Hybride und personalisierte Einkaufserlebnisse Social Commerce boomt in Deutschland – aber es bleiben Datenschutzbedenken

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 3 min Lesedauer

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Mobile Endgeräte haben die Art und Weise, wie Verbraucher einkaufen, stark verändert. Social Commerce wird zu einem entscheidenden Wachstumstreiber.

(Bild:  Zaozaa / Adobe Stock)
(Bild: Zaozaa / Adobe Stock)

Das Online-Einkaufsverhalten der Deutschen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich geändert: Für mittlerweile 62 Prozent der Verbraucher ist der Kauf via Smartphone der bequemste Weg, online zu shoppen. Und nahezu die Hälfte konstatierte darüber hinaus, dass soziale Medien für sie einen schnellen und mühelosen Weg bieten würden, um mit den Trends Schritt zu halten. Das ist das Ergebnis der Studie „Der Aufstieg des Social Commerce: Von technikgetriebenen Browsing-Erlebnissen zu gezielten Kaufentscheidungen“ von Soti. 

Social Commerce, der Verkauf von Waren und Dienstleistungen über Social-Media-Plattformen, wird also zunehmend zu einem entscheidenden Wachstumstreiber, da Verbraucher hybride und personalisierte Einkaufserlebnisse suchen.

Social Commerce: Chance und Herausforderung für Händler

Die Studie zeigt, dass Social Commerce für E-Commerce-Händler und den stationären Einzelhandel zwar neue Chancen für Umsätze ermöglicht, aber auch diverse Herausforderungen mit sich bringt. So gaben die Studienteilnehmer, die in den letzten sechs Monaten einen Kauf über soziale Medien getätigt haben, an:

  • 42 Prozent klagen über verspätete Lieferungen
  • 38 Prozent haben Waren erhalten, die hinsichtlich Gestaltung oder Qualität deutlich von den beworbenen Produkten abwichen
  • 32 Prozent der Verbraucher wurden nie über die Verfügbarkeit von Produkten informiert, nachdem sie ihr Interesse bekundet hatten

Doch gerade Lieferverzögerungen, Produktdiskrepanzen und eine schlechte Kommunikation nach dem Kauf sind wichtige Faktoren, die das Einkaufserlebnis beeinträchtigen und bei den Kunden zu einem hohen Grad an Unzufriedenheit führen.

„Die Verbraucher erwarten in jeder Phase ihrer Shopping Journey eine personalisierte Ansprache mit individuellen Angeboten“, betont Stefan Mennecke, VP of Sales, Middle East, Africa & Central, Southern and Eastern Europe bei Soti. „Unsere Studie zeigt, dass 57 Prozent der Verbraucher in Deutschland maßgeschneiderte Kauferlebnisse bevorzugen und bereits mehr als jeder Dritte sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel zu besseren Empfehlungen.“  Bislang klaffe jedoch noch immer eine Lücke zwischen persönlichen Erwartungen und der Realität.

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