Intelligent Supply Chain Execution

Peak Management: So meistert der Handel unberechenbare Nachfrage souverän

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Intelligent Supply Chain Execution: Alles im Zusammenspiel

Beides, Kundenerlebnis und Wirtschaftlichkeit, wird durch eine ganze Kette miteinander verknüpfter Entscheidungen geprägt, die unter anderem die Verfügbarkeit der Waren, die Auftragsabwicklung und die Transportlogistik beeinflussen. 

Ein Lager mag zwar effizient arbeiten, doch wenn der Lagerbestand falsch gelagert ist, Bestellungen suboptimal weitergeleitet werden oder die Transportkapazitäten knapp werden, kann das Serviceniveau schnell darunter leiden. Deswegen ist es wichtig, die Handlungsfelder in der Lieferkette nicht isoliert zu betrachten, zu planen und auszuführen, sondern intelligent miteinander zu verzahnen und zu koordinieren.

Das Konzept der Intelligent Supply Chain Execution führt alle Aktivitäten über den gesamten Fulfillment-Prozess hinweg in einem integrierten, agilen und transparenten System für schnellere und fundiertere Entscheidungen zusammen. Das ermöglicht es, kontinuierlich ein Gleichgewicht zwischen der Bestandsverfügbarkeit, den Personalressourcen, den Fulfillment-Prioritäten, den Transportkapazitäten und den Kundenservice-Verpflichtungen herzustellen. 

Intelligente Systeme statt operativer Silos

Der Logistik-Software kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Wurden etwa Order Management Systeme in der Vergangenheit in erster Linie dazu genutzt, Aufträge an den nächstgelegenen oder schnellsten Fulfillment-Standort weiterzuleiten, dienen sie heute dazu, den Lagerbestand, die Lagerkapazität, Transportkosten, Lieferverpflichtungen und Margenaspekte gleichzeitig zu bewerten. Über vernetzte Ökosysteme aus Order Management, Warehouse Management und Transportmanagement, erhalten Unternehmen die Möglichkeit, Entscheidungen über den gesamten Fulfillment-Lebenszyklus hinweg zu optimieren, anstatt in operativen Silos.

Vor diesem Hintergrund liefert auch künstliche Intelligenz einen praktischen Mehrwert, etwa durch das frühzeitige Erkennen möglicher Engpässe, die Optimierung des Personaleinsatzes oder der Priorisierung des Lagerbestandes. Gerade in saisonalen Spitzen, wenn Hunderte von operativen Entscheidungen zugleich getroffen werden müssen, reduziert dies die Komplexität erheblich.

Peak Management: Fazit

Intelligent Supply Chain Execution ermöglicht es, Bestellungen dynamisch zu priorisieren, den Lagerbestand neu auszubalancieren, Transportpläne zu optimieren und den Personaleinsatz an veränderte Bedingungen anzupassen. Darüber hinaus bietet sie die erforderliche operative Transparenz, um aufkommende Risiken zu erkennen, bevor sie sich auf Kunden auswirken. Wenn sich Nachfragemuster innerhalb von Stunden ändern, wird eben diese Reaktionsfähigkeit zu einem Wettbewerbsvorteil. Die Unternehmen, die bei Peaks am besten abschneiden, sind nicht diejenigen mit den genauesten Prognosen. Es sind diejenigen, die agil genug sind, sich an veränderte Bedingungen anzupassen. 

Supply Chain – Logistik – E-Commerce – Peak- ManagementDirk Teschner
ist SVP und Geschäftsführer Deutschland bei Infios. 

Bildquelle: Infios

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