Smart Warehousing Peak Season ohne Panik: Warehouse Management, das dein Lager auf Knopfdruck skaliert

Das Gespräch führte Heiner Sieger 6 min Lesedauer

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Schnelle Einarbeitung, iPhone statt Scanner, digitale Prozesse: Pickware-Gründer Samuel Vogel erklärt, wie Händler in wenigen Minuten zur Peak Season Hilfskräfte einarbeiten und ihr Lager fit für Black Friday und Weihnachtsgeschäft machen.

(Bild:  © Gorodenkoff/stock.adobe.com)
(Bild: © Gorodenkoff/stock.adobe.com)

DARUM GEHT'S

KI-gestützte Lagerlogistik: Mit der neuen Pickware AI können Händler erstmals per Sprach- und Text-Interface direkt mit ihrem Lager kommunizieren – inklusive automatisierter Bestellvorschläge und MCP-Server.

Skalierbarkeit für jede Größe: Pickware bedient kleine Händler bis zu Unternehmen mit mehr als 100 Millionen Euro Umsatz – ohne Systemwechsel, dank nativer Integration in Shopify und Shopware.

Peak-Season-Strategie: Durch iPhone-basierte Bedienung lassen sich Hilfskräfte in wenigen Minuten anlernen – ein Vorteil, der in volatilen Marktphasen über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.

Pickware liefert seit über zehn Jahren ERP- und Warehouse-Management-Lösungen für Shopify- und Shopware-Händler. Magst du dich und Pickware kurz vorstellen?

Samuel Vogel: Ich habe Pickware vor mehr als zehn Jahren gegründet und wir bieten ein ERP- und Warehouse-Management-System (WMS) für Shopify- und Shopware-Händler an. Wenn du als Händler dein eigenes Lager betreibst und einen Onlineshop angebunden hast, sorgen wir dafür, dass Pakete smooth rausgehen, dass du jederzeit deine Bestände kennst, keine Überverkäufe provozierst und, dass die richtige Ware in der richtigen Menge zum richtigen Kunden gelangt.

Was unterscheidet Pickware von anderen Lösungen am Markt?

Samuel Vogel: Unser größter Vorteil ist die sehr tiefe Integration mit Shopify und Shopware. Händler haben damit keine Sync-Probleme und keine Überverkäufe. Ihre Lagermitarbeiter laufen mit einem iPhone mit Barcodescanner-Hülle durchs Lager – mehr Hardware brauchen sie nicht. Das hat jeder schon einmal bedient und gerade in der Peak Season können Hilfskräfte innerhalb weniger Minuten eingearbeitet werden. Gleichzeitig ist der gesamte Prozess durchgängig digital. Händler sehen jederzeit, wo Optimierungspotenziale liegen, wie schnell ihr Lager arbeitet und an welchen Stellen sie nachsteuern müssen.

DER GESPRÄCHSPARTNER

Samuel Vogel ist Gründer und Geschäftsführer von Pickware, einem 2013 in Darmstadt gegründeten Software-Unternehmen, das ERP- und Warehouse-Management-Systeme (WMS) für Onlinehändler entwickelt. Vogel baute Pickware vom Start-up zu einem der führenden Anbieter im DACH-Raum für Lager- und Warenwirtschaftslösungen rund um die Shopsysteme Shopware und Shopify aus. 

Peak Season – Logistik – Warehouse
(Bild: Pickware)

Euer Claim „Unfuck Your Warehouse" ist bewusst provokant. Warum diese Positionierung?

Samuel Vogel: Wir sind nicht allein im Markt unterwegs und viele unserer Konkurrenten haben sehr tiefe Taschen. Gegen die stechen wir nicht heraus, indem wir uns betont professionell geben oder im Anzug auftreten. Wir sind die „Cool Kids on the Block“ und zeigen, dass es auch anders geht – ohne Anzug. Stattdessen frisch, mit guten Events und einem starken Gesamtpaket. Als wir früher klein waren, haben wir uns auch krampfhaft seriös gegeben, weil wir Fuß fassen wollten. Heute haben wir bewiesen, dass wir jemand sind. Mit noch mehr Hochglanz-Webdesign würden wir uns nicht mehr abheben – das können unsere Wettbewerber genauso. Was sie nicht können, sind authentische Events, Zigarrenabende oder eine zugespitzte Markensprache. Genau dort heben wir uns ab.

Deine Zigarren durfte ich ja auf der OMR auch schon genießen, nette Idee. Aber funktioniert diese Tonalität bei allen Zielgruppen gleich gut?

Samuel Vogel: Unsere Markteinschätzung ist klar: Bei den jungen Händlern kommen wir damit ausgezeichnet an, die haben Lust auf so eine Ansprache. Und der Markt läuft dieser Generation ohnehin hinterher. Natürlich steckt Provokation dahinter, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Aber am Ende schauen auch traditionellere Händler genauer hin – und landen dann doch bei uns.

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