Recht

Im Online-Handel ist eBay eine der absatzstärksten Verkaufsplattformen. Die vorgesehene feste Struktur bringt einige Besonderheiten mit sich, vor allem was das Einpflegen der erforderlichen Rechtstexte sowie das Vorhalten rechtlicher Produktinformationen angeht. Händler sollten ihre Aufmerksamkeit insbesondere auf folgende Bereiche lenken: Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung sowie Produktrecht und Garantiewerbung.

Seit dem 25. Mai 2018 muss die europäische Datenschutz-Grundverordnung umgesetzt werden. Die Regelung betrifft auch Anbieter von IoT-Produkten, die mit dem Internet verbunden sind und darüber kommunizieren, und gibt Nutzern dieser Produkte die Möglichkeiten, gegen Missbrauch im Umgang mit ihren personenbezogenen Daten vorzugehen. Für die Experten des "Center of Excellence (CoE) IoT Privacy" von TÜV Rheinland besteht bei der Umsetzung der DSGVO weiterer Handlungsbedarf. 

Online bezahlen war noch nie so einfach: Die EU-Richtlinie PSD2 („Payment Services Directive 2“) gilt bereits seit Anfang 2018. Sie erlaubt Unternehmen, auf Daten von Kreditinstituten zuzugreifen und begünstigt so die Entstehung neuer Finanz- und Zahlungsdienste,  wie Zahlungsauslöse- und Kontoinformationsdienste. Ab dem 14. September 2019 müssen Anbieter ihre Zahlungsdienste durch Zwei-Faktor-Authentifizierung und verschlüsselte Übertragung absichern.

Im ersten Jahr nach Inkrafttreten der DSGVO hat sich das Datenrisiko in Deutschland nicht reduziert, sondern ist vielmehr gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der Datenrisiko-Report von Varonis Systems, dem Risk Assessments bei rund 50 deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe zugrunde liegen. Laut dem Report gibt es in deutschen Unternehmen bei durchschnittlich 58.000 Dateien mit sensiblen Informationen keine Zugriffsbegrenzung.

Seit einem Jahr ist nun die DSGVO in Kraft. Dem unter datenschutzrechtlichen Aspekten problematischen Einsatz von WhatsApp am Arbeitsplatz hat dies aber keinen Abbruch getan – obwohl die Unternehmen viel Aufwand bei der Umsetzung der DSGVO betrieben haben. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine neue Studie von Brabbler.

Der eco Verband hat jetzt den Vorstoß der Bundesregierung, Unternehmen vor willkürlichen Abmahnkosten in Zusammenhang mit der DSGVO zu schützen, begrüßt. Zugleich läuft die Schonfrist der Behörden für hohe Bußgelder bald ab. Obwohl in den letzten zwölf Monaten eine Menge Merkblätter und Orientierungshilfen veröffentlicht wurden, sind viele Unternehmen immer noch unsicher bei der Rechtsauslegung.

Im ersten Jahr der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) kehrte in die Unternehmen eine größere Datenhygiene ein. Sie waren gezwungen, einen besseren Schutz und eine verantwortungsbewusstere Verwaltung der Daten von Bürgern zu gewährleisten. Um dies zu erreichen, mussten die Unternehmen den Überblick über die Vorhaltung von Datenbeständen erhalten, die oft über mehrere Abteilungen verstreut waren. Ein Kommentar von Rainer Rehm, Zsaler.

Neue von zehn Onlineshop-Betreiber im DACH-Raum waren schon einmal von Betrug oder Betrugsversuchen betroffen, hat eine aktuelle Umfrage von Crifbürgel bei E-Commerce-Anbietern im DACH-Raum ergeben. Zu den häufigsten Betrugsformen zählen gefälschte Daten und Identitätsdiebstahl. In Deutschland wurden 97 Prozent der Online-Shops schon einmal mit Betrug oder Betrugsversuchen konfrontiert (Österreich: 87 Prozent, Schweiz 92 Prozent). 73 Prozent der deutschen Befragten geben an, dass der Betrug in ihren Shops angestiegen ist.

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