Intelligent Supply Chain Execution Peak Management: So meistert der Handel unberechenbare Nachfrage souverän

Ein Gastbeitrag von Dirk Teschner 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Peak Season beginnt heute. Zumindest für alle, die vorbereitet sein wollen. Doch der beste Plan reicht nicht mehr. Intelligent Supply Chain Execution wird zur entscheidenden Antwort auf unberechenbare Nachfrage.

(Bild:  © pattozher/stock.adobe.com)
(Bild: © pattozher/stock.adobe.com)

DARUM GEHT'S

Peak Management im E-Commerce: Das Einkaufsverhalten verändert sich praktisch in Echtzeit und kann je nach Region, Vertriebskanal oder Warenkategorie spontan ansteigen oder einbrechen. Ein Herausforderung, die selbst ausgefeilte Prognosemodelle an ihre Grenzen bringt.

Intelligent Supply Chain Execution: Ein Konzept, das alle Aktivitäten über den gesamten Fulfillment-Prozess in einem integrierten, agilen und transparenten System zusammenführt.

Vernetzte Logistik-Ökosysteme: Statt in operativen Silos zu agieren, bewerten moderne Order Management Systeme Lagerbestand, Lagerkapazität, Transportkosten, Lieferverpflichtungen und Margen gleichzeitig – unterstützt durch KI, die Engpässe frühzeitig erkennt und den Personaleinsatz optimiert.

Es ist mal wieder soweit. Halloween, Black Friday, Cyber Week und das Weihnachtsgeschäft werfen Ihre langen Schatten voraus. Peak Season, das ist schon heute, zumindest bei denen, die vorbereitet sein wollen. Also werden Sicherheitsbestände geplant, Transportkapazitäten geblockt und die üblichen Maßnahmen ergriffen, um die kommenden saisonalen Nachfragespitzen bewältigen zu können. Handel und Logistikdienstleister haben da mittlerweile Routine und „normale“ Peaks lassen sich anhand historischer Daten und zuverlässiger Prognosen ja tatsächlich auch mit der erforderlichen Genauigkeit vorhersagen. Die Planungstools werden immer besser, aber: Der Kunde und damit die Nachfrage wird gleichzeitig immer unberechenbarer. Henne und Ei in der Logistik. 

Selbst die ausgefeiltesten Prognosemodelle können nicht jedes Szenario vorhersehen, daher stößt die – unverändert wichtige – Planung an Grenzen. 

Dirk Teschner, SVP und Geschäftsführer Deutschland bei Infios

Wenn Planung an ihre Grenzen stößt...

Vor allem der ereignisgesteuerte Konsum, der zum Beispiel im Kontext internationaler Sportevents zu beobachten ist, stellt eine besondere Herausforderung dar. Die Muster verändern sich praktisch in Echtzeit und werden von Toren, Spielergebnissen und anderen Faktoren getrieben, die schlicht nicht vorhersehbar sind. Die Nachfrage kann je nach Region, Vertriebskanal oder Warenkategorie variieren und spontan ansteigen oder einbrechen. Aber auch Trends in den sozialen Medien können plötzliche Kaufspitzen auslösen, Werbeaktionen können unerwartete Bestellvolumina generieren, und wirtschaftliche oder marktbezogene Entwicklungen das Kaufverhalten rasch verändern.

Selbst die ausgefeiltesten Prognosemodelle können nicht jedes Szenario vorhersehen, daher stößt die – unverändert wichtige – Planung an Grenzen. Sicherheitsbestände, Transportkapazitäten und die manuelle Koordination von Planungs-, Lager- und Logistikteam allein reichen nicht. Im Zweifel liegen die Bestände im falschen Lager, der Tourenplan erweist sich als zu starr und nicht automatisierte Entscheidungsprozesse sind zu langsam. Auch in diesem dynamischen Umfeld, das von wechselhaftem Verbraucherverhalten, wirtschaftlicher Unsicherheit, Werbeaktionen und steigenden Kundenerwartungen geprägt ist, muss der Handel außergewöhnliche, positive Kundenerlebnisse ermöglichen, ohne dabei die Effizienz und Rentabilität aus dem Blick zu verlieren.

Ein guter Plan ist daher das eine, wirklich erfolgskritisch aber ist, wie schnell ein Unternehmen reagieren kann, wenn die Realität vom Plan abweicht.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung