E-Commerce-Schule: Shopify Onlineshop mit Shopify: Mit dem App-Store das Business erweitern – Teil 3

Ein Gastbeitrag von Pia Schratzenstaller 4 min Lesedauer

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Das e-commerce magazin führt in der E-Commerce-Schule zu Shopify durch die wichtigsten Schritte zur Eröffnung eines Onlineshops – praxisnah und direkt umsetzbar. Im dritten Teil lernt Ihr, wie Ihr mit dem App-Store Euer Business erweitert.

(Bild:  © Dennis/stock.adobe.com)
(Bild: © Dennis/stock.adobe.com)

E-COMMERCE-SCHULE: SHOPIFY

Teil 1: Leitfaden für Setup, Launch und Skalierung

Teil 2: Die passende Sales-Strategie für B2C- und B2B-Shops

Teil 3: Erweiterungen mit dem Shopify App-Store 

Teil 4: Deep-Dive: Warenkorb, Check-out-Optimierung und Payments

Teil 5: Versand, Lieferung und Fulfillment

Die Stärke der Shopify-Plattform liegt in ihrer Anpassungsfähigkeit: Sie bietet dir die Grundlagen, die jedes Business braucht. Gleichzeitig können die Anforderungen an Händler im E-Commerce recht komplex sein. Um wachsenden Erwartungen gerecht zu werden, gibt es verschiedene Erweiterungen für deinen Online-Shop. Die dritte Ausgabe der E-Commerce-Schule führt dich durch den Shopify App-Store sowie eine kleine Auswahl besonders beliebter Apps.

Shopify App-Store: Mehr als 100.000 Entwickle, Agenturen und Software-Unternehmen entwickeln weltweit neue Lösungen speziell für Shopify-Händler.(Bild:  Shopify)
Shopify App-Store: Mehr als 100.000 Entwickle, Agenturen und Software-Unternehmen entwickeln weltweit neue Lösungen speziell für Shopify-Händler.
(Bild: Shopify)

Der Shopify App-Store ist ein Verzeichnis mit Erweiterungen, die von Shopify selbst oder von Drittanbietern speziell für Shopify-Shops entwickelt wurden. Ähnlich wie beim App-Store auf deinem Smartphone können Händler dort Anwendungen installieren, die deinem Onlineshop zusätzliche Funktionen verleihen. Was den Shopify App-Store so besonders macht, ist das globale Ökosystem dahinter: Mehr als 100.000 Entwickler, Agenturen und Software-Uunternehmen entwickeln weltweit neue Lösungen speziell für Shopify-Händler. Diese App-Developer-Community sorgt dafür, dass für nahezu jede Branche und jeden Anwendungsfall eine passende Erweiterung existiert. Als Händler profitierst du direkt von dieser Innovationskraft. Du musst nicht warten, bis eine Funktion gebaut wird, sie ist oft schon vorhanden.

Die verschiedenen Erweiterungen decken nahezu alle Bereiche des Commerce ab. Es gibt Apps, die dir dabei helfen, deine Vertriebskanäle zu automatisieren oder zu verwalten, Apps für den Verkauf deiner Produkte oder die Verwaltung von Bestellung und Versand. Möchtest du deinen Kunden individuelle Designs, ob auf Stoffen, Schmuck oder anderen Produkten per Print on Demand anbieten, findest du dazu zahlreiche Apps in der Kategorie Produkte finden. 

Wenn du zum Beispiel in mehrere Länder verkaufen und deinen Shop übersetzen möchtest, findest du dafür Apps in der Kategorie Shop-Design. Apps können dir auch beim Marketing und bei der Conversion helfen, zum Beispiel mit E-Mail-Marketing oder bei deiner Shop-Verwaltung. 

Der Zweck dieser Erweiterungen ist es, dein Business nach deinen Bedürfnissen zu individualisieren, flexibel zu erweitern und Prozesse zu automatisieren, ohne dabei selbst etwas programmieren zu müssen. Durch die Apps lassen sich neue Features mit wenigen Klicks installieren, was dich schnell in die Umsetzung bringt. Je nach Wachstumsphase deines Shops kannst du Funktionen unkompliziert hinzufügen oder austauschen und dein Online-Geschäft schnell an neue Bedingungen anpassen.

Apps integrieren

Die Installation ist sehr einfach: Du gehst innerhalb deines Shop-Backends in den App Store, wählst eine passende App aus und klickst auf „App hinzufügen“. Damit wirst Du in deinen Admin-Bereich weitergeleitet und siehst, auf welche Daten die App zugreifen möchte. Übliche Zugriffsberechtigungen sind Zugriffe auf Bestellungen, Kunden und Produkte. Per Klick bestätigst Du die Installation und die App erscheint anschließend in Deinem Shop-Menü. Nun kannst Du die App einrichten. Du stellst die API-Verbindungen her (zum Beispiel zu Zahlungsanbietern, Versanddienstleistern oder Deinem ERP-System), definierst die Einstellungen und passt das Design an.

Viele Apps werden automatisch in Deinen Shop integriert. Das gilt zum Beispiel für Check-out-Erweiterungen, Tracking-Skripte oder Versandoptionen. Bei visuellen Elementen nutzt Du die Integration über den Theme Editor und fügst „App-Blöcke“ hinzu. Bei Apps mit tieferer Systemintegration, zum Beispiel bei CRM, ERP oder E-Mail-Marketing, musst Du oft zusätzliche Workflows definieren und Daten synchronisieren. Die Apps führen Dich durch diesen Prozess.

Manche Apps erfordern eine manuelle Integration, bei der Du Tracking-Code einfügen oder Widgets integrieren musst. Hier könnte es hilfreich sein, einen Entwickler hinzuzuziehen, da das etwas komplexer werden kann.

Alle Erweiterungen – auch die von Drittanbietern – werden vor der Aufnahme in den Shopify App-Store geprüft. 

Vor Live kommt Test

Bevor Du eine App für eine bestimmte Funktion auswählst, informiere Dich im Vorfeld über ihren Funktionsumfang, über eventuelle Kosten und lese die Nutzerbewertungen. Unser Tipp: Setze lieber weniger Apps ein, dafür aber sehr gezielt. Jede zusätzliche App kann Deinen Shop verlangsamen und eventuell zu Konflikten mit anderen Apps führen. Deshalb solltest Du sicherstellen, dass Dir jede App einen messbaren Mehrwert liefert und dies gerade in der ersten Zeit auch engmaschig überprüfen.

Bevor Du mit einer neu installierten App live gehst, teste sie vorerst. Gehe einen üblichen Prozess durch – welchen die App für Dich optimieren soll – bevor Du die Anwendung fest in Deinem Shop-Setup verankerst. Überprüfe auch die mobile Ansicht und die Ladezeiten. Vor allem Letzteres ist äußerst wichtig für Käufer, die schnell abspringen, wenn die Seitenladezeit zu lang ausfällt.

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