Verkauf über Instagram & Co. Social Commerce in Deutschland: Händler erkennen das Potenzial sozialer Medien

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Social Commerce, der Verkauf über soziale Netzwerke wie Instagram, kommt langsam bei den Händlern in Deutschland an: Bereits mehr als ein Viertel ermöglicht Kunden Bestellungen über Social Media.

(Bild:  © piai/stock.adobe.com)
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Social Commerce, den Verkauf von Waren und Dienstleistungen direkt über Social-Media-Plattformen wie Instagram, Tiktok oder Facebook, halten viele Experten für die nächste Evolutionsstufe des Onlinehandels. Dabei geht es nicht nur um den Verkauf von Waren, sondern auch darum, die Zielgruppe durch Interaktionen zum Kauf zu animieren.

Facebook und Instagram am beliebtesten: Auf welchen Plattformen hat Ihr Unternehmen ein Profil beziehungsweise einen Account?(Bild:  Bitkom)
Facebook und Instagram am beliebtesten: Auf welchen Plattformen hat Ihr Unternehmen ein Profil beziehungsweise einen Account?
(Bild: Bitkom)

Das Potenzial von Social Commerce erkennen auch immer Händler in Deutschland: So bieten bereits 27 Prozent der Handelsunternehmen ihren Kunden an, Bestellungen über Social-Media-Plattformen zu tätigen. Das ist das Ergebnis einer  aktuellen Studie des Digitalverbands Bitkom, für die über 500 Handelsunternehmen ab 10 Beschäftigten in Deutschland befragt wurden.

Auch wenn ein Großteil der Händler bislang noch keine direkte Einkaufsmöglichkeit auf Social Media bietet, nutzen inzwischen 59 Prozent der Händler ein eigenes Profil in den sozialen Netzwerken, um ihr Angebot im Netz zu bewerben. Und ein knappes Drittel schaltet darüber hinaus bezahlte Werbung auf entsprechenden Plattformen. 

Facebook und Instagram am beliebtesten

Doch auf welche sozialen Medien setzt der E-Commerce in Deutschland? Hier führen Facebook, Instagram und die beruflichen Netzwerke Linkedin und Xing die Rangliste an: Rund zwei Drittel der Händler verfügen über ein Profil bei Facebook (65 Prozent), und bei Instagram sind es etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent). Auf LinkedIn (42 Prozent) und Xing (40 Prozent) sind jeweils vier von zehn Händler präsent.

Doch noch sind Bestelleingänge über Instagram & Co. hierzulange noch eher die Ausnahme: Die meistbenutzen Verkaufskanäle sind nach wie vor unternehmenseigene Shops auf der Webseite, über die fast alle Handelsunternehmen verfügen (97 Prozent), sowie E-Mail-Bestellungen (89 Prozent) und Bestellungen über Online-Marktplätze (78 Prozent).

Doch knapp die Hälfte der Händler ist sich einig: Über soziale Netzwerke können sie Kunden ansprechen, die über klassische Vertriebskanäle unerreichbar sind (48 Prozent). Entsprechend sind auch die Zukunftsaussichten: Ein Drittel ist der Überzeugung, dass Kunden im Jahr 2030 vorwiegend in den sozialen Medien nach Produkten shoppen werden (33 Prozent).

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