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Onlineshop mit Shopify: B2B- und B2C-Zielgruppen strategisch aufbauen – Teil 2

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Dein Shopify Onlineshop für Geschäftskunden (B2B)

Auch für B2B-Businesses sind Onlineshops nicht zu unterschätzen. Deine Geschäftskunden profitieren bei einem B2B-Shop von leicht zugänglichen Produktkatalogen sowie einfacheren Mengen- und Nachbestellungen.

Funktionen wie individuelle Zahlungsbedingungen oder Mengenrabatte helfen dir dabei, maßgeschneiderte Kundenbeziehungen aufzubauen und deine Umsätze nachhaltig zu steigern.

Bisher waren bestimmte B2B-Funktionen bei Shopify-Plus angesiedelt. Seit April 2026 stehen diese Funktionen wie das Anlegen von Firmenprofilen für Großhändler, Mengenrabatte, hinterlegte Zahlungsziele und -bedingungen und noch viele weitere jedem Händler, unabhängig vom gewählten Abonnement, zur Verfügung.

Um Deinen Shop B2B einzurichten, musst du im Vergleich zum B2C-Shop einige Anpassungen vornehmen. Wir zeigen dir, welche das sind:

Zugangsbeschränkung für den B2B-Shop: So könnte es aussehen.(Bild:  Shopify)
Zugangsbeschränkung für den B2B-Shop: So könnte es aussehen.
(Bild: Shopify)

Zugangsbeschränkung

Um sicherzustellen, dass nur Geschäftskunden und keine Privatpersonen das Produktangebot auf Deiner Website einsehen und bestellen können, hilft Dir die B2B-Webshop-Software aus dem Shopify App-Store: Mit Apps wie Locksmith oder MagicPass Großhandel kannst Du Inhalte und Leistungen nur für registrierte Nutzern zugänglich machen.

Unternehmen müssen sich dann im ersten Schritt auf deiner Website registrieren und sich über ihre Firmen- und Umsatzsteuer-ID als Geschäftskunden verifizieren. Sie melden sich anschließend bei jedem Besuch mit ihrem Benutzernamen und Passwort in Deinem Onlineshop an und erhalten so Zugang zum Sortiment.

Preise und Konditionen flexibler gestalten

In Geschäftsbeziehungen bietest Du üblicherweise Nettopreise. Um diese auf deiner Webseite anzeigen zu können, konfigurierst Du Deinen Shop in den Menüpunkten „Einstellungen“ und „Steuern“ entsprechend. Shopify addiert automatisch die Mehrwertsteuer entsprechend den Steuersätzen des Lieferlandes im Check-out.

Zahlungsbedingungen für B2B-Kunden: Diese lassen sich in Deinem Shopify-Admin anpassen. (Bild:  Shopify)
Zahlungsbedingungen für B2B-Kunden: Diese lassen sich in Deinem Shopify-Admin anpassen.
(Bild: Shopify)

Wahrscheinlich möchtest Du nicht deiner gesamten B2B-Kundschaft die gleichen Preise und Konditionen bieten, sondern beides je nach Einkaufsvolumen und Stellenwert des Handelspartners flexibler verhandeln. Shopify bietet Dir dafür verschiedene Apps, die Preise für bestimmte Kundengruppen dynamisch anpassen und Deine Einkaufskonditionen, wie Mindestbestellmengen und Mengenrabatte, abbilden können.

Um die UVP auf den Produktdetailseiten anzeigen zu lassen, benötigst Du Metafelder, die Du einfach nachrüsten kannst. Das machst Du entweder über eine Anpassung des Themes oder mit der App Metafelder und Metaobjekte.

Damit Deine Kunden eine größere Menge eines Artikels bestellen und frühere Bestellungen mit einem Klick wiederholen können, passt Du entweder das Theme an oder integrierst die App Wholesale Order Form & ReOrder. Wie das im Einzelnen funktioniert, zeigt Dir Shopify in einem Tutorial.

Der B2B-Check-out

In Geschäftsbeziehungen ist die Zahlung auf Rechnung mit einem entsprechenden Zahlungsziel und gegebenenfalls Skonto üblich. Bei Shopify steht Kund:en das vollständige Angebot aller eingerichteten Zahlungsarten im Check-out zur Verfügung. Für den internationalen B2B-Verkauf stellt Shopify Dir zudem einen detaillierten Leitfaden zur Verfügung. Das Help Center ist eine weitere Anlaufstelle für deine Fragen.

Den Überblick behalten mit ERP-Integration

Mit einer ERP-Integration behältst Du alle Unternehmensdaten über Deine Kunden, Dein Lager und das Rechnungswesen im Blick. Um Dir eine leichte Integration von Systemen und Tools zu ermöglichen, arbeitet Shopify eng mit ERP-Anbietern zusammen, die Du hier findest. Um die Funktionalität für B2B-Shops zu erweitern, können bei Shopify zahlreiche weitere Drittanbieter-Tools und -Apps integriert werden, wie CRM-Systeme und Zahlungs-Gateways, um den Vertriebsprozess zu optimieren.

Ein Shop für B2B- und B2C-Kunden

Möchtest Du Deine Produkte sowohl an B2B- als auch an B2C-Kunden verkaufen, kannst Du auch beides in einem Onlineshop vereinen. Denn Shopify macht es sich zur Aufgabe, mit seinem Unified-Commerce-Ansatz diverse Produkt- und Vertriebsstrategien seiner Händler:innen in einem Shopsystem zu bündeln. 

Die Entscheidung für einen kombinierten B2C- und B2B-Shop bringt klare Vorteile, aber auch spezielle Anforderungen mit sich. Du führst alle Kunden bequem in einem Shop, hast einen einheitlichen Lagerbestand aller Artikel und ein einheitliches Shop-Design.

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Allerdings musst Du die oben aufgeführten Bedürfnisse der unterschiedlichen Zielgruppen miteinander in Einklang bringen, was einen erhöhten Aufwand und etwas Programmierbedarf bedeutet. Die verfügbaren B2B-Funktionen wie Headless Storefronts, schnelle Sammelbestellungen oder benutzerdefinierte Rabatte ermöglichen dir einen schnellen Einstieg bzw. Umstieg deiner Verkaufsstrategie, ohne auf ein anderes Shopsystem umsatteln zu müssen.

e-commerce magazin – E-Commerce-Schule – ShopifyPia Schratzenstaller
ist Head of Communication Germany bei Shopify.

Bildquelle: Shopify