EU-Verpackungsverordnung (PPWR)

E-Commerce-Trend: Mehrwegverpackungen reduzieren Müll und Kosten

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Rückversand ohne Retouren

Doch was ist, wenn keine Ware retourniert wird? Die Verpackung muss trotzdem zurück zum Eigentümer und zwar portooptimiert. Mehrweg-Versandtaschen haben es da leicht, denn sie sind im leeren Zustand flach wie ein Briefumschlag. Für stabile Versandboxen dagegen möchte kein Anbieter – und auch kein Konsument – nochmals das volle Porto für den Rückweg bezahlen.

Rückversand ohne Retouren: Flach zusammengefaltet passen die meisten Hey-circle-Boxen sogar in den Post-Briefkasten.(Bild:  Brangs + Heinrich)
Rückversand ohne Retouren: Flach zusammengefaltet passen die meisten Hey-circle-Boxen sogar in den Post-Briefkasten.
(Bild: Brangs + Heinrich)

Darum haben zum Beispiel die Hey-circle-Verpackungen von Brangs + Heinrich ein smartes, patentiertes Faltsystem, das die leichten Boxen im Handumdrehen flach zusammenlegt. Die meisten Größen passen sogar in den öffentlichen Briefkasten. Fehlt nur noch das Retourenlabel. Dieses hält auf dem PP-Gewebe auch bei Nässeeinwirkung, lässt sich aber trotzdem rückstandsfrei wieder entfernen. So hat es nicht nur der Empfänger der Ware, sondern später auch der Mitarbeiter im Fulfillment-Bereich einfach im Handling.

Ein praktikabler Kreislauf also – wenn die Verpackung denn auch wirklich wieder zurückkommt. Hier hilft die Digitalisierung weiter und organisiert die automatische Berechnung an den Empfänger, wenn die Verpackung nicht innerhalb eines festgelegten Zeitraumes wieder zurückgeschickt worden ist. So hat auch der Anbieter dieser nachhaltigen Verpackungslösung dispositorische und kalkulatorische Sicherheit – ob er nun Kleidung, Elektronik, Spielzeug, Schmuck, Werkzeug oder Lebensmittel versendet.

Mehrwegverpackungen in der Praxis

Und es gibt noch mehr Anwendungsszenarien: Für alle Dienstleister, deren Warenverkehr naturgemäß keine Einbahnstraße ist, dürften sich Mehrwegverpackungen künftig besonders rechnen – seien es Verleih-, Reparatur- oder Kurierdienste. Die Größenauswahl ist mittlerweile so umfangreich, dass die Verpackung passgenau auf die Ware abgestimmt werden kann und keine Luft verschickt wird. Gerade hier lohnt sich etwa auch ein Branding der Verpackung.

Im Sinne der PPWR sollen Mehrwegverpackungen übrigens nach Ende ihrer Lebensdauer auch recycelt werden können. Klar, ein Material, das 50 Umläufen standhält, hat andere Recycling-Anforderungen als Wellpappe. Aber auch Kunststoffe wie PP lassen sich wiederverwerten. Dazu gibt man die Boxen und Taschen einfach an den Hersteller zurück und er führt sie dem Materialkreislauf wieder zu.

EU-Verpackungsverordnung – PPWR – MehrwegverpackungenJakub Frelik
ist für das Produktmanagement für den Bereich Wellpappe, Mehrweg- und Konstruktiv-Verpackungen bei Brangs + Heinrich zuständig. Er entdeckte bereits vor 20 Jahren seine Leidenschaft für Verpackungen.

Bildquelle: Brangs + Heinrich

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