E-Commerce-Schule: Shopify Onlineshop mit Shopify: B2B- und B2C-Zielgruppen strategisch aufbauen – Teil 2

Ein Gastbeitrag von Pia Schratzenstaller 6 min Lesedauer

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Das e-commerce magazin führt in der E-Commerce-Schule zu Shopify durch die wichtigsten Schritte zur Eröffnung eines Onlineshops – praxisnah und direkt umsetzbar. Im zweiten Teil lernt Ihr, wie man den Onlineshop gezielt für B2B- und B2C-Zielgruppen aufbaut.

(Bild:  © Dennis/stock.adobe.com)
(Bild: © Dennis/stock.adobe.com)

E-COMMERCE-SCHULE: SHOPIFY

Teil 1: Leitfaden für Setup, Launch und Skalierung

Teil 2: Die passende Sales-Strategie für B2C- und B2B-Shops 

Teil 3: Erweiterungen mit dem Shopify App-Store 

Teil 4: Deep-Dive: Warenkorb, Check-out-Optimierung und Payments

Teil 5: Versand, Lieferung und Fulfillment

Verkaufst Du deine Produkte oder Dienstleistungen direkt an Privatpersonen (B2C, Business-to-Consumer), an Unternehmen (B2B, Business-to-Business) oder sogar an beide Zielgruppen? Diese Frage ist für den Aufbau deines erfolgreichen Onlineshops entscheidend, denn jede Zielgruppe hat ihre jeweiligen Bedürfnisse. 

B2B vs. B2C: die wichtigsten Unterschiede

Bei B2C-Kunden handelt es sich um Privatpersonen, die Einzelprodukte oder kleine Mengen für den Privatgebrauch bestellen. Sie möchten Bruttoverkaufspreise inklusive Mehrwertsteuer sehen und sind es gewohnt, zwischen verschiedenen Zahlungsoptionen, von Kreditkarte über PayPal bis zu Lastschriftverfahren, wählen zu können.

Verkaufst Du deine Produkte an Unternehmen, bestellen sie diese in der Regel in größeren Mengen und wiederholen ihre Bestellungen idealerweise in regelmäßigen Abständen. Für sie sind Nettopreise relevant und gegebenenfalls auch UVP (Unverbindliche Preisempfehlung), um für den Weiterverkauf der Produkte ihre eigene Marge berechnen zu können. Der finale Preis wird mit Gewerbekund:innen meist flexibler verhandelt und die gängige Zahlungsart ist hier der Kauf auf Rechnung.

Shop-Aufbau für private Käufer (B2C)

Ein B2C-Shop hat für Dich und Deine Marke einige spannende Vorteile: Durch den direkten Verkauf an deine privaten Endkonsumenten – ohne Zwischenhändler – kannst Du eine direkte und engere Beziehung zwischen Deiner Marke und Deinen Kunden aufbauen. Zudem hast Du dabei die volle Kontrolle über die Preisgestaltung und kannst Deine Produkte international und 24/7 anbieten.

Shop-Gestaltung und Marketing

Entscheidend, um mit dem Onlineshop eine B2C-Zielgruppe für Dich zu gewinnen, ist eine gut gestaltete und leicht navigierbare Website. Benutzerfreundlich und intuitiv muss sie sein, denn hier soll sich eine große Anzahl ganz unterschiedlicher Konsumenten mühelos zurechtfinden. Dafür bietet Shopify eine ganze Reihe anpassbarer Themes und eine intuitive Benutzeroberfläche, die das Aufsetzen deines Shops einfach machen (siehe Teil 1).

Auch der Check-out muss für B2C-Kunden besonders übersichtlich und leicht verständlich sein. Sie erwarten zudem mehrere und flexible Zahlungsoptionen sowie einen unkomplizierten Versand. Dies ist in allen Shopify-Plänen bereits enthalten, sodass Du diese Anforderungen mühelos bedienen kannst. Um zufriedene Konsument:innen langfristig zu loyalen Kunden zu machen, ist das reibungslose Onlineshopping-Erlebnis am Ende entscheidend. Sogar Studien, wie die von Baymard belegen, dass ein übersichtlicher Check-out mit wenig Formularfeldern die Warenkorbabbruch-Rate vermindert.

In der B2C-Kommunikation – sowohl auf der Website als auch in Deinen externen Marketing-Aktivitäten – ist Storytelling essenziell, denn es schafft eine wichtige emotionale Verbindung zu den Konsumenen. Wenn Du Deine Markengeschichte oder auch Kundenerfahrungen mit Deiner Zielgruppe teilst, kannst Du mit ihr in den Dialog treten und langfristig Vertrauen und eine Verbindung aufbauen. Darüber hinaus ist für die erfolgreiche Zielgruppenansprache ein gutes Verständnis deiner B2C-Kunden und ihrer Bedürfnisse notwendig sowie entsprechend attraktive Lösungen, die diese Anforderungen erfüllen. Wichtige Erkenntnisse kannst Du durch die Auswertung Deiner Kundendaten gewinnen: Der direkte B2C-Verkauf über Deinen Onlineshop ist die einfachste Art, Daten zu sammeln, um sie auszuwerten, zu analysieren und anschließend in erfolgreiche Marketingstrategien zu übersetzen. Die wichtigsten Maßnahmen für Deinen B2C-Shop sind Social-Media-Marketing, SEO (Suchmaschinenoptimierung), GEO (Generative Engine Optimization für Auffindbarkeit in KI-Assistenten) und E-Mail-Marketing.

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