Onlinehandel: Corona-Pandemie beschert Umsatzsteigerung von 60 Prozent

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 2 min Lesedauer

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Einer der Gewinner des Jahres 2020 ist der Onlinehandel. Während der Großteil des stationären Handels während des Lockdowns schließen musste, legte der E-Commerce zu. Laut dem Preisvergleichsportal billiger.de stieg der Umsatz im Onlinehandel letztes Jahr um 60 Prozent im Vergleich zu 2019.

(Quelle:  William Potter/shutterstock)
(Quelle: William Potter/shutterstock)

Im ersten Lockdown im März und April 2020 lag die Umsatzsteigerung im Onlinehandel bei fast 100 Prozent. „Zu diesem Zeitpunkt haben wir einen Anstieg in vielen Bereichen beobachtet. So deckten sich die Verbraucher zunächst mit Hygieneartikeln wie Desinfektionsspray und Schutzmasken ein. Aber auch in der Sparte Computerzubehör gingen die Zahlen durch die Decke, da sich viele Arbeitnehmer erst einmal ein Home-Office einrichten mussten“, berichtet Thilo Gans, Geschäftsführer der solute GmbH, die das Preisvergleichsportal billiger.de betreibt.

„Mit der Schließung der Kindertagesstätten und Schulen stieg auch die Nachfrage nach Kinderspielzeug, Büchern und Spielekonsolen stark an“, so Gans weiter. Darüber hinaus machten die E-Commerce-Experten von billiger.de eine neue Käufergruppe aus: die sogenannten Silver Surfer. Wegen  der Schließung des stationären Handels wie auch aus Sicherheitsgründen bestellen immer häufiger ältere Menschen Artikel im Internet.

Onlinehandel: Umsatz steigt seit Black Friday wieder an

Über die Sommermonate sanken die Inzidenzzahlen. Das machte sich auch im Online-Traffic bemerkbar. Dieser war zwar rückläufig, bewegte sich aber trotzdem noch weit über Vorjahresniveau. Nachdem Ende Oktober der Lockdown Light beschlossen wurde, stiegen die Zahlen sukzessive wieder an und fanden ihren Höhepunkt in der Zeit um den Black Friday beziehungsweise der Cyber Week. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Nachfrage um über 70 Prozent, wie die Analyse der Preisexperten von billiger.de ergab.

„Hier schlugen die Verbraucher unter anderem im Bereich Unterhaltungselektronik zu, um für die langen Wintermonate im Lockdown gerüstet zu sein. Die Beschlüsse der Bundesregierung spiegeln sich deutlich im Kaufverhalten wider und dieses wiederum hat direkten Einfluss auf die Umsatzzahlen im Onlinehandel“, erklärt Gans die aktuelle Entwicklung. In den vorherigen Jahren lagen ganz andere Zahlen vor. So erhöhte sich die Nachfrage am besagten Freitag von 2017 zu 2018 um rund zehn Prozent, im darauffolgenden Jahr, also von 2018 zu 2019, nahm sie sogar um wenige Prozentpunkte ab.

Seit 2018 Geschäftsführer der solute GmbH: Bernd Vermaaten und Dr. Thilo Gans (rechts).(Quelle:  solute GmbH)
Seit 2018 Geschäftsführer der solute GmbH: Bernd Vermaaten und Dr. Thilo Gans (rechts).
(Quelle: solute GmbH)

Innovative Lösungen für Online-Shopping

Smartes Online-Shopping ist seit rund 15 Jahren die Mission der solute GmbH. Das Unternehmen hat dabei das Ziel, innovative Produkte mit Mehrwert zu entwickeln und mit technologischen und benutzerfreundlichen Lösungen am Markt zu etablieren sowie das Angebotsportfolio für User, Onlineshop-Kunden und Partner zu erweitern. Die solute GmbH betreibt das Preisvergleichsportal billiger.de und bietet weitere Leistungen im B2B-Bereich an. (sg)

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