Die Wahl des Systems entscheidet

B2B-Commerce außer Kontrolle: Wenn der eigene Shop zur Kostenfalle wird

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Darum werden Updates im B2B-Commerce so aufwendig

Updates betreffen im B2B-Commerce meist nicht nur das System selbst, sondern auch alle daran angebundenen Prozesse.

Dazu gehören:

  • Überprüfung individueller Anpassungen
  • Sicherstellung der Schnittstellenfunktion
  • Tests von Preis- und Prozesslogiken
  • Abstimmung zwischen mehreren Systemen

Je stärker ein System angepasst wurde, desto höher ist der Aufwand bei jeder Änderung.

Integration als zusätzlicher Faktor

Ein wesentlicher Bestandteil vieler B2B-Projekte ist die Integration in bestehende Systemlandschaften, insbesondere ins ERP.

Werden Schnittstellen individuell entwickelt, führt das langfristig zu:

  • erhöhtem Pflegeaufwand,
  • eingeschränkter Flexibilität,
  • und größerem Abstimmungsbedarf bei Änderungen.

Integration wird damit zu einem dauerhaften Aufwandstreiber.

FAQ: Kosten im B2B-Commerce

Warum steigen die Kosten im B2B-Commerce oft an?

Durch individuelle Anpassungen, komplexe Integrationen und wachsende Systemstrukturen.

Warum sind Updates so aufwendig?

Es müssen Anpassungen, Schnittstellen und Prozesse bei jeder Änderung berücksichtigt werden.

Welche Rolle spielt die Systemwahl?

Die Systemwahl beeinflusst, wie viel Anpassung im Betrieb erforderlich ist.

Wie lassen sich die Kosten im B2B-Commerce reduzieren?

Durch Vereinfachung von Strukturen, Nutzung von Standards und passende Systementscheidungen.

Die wichtigsten Ansätze zur Entlastung

Um die Situation zu verbessern, lohnt sich ein strukturierter Blick auf das bestehende System.

Wichtige Fragen sind:

  • Welche Funktionen sind individuell entwickelt worden?
  • Wie komplex ist die Integrationsstruktur?
  • Welche Anpassungen verursachen regelmäßig Aufwand?

Mögliche Maßnahmen:

  • Reduktion individueller Lösungen zugunsten von Standardfunktionen,
  • Vereinfachung von Schnittstellen,
  • und die Überprüfung, ob eingesetzte Systeme zu den Anforderungen passen.

Im Markt existieren neben klassischen Shop-Systemen auch Plattformen, die speziell für B2B-Prozesse entwickelt wurden: sogenannte native B2B E-Commerce Plattformen wie etwa OroCommerce, Sana Commerce, Intellishop oder Avanta. Diese fokussieren sich auf Abbildung typischer B2B-Anforderungen im Systemstandard.

Fazit: Betriebskosten im B2B-Commerce bewusst steuern

Steigende Kosten im B2B E-Commerce sind häufig das Ergebnis gewachsener Systemstrukturen und individueller Anpassungen.

Unternehmen sind gut beraten, ihre Systemlandschaft regelmäßig zu überprüfen und den Aufwand im Betrieb aktiv zu steuern. Neben funktionalen Anforderungen sollte dabei insbesondere die langfristige Wartbarkeit berücksichtigt werden.

Hier können spezialisierte B2B-Digitalagenturen unterstützen, indem sie Prozesse, Systeme und Integrationen gemeinsam betrachten und strukturiert weiterentwickeln.

B2B-CommerceMartin Rommel

ist Geschäftsführer der Ecoplan E-Commerce GmbH und beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit B2B E-Commerce sowie der Digitalisierung von Vertriebs-, Service- und After-Sales-Prozessen in Industrie und Großhandel.

Bildquelle: Ecoplan

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