Handelskraft Trendbuch „High Noon“ – Teil 2 Agentic Commerce: Heute handeln, morgen profitieren 

Ein Gastbeitrag von Christian Otto Grötsch 2 min Lesedauer

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E-Commerce steht an einem Wendepunkt. Künstliche Intelligenz beeinflusst längst nicht mehr nur die Produktsuche. Agentic Commerce gestaltet Kaufentscheidungen aktiv mit und wird perspektivisch zum Hauptakteur im Kaufprozess.

(Bild:  dotSource)
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Handelskraft Trendbuch „High Noon“

Überblick: Umbrüche und KI prägen neue CX‑Standards im E‑Commerce

Trend 1: Sichtbarkeit neu denken für Menschen und KI-Outputs

Trend 2: Agentic Commerce: Heute handeln, morgen profitieren

Trend 3: Digitale Souveränität

Trend 4: Branding im B2B

Trend 5: AI-Security

Trend 6: KI-gestützte Werbeanzeigen

Trend 7: PXM

Trend 8: Sales Exzellenz

Kaum eine Entwicklung beschäftigt das Digital Business derzeit mehr als Agentic Commerce. Sich rasant entwickelnde technologische Innovationen legen die Grundlage für agentenbasiertes Einkaufen. Darunter offene Standards für die Kommunikation von Agenten selbst, etwa das Agent-to-Agent-Protocol (A2A) oder die Integration von KI-Agenten, Shoppingplattformen und Zahlungsanbietern wie das Universal-Commerce-Protocol (UCP).  

Gleichzeitig sind viele Entwicklungen noch unausgereift oder befinden sich in Pilotphasen. Für E-Commerce-Unternehmen ist es daher schwer einzuschätzen, ob sie bereits aktiv auf diesen Trend setzen oder weitere Fortschritte abwarten.

Unabhängig vom Zeitpunkt und Umfang der Marktreife lohnt es sich jedoch, bereits jetzt entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Vorbereitungen wie saubere Datenstrukturen und offene Schnittstellen zahlen auch ohne agentenbasierte Käufe direkt auf Effizienz, Skalierbarkeit und eine profitable Customer Experience ein. 

Produkt- und Datenstruktur agentenfähig machen

Reibungslose Einkaufsprozesse setzen strukturierte und verlässliche Daten voraus. Unabhängig davon, ob der Kauf durch Menschen oder KI-Agenten erfolgt. Sie bilden die Grundlage für relevante Empfehlungen, zielgerichtete Vergleiche und fundierte Kaufentscheidungen. 

Mit Agentic Commerce bekommen insbesondere Produktinformationen eine noch zentralere Rolle. Diese müssen deutlich umfassender und vor allem maschinenlesbar vorliegen. Dazu zählen klar definierte Attribute, Varianten, Verfügbarkeiten, Preise sowie relevante Kontextinformationen. Nur so können Agenten Produkte korrekt interpretieren, vergleichen und im Sinne der Kunden auswählen. 

Voraussetzung dafür sind eine saubere Datenarchitektur sowie flexible, gut dokumentierte Schnittstellen. Ein Product-Information-System (PIM) hilft dabei, Produktdaten zentral zu verwalten und konsistent bereitzustellen. 

Eigene APIs und offene Schnittstellen etablieren 

Damit KI-Agenten eigenständig agieren können, müssen Unternehmen neben Produktinformationen auch andere Daten, Funktionen und Kontexte standardisiert bereitstellen und über offene Schnittstellen zugänglich machen. 

Systemstrukturen, die auch unabhängig von Agentic Commerce Mehrwerte schaffen. Das Model-Context-Protocol (MCP) ermöglicht beispielsweise den Austausch von Kontexten zwischen Business-Anwendungen und großen Sprachmodellen. So lassen sich zum Beispiel interne Systeme effizienter nach relevanten Informationen durchsuchen oder Prozesse über vordefinierte Aktionen und Workflows unterstützen. 

Viele Legacy-Systeme sind dafür nicht ausgelegt. Um langfristig flexibel und anschlussfähig zu bleiben, kann es in diesen Fällen sinnvoll sein, die IT-Landschaft zu modernisieren oder schrittweise zu migrieren. 

Weiter hilfreiche To-dos, die sich direkt in die Praxis überführen lassen, bietet das Handelskraft Trendbuch 2026 „High Noon“. Es ordnet KI-Entwicklungen realistisch ein und berichtet von erfolgreichen Digitalprojekten. Es steht hier kostenfrei zum Download bereit.

Handelskraft Trendbuch „High Noon“ Christian Otto Grötsch
ist Gründer und Managing Director von dotSource.

Bildquelle: dotSource

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