gesponsertPraxisabende „KI im B2B-Handel“, 17.–19. November Ihr KI-Prototyp läuft. Ihr Betrieb noch nicht.

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Die meisten KI-Vorhaben im B2B-Handel scheitern an Produktdaten, an Prozessen und an Menschen, die das neue Werkzeug nicht anfassen. An drei Abenden im November zeigen Mittelständler, wie der Schritt in den Betrieb gelingt.

Die Praxisabende „KI im B2B-Handel“ finden im November in München, Köln und Vechta statt. (Bild:  kernpunkt Digital GmbH)
Die Praxisabende „KI im B2B-Handel“ finden im November in München, Köln und Vechta statt.
(Bild: kernpunkt Digital GmbH)

Für die Demo reichen oft wenige Wochen. Eine Produktsuche mit Sprachmodell, automatisch erzeugte Produkttexte, ein Assistent, der Fragen zum Sortiment beantwortet. Im Meeting sieht das überzeugend aus, und das Budget für den nächsten Schritt ist schnell freigegeben.

Dann soll die Anwendung mit dem echten Sortiment arbeiten, mit kundenspezifischen Preisen, technischen Attributen, Freigaben und dem ERP. An diesem Punkt bleiben viele Projekte stehen. Die Produktdaten sind lückenhaft, die Plattform nimmt den neuen Dienst nur über Umwege auf, und niemand hat festgelegt, wer die Antworten der KI verantwortet. Aus dem vielversprechenden Prototyp wird ein Pilot, der nie den Sprung in den Alltag schafft.

Warum der B2B-Handel die härtere Schule ist

Im B2B-Handel liegt die Hürde höher als bei vielen Consumer-Anwendungen. Ein KI-Assistent muss technische Merkmale, Varianten, Ersatzteile, kundenspezifische Sortimente und Preise berücksichtigen. Er muss wissen, welche Daten er verwenden darf, welche Antwort verbindlich ist und wann ein Mensch übernimmt. Die Informationen dafür liegen verteilt in PIM, ERP, CRM, Commerce-Plattform und weiteren Systemen.

Damit verschiebt sich die entscheidende Frage. Eine überzeugende Antwort zu formulieren, ist für moderne Sprachmodelle längst nicht mehr die größte Hürde. Offen ist, ob die Unternehmensarchitektur diese Antwort zuverlässig mit den richtigen Daten versorgt: über saubere Schnittstellen, mit klaren Berechtigungen und festgelegten Verantwortlichkeiten. Daran entscheidet sich, ob ein KI-Use-Case zum festen Bestandteil von Vertrieb und Service wird oder als weitere Insellösung endet.

Der Druck steigt trotzdem. Kunden gewöhnen sich an dialogbasierte Suche, schnellere Beratung und individuellere Empfehlungen, und auch Kaufprozesse beginnen sich zu verändern. Vertriebsteams erwarten Unterstützung bei Recherche, Angebotserstellung und Kundenanfragen, Produktmanagement und Marketing erstellen Inhalte zunehmend mit KI. Gleichzeitig sinkt die technische Einstiegshürde für neue Anwendungen. Wer jetzt experimentiert, lernt schnell. Wer dabei Daten, Plattform und Verantwortlichkeiten nicht parallel weiterentwickelt, produziert vor allem neue Baustellen.

Die Roadshow „KI im B2B-Handel“ setzt genau hier an. foobar Agency, kernpunkt und basecom holen dafür Unternehmen auf die Bühne, die diesen Schritt gerade gehen, mit allem, was dabei funktioniert und was nicht.

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München: Von “haben wir immer so gemacht” in die Zukunft

Als 100 Jahre altes Familienunternehmen hat ABUS eine Menge Historie - auch auf technischer Seite. Mike Hoffmann, Head of Digital Project Managment, berichtet am 17. November, wie eine moderne Plattformarchitektur nicht nur agentische Use Cases ermöglicht, sondern auch Händlerportale, Servicedienstleistungen und digitale Geschäftsmodelle und welche Zahnräder dafür ineinandergreifen müssen.

Köln: Wie MUP die ganze Organisation mitnimmt

Die MUP Bürohandels GmbH, ein familiengeführter Bürohandels- und Beschaffungsdienstleister, hat mit kernpunkt eine zentrale Kauf- und Serviceplattform aufgebaut. MUP-Geschäftsführer Philip Reith stellt am 18. November vor, wie KI dabei in drei Schritten ins Unternehmen kommt: beim Lernen der Mitarbeitenden, bei der Entwicklung der Plattform und in der täglichen Arbeit mit ihr.

Vechta: Eine Plattform, viele Marken

Am 19. November erläutert Benita Menke, Head of E-Commerce der Miavit GmbH, wie n&m Genuss und RASTA Vechta die Commerce-Strategie der Miavit-Gruppe voranbringen, mit einer Plattform für mehrere Marken und KI als festem Bestandteil.

Wer früher kommt, baut selbst

In Köln und Vechta beginnt der Tag schon um 15:00 Uhr mit einem Workshop. In Köln entwickeln die Teilnehmenden in 90 Minuten eine B2B-Sales-App aus MCP, Sprachmodell und APIs und erleben, wie schnell ein digitaler Prototyp heute entsteht. In Vechta fahren die Teilnehmenden mit basecom ein KI-Projekt bewusst an die Wand und arbeiten sich in Kleingruppen zu den Bedingungen zurück, die vorher hätten stimmen müssen. Die Plätze im Workshop werden separat bestätigt.

Ein Abend, an dem Ihre Fragen zählen

Auf jedes Praxisbeispiel folgt ein Panel zu Produktdaten, Architektur, Suche, Content, Automatisierung, Governance und Integration. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, was davon heute schon im Alltag funktioniert. Danach ist eine halbe Stunde für die offene Diskussion mit dem Publikum reserviert. Bringen Sie Ihre eigenen Fragen mit, genau dafür ist sie da.

Was Sie von dem Abend mitnehmen

Sie gehen mit einem realistischen Bild davon nach Hause, was Ihrem eigenen Vorhaben bei Produktdaten, Plattform und Prozessen noch fehlt. Sie hören von Unternehmen aus dem B2B-Handel, die diese Fragen in laufenden Projekten beantworten müssen, und können ihnen Ihre eigenen stellen. Produktpräsentationen gibt es keine. Beim Abendessen nach dem Fachprogramm sitzen Sie mit Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern sowie Verantwortlichen aus E-Commerce, IT und Vertrieb anderer Mittelständler am Tisch.
 
Als Technologiepartner sind commercetools, Akeneo, Algolia und Contentful dabei.

Termine und Anmeldung

Die Roadshow macht am 17. November in München, am 18. November in Köln und am 19. November in Vechta Station. Das Hauptprogramm beginnt jeweils um 17:00 Uhr. Die Teilnahme kostet 100 Euro zzgl. USt., das Abendessen ist inklusive.

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