volumen, Laufzeit, etc.). Für die Kreditentscheidung sammelt der Algorithmus relevante Informationen über den jeweiligen Nutzer; etwa Finanz- und Unternehmensdaten, offene und öffentlich verfügbare Daten, Transaktionsdaten, Daten von Auskunfteien oder mikrogeografische Daten. Daraufhin berechnet der Algorithmus dann die Kreditwürdigkeit des Nutzers, die Ausfallwahrscheinlichkeit des Kredits und das Angebot (Volumen, Laufzeit).
Finiata übernimmt außerdem die Darlehensabwicklung und die Finanzierung des potentiellen Kredits. Der Gini-Koeffizient des Algorithmus liegt bei knapp 70 Punkten – und damit rund 30 über dem Wert vergleichbarer Auskunfteien. Der Gini-Koeffizient beschreibt die Vorhersagegenauigkeit der Bonitätsprüfung, also mit welcher Genauigkeit der Algorithmus die richtige Kreditentscheidung trifft. Je höher der Gini-Koeffizient, desto geringer das Ausfallrisiko des Kredits und umso geringer das Risiko für den Kreditgeber.
Die Technologie wird per White-Label-Lösung direkt in die Plattform des Kunden integriert und passt sich vollständig dessen Design, Stil, Auftreten und der User-Experience an. Der Algorithmus arbeitet dabei automatisiert und selbstständig im Hintergrund und trifft Entscheidungen selbstständig. Der Datenaustausch zwischen dem Partner und dem Algorithmus geschieht per API-Schnittstelle. Damit brauchen die Nutzer des Services lediglich einen Techniker, der die Schnittstelle freischaltet.
Finiata will Angebot für Unternehmen weiter ausbauen
(Jan Enno Einfeld ist CEO von Finiata. (Bild: Raimar von Wienskowski))
„Wir freuen uns ungemein, Marko als neuen Beiratsvorsitzenden begrüßen zu dürfen”, betont Jan Enno Einfeld, CEO von Finiata. „Unternehmen wollen ihren Kunden schon lange direkt am Point of Sale Finanzdienstleistungen bieten. Aber sie sind keine Finanzexperten und so war der Umweg über die Banken unumgänglich. Das ändert sich. Durch intelligente, automatisierte und unkomplizierte digitale Finanzdienstleistungen wie der unseren können auch Nicht-Banken Finanzprodukte anbieten. Experten wie Marko Wenthin propagieren und verfolgen dieses Konzept bereits seit langer Zeit. Dementsprechend wichtig ist es für uns, mit ihm einen Experten an Bord zu haben, mit dem wir unser Angebot für Unternehmen in Deutschland platzieren und weiter ausbauen können.”
Stand: 16.12.2025
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