Warehouse Operations Unternehmen sehen Modernisierungsbedarf bei IT

Ein Gastbeitrag von Stefan Girschner 2 min Lesedauer

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Eine neue Studie von Manhattan Associates und Vanson Bourne zeigt, dass Unternehmen bei den Warehouse Operations vielen Unsicherheitsfaktoren gegenüberstehen. Insbesondere die Transformation der IT-Infrastruktur stellt sie vor Herausforderungen, birgt aber auch Chancen.

(Bild:  panuwat/Adobe Stock)
(Bild: panuwat/Adobe Stock)

In der Studie, die Vanson Bourne im Auftrag von von Manhattan Associates durchgeführt hat, erklären 77 Prozent der befragten Verantwortlichen für Lieferketten, dass das Warenvolumen in den Warehouse Operations in den vorangegangenen zwölf Monaten gestiegen oder stark gestiegen sei. In der Folge leiden die Unternehmen unter Lieferengpässen und Problemen bei der Abwicklung sowie beim Yard Management. Zwar klagen in Deutschland deutlich weniger Unternehmen über Yard-Engpässe als im internationalen Durchschnitt (71 gegenüber 82 Prozent), aber auch hierzulande sind mehr als zwei von drei Warehouse-Betreibern betroffen. Das kann schnell zur Herausforderung werden, da der Geschäftserfolg und die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen maßgeblich vom gelungenen Fulfillment abhängen. 

Um die steigenden Volumen möglichst reibungslos abzuwickeln zu können und die eigenen Mitarbeitenden optimal zu unterstützen, braucht es eine kontinuierliche Innovation der Lieferkette. Die betroffenen Unternehmen sind gefragt, ihre IT-Infrastruktur an die gestiegenen Anforderungen anzupassen und entsprechend skalierbar zu gestalten – und dies ist ihnen durchaus bewusst: 98 Prozent der in Deutschland befragten Experten gaben an, bei IT-Infrastruktur und -Prozessen ihrer Warehouses Modernisierungsbedarf zu erkennen. Jeder Dritte (32 Prozent) würde die eigene IT-Infrastruktur am liebsten vollständig modernisieren. Bei den Technologien, die dabei helfen sollen, die aktuellen und kommenden Herausforderungen zu bewältigen, liegen KI und Robotik weit vorne: Generative KI wird von 79 Prozent, Robotik von 69 Prozent der Befragten als positiver Faktor für ihre zukünftige Arbeit angesehen.

Warehouse Operations stehen unter Druck

Im Bereich Warehouse Operations sehen 99 Prozent der Befragten Modernisierungsbedarf bei der IT.(Bild:  Manhattan Associates)
Im Bereich Warehouse Operations sehen 99 Prozent der Befragten Modernisierungsbedarf bei der IT.
(Bild: Manhattan Associates)

Insgesamt sehen rund die Hälfte der befragten Unternehmen in Deutschland Verbesserungspotenzial bei ihren Warehouse Operations. Zu den Herausforderungen, die die Experten beschäftigen, gehören der Fachkräftemangel, die Mitarbeiterbindung und ein hoher Transformationsdruck bei Nachhaltigkeit und Digitalisierung.Pieter Van den Broecke, Managing Director Benelux, Germany, Denmark and Eastern Europe bei Manhattan Associates, erklärt: „Warehouse Operations werden für die Unternehmen zunehmend schwieriger. Mit Investitionen in diesem Bereich begegnen sie aber nicht nur den Herausforderungen der Branche, sondern erschließen sich auch viele Chancen. Wer entsprechende Technologien gezielt einsetzt, kann neue Absatzwege und Märkte für sich erschließen, die eigenen Abläufe produktiver und effizienter gestalten sowie die Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit deutlich steigern.“ 

Zur Methodik der Studie: Im Frühjahr 2024 befragte Vanson Bourne im Auftrag von  2.000 Lieferketten-Experten in zehn Ländern – davon 200 in Deutschland. Inhaltlich befasst sich die Studie zu „Warehouse Operations 2024“ mit den aktuellen Herausforderungen und Chancen für Unternehmen. Zu den Befragten gehörten sowohl leitende als auch operative Mitarbieter aus den Bereichen Fertigung und Produktion, Logistik, Pharma, Einzelhandel, Automotive und Konsumgüter. Manhattan Associates ist Lösungsanbieter im Bereich Supply Chain- und Omnichannel-Handel. Die Cloud-Lösungen unterstützen Anwender bei der Nutzung von Omnichannel-Marktplätzen. 

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