Abandonment Rate Mit Sicherheit und Personalisierung gegen Kaufabbrüche

Ein Gastbeitrag von Detlev Riecke 5 min Lesedauer

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Der E-Commerce wächst. Doch das Potenzial ist noch deutlich größer, denn die Kaufabbrüche liegen aktuell bei etwa 70 bis 75 Prozent. Ein Millionengrab.

(Bild:  Creation Art / Adobe Stock)
(Bild: Creation Art / Adobe Stock)

Gründe für den Kaufabbruch rangieren von komplexen Checkout-Prozessen über fehlende Personalisierung bis hin zu Kunden, die dem Verkäufer das Vertrauen entziehen. Die Herausforderung liegt nun darin, nicht nur bestehende Bremsklötze zu entfernen und Prozesse zu vereinfachen, sondern auch das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und ein Nutzererlebnis zu bieten, das die Loyalität steigert.

Gründe für Kaufabbrüche

Laut einer Analyse des ECC Köln könnten deutsche Unternehmen jährlich Millionenumsätze retten, wenn sie die drei größten Ursachen für Kaufabbrüche beheben:

  • Komplizierte Checkout-Prozesse: Kunden erwarten Schnelligkeit und Einfachheit – lange Registrierungsformulare schrecken ab.

  • Mangelndes Vertrauen:  83 Prozent der Kunden im DACH-Raum nennen laut dem Digitalverband Bitkom Datensicherheit als entscheidenden Faktor für ihre Kaufentscheidung.

  • Fehlende Transparenz: Überraschende Zusatzkosten führen zu Frustration bei 49 Prozent der Käufer und damit zum Abbruch.

Optimierung des Check-out-Prozesses 

Der schnellste und direkte Weg zu verminderten Kaufabbrüchen wird oft in der Optimierung des Checkout-Prozesses gesucht. Zu Recht, denn ein einfacher und transparenter Check-out steigert sowohl die Kundenzufriedenheit im Moment und das Vertrauen in den Anbieter. Laut einer Studie des ECC Köln führen vereinfachte Prozesse zu einer messbaren Verbesserung der Konversionsraten. Hier sind die besten Ansätze:

  • Gastbestellungen ermöglichen: Kunden möchten nicht gezwungen werden, ein Konto zu erstellen, um einen Kauf abzuschließen.

  • Transparenz gewährleisten: Alle Kosten, inklusive Versand- und Zusatzgebühren, sollten frühzeitig sichtbar sein.

  • Automatisierung nutzen: Funktionen wie das automatische Ausfüllen von Formularen basierend auf gespeicherten Informationen sparen Zeit und reduzieren Fehler.

Die Integration moderner Technologien im Check-out-Prozess bietet nicht nur Sicherheit, sondern auch Effizienz. Automatisierte Funktionen wie das Speichern und sichere Verwalten von Zahlungs- und Versandinformationen reduzieren manuelle Eingaben und damit auch Fehler. Kunden erwarten eine reibungslose, intuitive Erfahrung, die durch Technologien wie automatisiertes Adress-Matching oder vorkonfigurierte Lieferoptionen ergänzt wird. Studien zeigen, dass diese Maßnahmen zu einem verbesserten Einkaufserlebnis führen und die Warenkorb-Konversionsrate um bis zu 20 Prozent steigern können. 

Besonders im B2B-Bereich, wo regelmäßige Bestellungen üblich sind, macht ein solcher Komfort den Unterschied. Langfristig geht es darum, das Vertrauen des Kunden in Händler und Anbieter zu stärken – im B2B-Bereich eine unumgängliche Variable. Und um Vertrauen zu gewinnen, bedarf es zunächst der Sicherheit.

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