Neue Ausgabe – Schwerpunkt Unified Commerce e-commerce magazin 3/2026: Unified Commerce statt Kanal-Chaos – was Omnichannel-Gewinner anders machen

Von Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Präsenz auf allen Kanälen ist längst kein Wettbewerbsvorteil mehr – sondern Pflicht. Die neue Ausgabe des e-commerce magazins zeigt, warum klassisches Omnichannel an seine Grenzen stößt und wie Händler mit Unified Commerce Daten, Marke und Prozesse wirklich zusammenführen.

(Bild:  WIN-Verlag/ChatGPT)
(Bild: WIN-Verlag/ChatGPT)

Kaum ein Schlagwort dominiert die E-Commerce-Branche so  stark wie Omnichannel. Und kaum ein Begriff wird großzügiger als Synonym für „wir sind irgendwie überall“ verwendet. Webshop? Check. Marktplatz? Check. Instagram? Check. Wer überall eine Flagge hisst, betreibt Omnichannel. Soweit die Theorie.

Die Praxis sieht bekanntlich anders aus. Denn Präsenz allein ist  noch keine Integration. Und hier kommt ein Begriff ins Spiel, der  Omnichannel nicht ablöst, sondern konsequent weiterdenkt: Unified Commerce. Der Unterschied? Omnichannel bedeutet: Kunden können auf jedem Kanal kaufen. Unified Commerce bedeutet: Alle Kanäle greifen auf dieselben Daten, Bestände,  Prozesse und KPIs zu – in Echtzeit, aus einem System. Der Kunde merkt den Unterschied vielleicht nicht auf den ersten Blick,  aber er spürt ihn: wenn der Online-Warenkorb im Store bekannt  ist, wenn die Retoure kanalübergreifend funktioniert, wenn  die Empfehlung passt, weil das System seine gesamte Journey  kennt und nicht nur den letzten Klick.

Dies neue Ausgabe 3/2026 des e-commerce magazins liefert keine weiteren Sonntagsreden über kanalübergreifende Präsenz. Stattdessen blicken wir konkret in die Praxis und zeigen, weshalb Omnichannel nicht mehr ausreicht. „Omnichannel denkt Präsenz je Kanal, Unified Commerce bricht Silos auf, verknüpft Daten und optimiert die gesamte Customer Journey auf ein gemeinsames Business-Ziel“, wie Carina Müller von Mediaplus im Gespräch erklärt. Und sie beschreibt, wie der neue Ansatz Brandformance funktioniert: Branding und Performance gemeinsam planen, ausspielen und messen.

Apropos Branding: Mit jedem Vertriebskanal wächst die Reichweite, aber auch das Risiko, dass Marken an Profil verlieren. Daniela Sichting, Gründerin des Unternehmens Super Streusel, gibt Einblicke in ihre Strategien und zeigt, wie man als Unternehmen über zahlreiche Verkausfkanäle hinweg eine klare Marke aufbaut und konsequent führt. Denn wer erfolgreich sein will, braucht einen klar definierten Markenkern, konsistente kommunikative Elemente und die Einbindung der Community.

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Konkurrenz aus Fernost

Doch Unified Commerce ist nicht die einzige Baustelle, die ak tuell auf der E-Commerce-Agenda steht. Manchmal reicht eine einzige Zahl, um den Ernst der Lage zu erfassen: 460.000 Pakete lieferten die chinesischen Marktplätze Temu und Shein vergangenes Jahr täglich nach Deutschland. Die Konkurrenz aus dem fernen Osten bereitet dem lokalen Handel immer mehr Kopfschmerzen. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, zeigen wir, wie man von den asiatischen Marktplätzen profitiert und sie als zusätzlichen Verkaufskanal nutzt – ganz nach dem Motto „If you can‘t beat them, join them“

Weitere Top-Themen der aktuellen Ausgabe

Performance Marketing & Analytics

  • Marktplätze statt Shops: Strategien für erfolgreiche Händler
  • Der Widerrufsbutton erfordert Echtzeit-Tracking statt verzerrter KPIs
  • Das plant der chinesische Onlineshop Joybuy in Deutschland

Payment Innovation & Fintech

  • KI kauft ein. Wer kassiert?

KI & Personalisierung

  • Kaufberatung von der KI: Ein Fahrplan für Händler
  • High Noon im E-Commerce: So geht Sichtbarkeit 2026

Leading ECommerce Brands

  • Wie Snocks das D2C-Playbook neu schrieb

Logistik Insight

  • Experten-Talk: Die E-Commerce-Logistik von morgen
  • 3PL vs. Inhouse-Fulfillment 2026: Wann sich Outsourcing wirklich auszahlt

Legal, Compliance & Ethics

  • Marketing mit Vergangenheit – wenn alte Daten Fragen aufwerfen

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