Bezahlen im Internet Click to Pay: Mehr Sicherheit und weniger Kaufabbrüche

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Deutsche Online-Händler starten mit Visa Click to Pay. Beim Bezahlen reichen die Mailadresse und eine Bestätigung durch den Käufer, um eine Bestellung aufzugeben. 

(Bild:  TEERAPONG / Adobe Stock)
(Bild: TEERAPONG / Adobe Stock)

Rechtzeitig vor dem großen Weihnachts-Shopping führen viele Online-Händler in Deutschland die Zahlungsmethode Click to Pay des Kreditkartenunternehmens Visa ein. Beim Bezahlen mit Debit- oder Kreditkarte genügen künftig die E-Mail-Adresse sowie eine Bestätigung durch den Käufer, um eine Bestellung aufzugeben.

Die Online-Shops von Juwelier Christ, Netto und Marktkauf führen die Bezahlmöglichkeit derzeit ein.  „Ein Drittel der Top-20-Online-Händler in Deutschland wird Click to Pay bis Jahresende anbieten“, erwartet Tobias Czekalla, Deutschland-Chef von Visa. Im deutschen Lidl-Online-Shop, auf dem Online-Marktplatz Kaufland.de sowie bei Saturn und Mediamarkt ist die Zahlungsmöglichkeit bereits verfügbar, ebenso wie bei rund 15.000 Händlern europaweit.

So funktioniert es

Um die Visa-Bezahlmethode zu nutzen, müssen Verbraucher ihre Debit- oder Kreditkarte einmalig anmelden. Das geht bereits heute auf der Webseite von Zahlungsnetzwerken wie Visa und künftig auch bei immer mehr kartenausgebenden Banken. Als erste Bank bietet DKB die Anmeldung für die neue Visa-Bezahlmethode über die DKB-Banking App an.

Über ihre E-Mail-Adresse werden Kunden dann in den jeweiligen Online-Shops erkannt. Das funktioniert auch als Gast und beim Ersteinkauf. Beim Bezahlen wählen Käufer dann die Kartenzahlung aus und senden die Bestellung ab. Sofern eine Freigabe notwendig ist, erfolgt diese über die kartenausgebende Bank, zum Beispiel mit einer Bestätigung in der Banking-App. Ab Anfang 2025 kann die Freigabe der Zahlung auch per Gesichtserkennung oder Fingerabdruck auf dem Mobilgerät erfolgen.

Vorteile für Händler

Online-Händler sollen laut Visa mit der neuen Zahlungsmöglichkeit ihre Umsätze erhöhen und Verluste durch Betrug senken können. „In Pilotprojekten hat sich gezeigt, dass Click to Pay die Kaufabschlussquote um bis zu 13 Prozent steigert“, erläutert Frank Reuter, Leiter Händlerservices bei Visa. „Bezahlen geht damit deutlich schneller und wirkt so effektiv Kaufabbrüchen entgegen.“ Diese gehen laut einer Studie von Euromonitor zu 44 Prozent auf Komplikationen beim Bezahlen zurück.

Zudem erhöhe die Zahlungsmethode die Sicherheit. Im Online-Handel liegt der Betrug laut Daten von Visa rund siebenmal höher ist als bei Zahlungen im stationären Handel. „Bei Click to Pay speichern und verarbeiten Händler keine Kartennummern, sondern lediglich einen digitalen Platzhalter“, erläutert Frank Reuter. „Für Händler sinkt damit das Risiko deutlich, Ziel von betrügerischen Handlungen zu werden.“ Denn dieser sogenannte ‚Token‘ sei wertlos, wenn er in falsche Hände gerät. Wo Tokens im europäischen Online-Handel im Einsatz seien, liege die Betrugsrate laut Visa um rund 60 Prozent niedriger.

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