ChatGPT & Co. KI-Chatbots und Google-Zusammenfassungen erobern die Produktsuche

Von Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Rund drei von zehn Konsumenten in Deutschland nutzen bereits KI bei der Produktsuche – ob über Google-Zusammenfassungen oder Chatbots wie ChatGPT. Besonders Jüngere setzen auf die künstliche Intelligenz.

(Bild:  ©  Zoey106/stock.adobe.com)
(Bild: © Zoey106/stock.adobe.com)

Künstliche Intelligenz bei der Produktsuche hat sich mittlerweile etabliert. Sowohl KI-Chatbots als auch automatisch generierte KI-Zusammenfassungen der Google-Suche werden hierfür von etwa drei von zehn Konsumenten eingesetzt: 29,4 Prozent der Verbraucher in Deutschland lesen die KI-Zusammenfassungen von Google und 29,7 Prozent greifen auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung des Unternehmens Celum gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut TQS.

KI-Produktsuche: Vor allem bei jüngeren Verbrauchern beliebt

Wenig überraschend ist die KI-Nutzung unter jüngeren Menschen am verbreitetsten. Unter den 16- bis 29-Jährigen suchen etwa vier von zehn mittels KI-Chatbots (42,7 Prozent) und ein Drittel in KI-Zusammenfassungen (33,9 Prozent) nach Produktinformationen.

Mit steigendem Alter nimmt die Verwendung von KI-Chatbots zu diesem Zweck deutlich ab. Nur noch jeder sechste Verbraucher zwischen 50 und 65 Jahren (15,9 Prozent) setzt bei der Produktrecherche auf künstliche Intelligenz.   

Agentic Commerce steht noch am Anfang

Man stehe erst am Beginn der Ära des „Agentic Commerce“, also der kundenseitigen Nutzung von KI im Kaufprozess, so Alexandra Vetrovsky-Brychta,  Chief Growth Officer von Delum.  Aktuell komme sie vorrangig in der Produktsuche zum  Einsatz. In Zukunft sei aber davon auszugehen, dass uns KI-Agenten auch die Entscheidung und den Kauf abnehmen werden.

Unternehmen empfiehlt sie: „Marken und Händler  müssen die Inhalte zu ihren Produkten schon jetzt so aufbereiten, dass diese von der KI gefunden, verstanden und schlussendlich empfohlen beziehungsweise gekauft werden. Wer den Content nicht für Maschinen strukturiert, wird in der Entscheidungslogik der Agenten schlicht nicht mehr stattfinden.“

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