Zahlen, Trends und Perspektiven Die Top 8 der E-Commerce-Plattformen weltweit 

Quelle: Statista 3 min Lesedauer

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Amazon ist auch im Jahr 2025 die größte E-Commerce-Plattform der Welt. Der Abstand zur Konkurrenz aus China ist jedoch nicht mehr groß. Und wo kaufen die Deutschen am liebsten online ein?

Futuristische Darstellung des globalen E-Commerce-Marktes (Symbolbild)(Bild:)
Futuristische Darstellung des globalen E-Commerce-Marktes (Symbolbild)
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Mit wenigen Klicks Produkte bestellen, Preise vergleichen und Lieferungen in Echtzeit verfolgen – für Millionen Verbraucher gehört das längst zum Alltag. Hinter diesem digitalen Einkaufserlebnis stehen einige wenige E-Commerce-Plattformen, die den weltweiten Onlinehandel maßgeblich bestimmen. Von globalen Giganten bis zu aufstrebenden Marktplätzen: Die folgenden Infografiken zeigen, welche Plattformen aktuell die Nase vorn haben, welche Trends den Markt bewegen und welche Entwicklungen die Zukunft des E-Commerce prägen könnten.

Welches sind die größten E-Commerce-Plattformen der Welt?

Amazon bleibt zwar die größte E‑Commerce-Plattform der Welt, doch Anbieter aus China prägen den Markt zunehmend. Mit einem Bruttowarenwert von 753 Milliarden Euro im Jahr 2025 liegt der US-Konzern weiterhin vorne. Dahinter folgen jedoch mit Pinduoduo (695 Milliarden Euro) und Douyin (584 Milliarden Euro) zwei chinesische Plattformen, die den Abstand deutlich verringern und den globalen Wettbewerb verschieben. 

Die Grafik zeigt die Top-E-Commerce-Händler weltweit nach Bruttowarenwert.
(Bild: Statista)

Top-E-Commerce-Händler weltweit nach Bruttowarenwert: Insgesamt wird die Rangliste klar von asiatischen Unternehmen dominiert: Neben Pinduoduo und Douyin zählen auch Taobao (521 Milliarden Euro), Tmall (506 Milliarden Euro) und JD.com (488 Milliarden Euro) zu den größten Plattformen weltweit. Damit stammen die meisten Top-Anbieter aus China, während mit Amazon und Walmart (176 Milliarden Euro) nur zwei westliche Unternehmen vertreten sind. Diese Verschiebung zeigt, wie stark sich das Zentrum des Onlinehandels in Richtung Asien verlagert.

Treiber dieser Entwicklung sind vor allem neue Geschäftsmodelle wie Social Commerce, Live‑Shopping und grenzüberschreitender Handel. Plattformen wie Temu oder TikTok Shop expandieren international und verändern das Kaufverhalten weltweit. Diese Dynamik könnte den Wettbewerb weiter verschärfen (+) und die Rolle asiatischer Anbieter im globalen E‑Commerce langfristig weiter stärken.

Prime Days dauern immer länger 

Um seinen Umsatz anzukurbeln, setzt Amazon auf die gestern gestartete Rabattaktion Prime Days. 2015 als eintägige Aktion gestartet, ist daraus mittlerweile ein mehrtägiges Shopping-Event geworden.

Die Grafik zeigt die Dauer der jährlichen Prime Day-Verkaufsaktion von Amazon
(Bild: Statista)

Dauer der jährlichen Prime-Verkaufsaktion von Amazon: Der Amazon Prime Day hat sich von einer eintägigen Rabattaktion zu einem mehrtägigen Shopping-Event entwickelt. Während die Aktion 2015 und 2016 noch jeweils 24 Stunden dauerte, wurde sie schrittweise verlängert und erreichte 2019 erstmals 48 Stunden. Nach mehreren Jahren auf diesem Niveau hat Amazon die Dauer 2025 und 2026 auf jeweils 96 Stunden verdoppelt.

Diese Ausweitung markiert einen klaren Strategiewechsel. Statt punktueller Kaufanreize setzt Amazon zunehmend auf längere Verkaufszeiträume, um Kunden häufiger zurück auf die Plattform zu bringen. Besonders auffällig ist der Sprung von konstant 48 Stunden zwischen 2019 und 2024 auf 96 Stunden ab 2025. Damit entfernt sich das Format deutlich vom ursprünglichen „Day“-Konzept.

Die längere Laufzeit könnte den Wettbewerb im Onlinehandel weiter verschärfen. Händler erhalten mehr Zeit für Promotions, während Verbraucher stärker zu wiederholten Käufen animiert werden könnten. Gleichzeitig dürfte der Prime Day damit noch stärker als globales Einkaufsereignis positioniert werden.

Die beliebtesten Onlineshops der Deutschen

Fakt ist aber auch: An Amazon führt im Onlinehandel hierzulande kein Weg vorbei. Doch in welchen Internet-Shops kaufen die Deutschen auch gerne ein? 

Die Grafik zeigt den Anteil der Befragten, die in den letzten 12 Monaten in folgenden Onlineshops etwas gekauft haben.
(Bild: Statista)

Anteil der Befragten, die in den letzten 12 Monaten in folgenden Onlineshops etwas gekauft haben: Wie die Umfrage zeigt, ist Ebay ebenfalls sehr populär: 31 Prozent der für die Statista Consumer Insights befragten Personen haben hier etwas in den letzten 12 Monaten gekauft. Die Online-Versandhändler Temu und Otto, Zalando, die Modekette H&M, die Elektronik-Handelsmarke Media Markt und die Shop Apotheke folgen auf den weiteren Plätzen.

Die Anzahl der Nutzer in dem Markt für E-Commerce in Deutschland wird laut Prognosen zwischen 2025 und 2029 kontinuierlich um insgesamt 4,1 Millionen Nutzer (+8.6 Prozent) steigen. Nach dem neunten aufeinanderfolgenden Anstieg soll Prognosen zufolge die Anzahl der Nutzer im Jahr 2029 mit schätzungsweise 51,77 Millionen Nutzern einen neuen Höchststand erreichen.

Mittlerweile machen Ü50-Nutzer mit 24 Prozent den größten Anteil an den E-Commerce-Nutzern in Deutschland aus – die anderen Altersgruppen folgen – mit Ausnahme der 18- bis 24-Jährigen (zwölf Prozent) dennoch dicht dahinter. 

Am liebsten nutzen die Deutschen zum Online-Shopping mittlerweile ihr Smartphone. Und auch in anderen Ländern ist Mobile Commerce sehr verbreitet. Das trägt dazu bei, dass Einkäufe im Internet aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken sind.

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