Das aus Amsterdam stammende Fintech Payaut bietet Online-Plattformen und Marktplätzen eine flexible und automatisierte PSD2-konforme Zahlungslösung. Die globale Vision ist es, die beste Marktplatz-Zahlungslösung bereitzustellen, die Verbindungen zu jedem PSP ermöglicht.
(Quelle: metamorworks/shutterstock)
Payaut wird von der DNB (Dutch National Bank) reguliert und hat kürzlich seine europäische Zahlungslizenz erhalten.
Der Online-Zahlungsdienstleister hat Ende 2020 dank Business Angels wie Adyen und Mollie sowie europäischer VC-Fonds über 3 Millionen Dollar eingesammelt.
Jetzt führt das FinTech-Unternehmen sein Angebot in Deutschland ein, mit Angelina Rigby als Country Managerin.
Erst im November 2020 hat das schnell wachsende Unternehmen in einer Seed-Finanzierungsrunde über drei Millionen US-Dollar (2,65 Millionen Euro) eingesammelt. Hinter Payaut stehen renommierte Business Angels von Adyen und Mollie sowie führende europäische VC-Fonds wie LocalGlobe (Robinhood, TransferWise, Cazoo), Entrée (Cazoo, Gusto, Monday) und Finch Capital (BUX, Hiber, Fixico). Das Investment wird nun für den Produktausbau und die Europaexpansion verwendet. Für neue Kunden wird es einfacher, die Zahlungslösung einzubinden und sie in bestehende Marktplätze zu integrieren. Ebenfalls wird die Verifizierung neuer Anbieter auf einer Plattform erleichtert.
Darüber hinaus plant Payaut neue Märkte in Europa zu erschließen: "Wir wollen schnell skalieren und bis 2022 auf 300 Millionen Dollar Zahlungsvolumen wachsen. Unsere starken Fintech-Investoren ermöglichen uns nun den Roll-out in neue Märkte. Deutschland ist nur der Start - wir haben ganz Europa im Visier", erklärt Ernst van Niekerk, CEO von Payaut.
Markteintritt in Deutschland für Fintech Payaut: Von Amsterdam nach Berlin
Deutschland ist ein zentraler Markt für FinTechs, Payaut bildet hier keine Ausnahme. Das Ziel ist es die Kundenzahl bis Ende 2021 zu verdreifachen und da das Fintech gerade seine europaweite Zahlungslisten erhalten hat, steht dem auch nichts mehr im Weg. Mit der Eröffnung des Berliner Payaut Büros zielt das Unternehmen darauf, lokale Bedürfnisse schneller und deutsche Sicherheits- und Qualitätsstandards noch besser zu erfüllen. Mit Angelina Rigby als Deutschlandchefin liegt das hiesige Geschäft in gute Hände, um das Kundenportfolio vor Ort zu entwickeln. Angelina hat unter anderem FinTech-Erfahrung in Führungspositionen bei Unternehmen wie PayPal, American Express und Zooz gesammelt.
(Angelina Rigby ist neue Country Managerin von Payout. (Bild: Payaut))
„Aktuell erlauben gängige Marktplatzlösungen von Bezahlanbietern (PSPs) den Onlinehändlern nicht problemlos mit mehreren PSPs zusammenzuarbeiten. Die Händler auf den Marktplätzen müssten für die Auszahlungen bei jedem PSP erneut durch die Risikoprüfung. Mit Payaut wollen wir die Bezahlmöglichkeiten für Marktplätze und Plattformen durch eine einmalige Prüfung öffnen und demokratisieren. So erleichtern wir ihnen das Leben und Sie können den bestmöglichen Service leisten und unbegrenzt wachsen. Diese Zahlungslösung ist einzigartig, und ich freue mich sehr, den Markteintritt in Deutschland zu leiten”, sagt Angelina Rigby.
„Payaut bietet eine dringend benötigte Lösung für eine breite Palette von Online-Marktplätzen", sagt Suzanne Ashman, General Partner bei LocalGlobe. „Sie helfen bereits Marktplätze in den Bereichen Vermietung, Mode, Ticketing, Gesundheitswesen und der Sharing Economy. Wir kennen die Herausforderungen, vor denen Marktplätze und Plattformen stehen, wenn es um die Zusammenarbeit mit PSPs und die Einhaltung der neuen Vorschriften geht. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass die Lösung von Payaut bei vielen Plattformen im Ausland sehr begrüßt werden wird."
Die umfassende Zahlungslösung für Marktplätze in Europa
Payaut wurde 2019 von Ernst van Niekerk (ex. Adyen) und Gillis Haasnoot (ex. Spilgames) gegründet. Beide Experten in der Payment-Branche wie auch im E-Commerce. Ihre Mission ist es Betreibern und Nutzern von Online-Marktplätzen das beste E-Commerce-Erlebnis zu bieten. Die Zahlungslösung von Payaut stellt sicher, dass das Geld, das über Online-Marktplätze fließt, beim richtigen Verkäufer landet, egal ob es sich um eine Privatperson oder ein Unternehmen handelt.
Die Plattform fungiert als Bindeglied zwischen dem Payment Service Provider und den Verkäufern. Somit verhindert Payaut, dass Online-Marktplätze zwangsläufig an einen einzigen PSP gebunden sind. Stattdessen sind Payaut-Kunden in der Lage, mehrere Zahlungsdienste wie Adyen, Stripe, Unzer oder Mollie zu kombinieren. Dadurch ergeben sich höhere Autorisierungsraten, unbegrenzte Zahlungsmöglichkeiten, reduzierte Ausfallzeiten und die besten Preise auf dem Markt. Mit Payaut ist der Marktplatz PSD2-konform, denn die Plattform kümmert sich unter anderem um die alltäglichen Hürden von Auszahlungen, Split-Zahlungen und KYC. So können Online-Marktplätze sich darauf konzentrieren, das Beste aus ihrer Plattform herauszuholen und ihr Geschäft auszubauen.
Stand: 16.12.2025
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